Donnerstag, 7. August 2008

Die Kunst des Zensur-Vergleichs

Darf man die Internetzensur in China und in Deutschland vergleichen?

Keine

Kuhmilch

"Erzähl uns nichts vom Storch"

Die Klitoris - Das verlorene, fragmentierte und wiederentdeckte Lustorgan der Frau

Lila!

Und was für ein Modell!

Afrikanische Liebeskunst

Aus Afrika kommen nicht nur Nachrichten über die Auswirkungen eines fundamentalistischen Islams. Bestellt und heute angekommen ist hier:
Nsekuye Bizimana, Weiblicher Orgasmus und weibliche Ejakulation dank afrikanischer Liebeskunst. Verlag Books on Demand, 2005.



"Dr. Nsekuye Bizimana kommt aus Ruanda, einem Land, in dem die Methode "KUNYAZA" praktiziert wird. Er ist Mediziner. Seit 1990 beschäftigt er sich mit traditionellem afrikanischen Wissen (Schwerpunkte: Traditionelle Medizin und Sexualität). Er lebt und arbeitet in Deutschland seit über 30 Jahren.


Mal sehen!




...

Geht doch! Und nun kommen Erklärungen ... !

Was geschnitten wird, bestimmen wir!

Wenn hier nicht lauter Männer über Dinge diskutieren würden, von denen sie keine Ahnung haben, d.h. nicht im geringsten nachvollziehen können, was es bedeutet, wenn Schamlippen (manchmal ohne Narkose) und Klitoris abgeschnitten werden, vielleicht würde sich dann ja etwas ändern? Oder sollen wir etwa unterstellen, dass sie durchaus genügend Fantasie besitzen und sich gerade deswegen gegen die Thematisierung dieser Gewalttat so vehement wenden?



Der britische Historiker David Littman kam nicht weit, als er Mitte Juni vor dem UN-Menschenrechtsrat (UNHRC) Genitalver-stümmelungen sowie Steinigungen und Zwangsverheiratungen in Ländern unter dem islamischen Gesetz der Sharia thematisieren wollte. Noch bevor er überhaupt den ersten Satz seiner Erklärung für die NGO »Association for World Education« und »International Humanist and Ethical Union« (IHEU) vortragen konnte, wurde er durch Ordnungsrufe zuerst des pakistanischen und dann des ägyp­tischen Delegierten unterbrochen. Beide verbaten sich vehement jede Diskussion der Sharia vor dem UN-Gremium. Als Littman nach einigem Hin und Her sein Statement fortsetzen konnte, wiederholten sich die Störmanöver praktisch nach jedem seiner Sätze. »Mein Punkt ist, dass der Islam in diesem Rat nicht gekreuzigt werden wird!« rief der ägyptische Delegierte auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzung aus. Der rumänische Ratspräsident Doru Costea forderte schließlich den NGO-Sprecher auf, von jeglicher »Beurteilung oder Bewertung einer bestimmten Religion« Abstand zu nehmen, und schloss damit jede weitere Thematisierung der Sharia vor dem Menschenrechtsrat aus. (via)