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Mittwoch, 20. Februar 2008

Integrationshilfe

Sie meinen, die Scharia setzt sich auch bereits in den Parallelgesellschaften in Deutschland durch?

Ja. Seit dem Regierungswechsel 2003 haben Erdogan und seine AKP die Aufsichtsbehörde für Religion, die Diyanet, zu einer Missionsbehörde des Islams umgeformt. Die Anstalt verfügt jetzt über ein Budget von fast einer Milliarde Euro und beschäftigt mehr Beamte und Vorbeter, als es Hochschullehrer gibt in der Türkei. Allein in Deutschland beten und leben über 800 von der Türkei bezahlte Vorbeter in den Moscheen. Das sind alles Schritte in Richtung eines islamischen Landes. Und in der Türkei stehen heute, als Folge der AKP-Regierung, mehr Moscheen als Schulen. Dabei ist das Bildungssystem marode. Doch die Gelder fliessen in den Moscheebau, und Imame werden nach Deutschland und Europa entsandt.

Montag, 27. Oktober 2008

Moschee-Bau in Duisburg-Marxloh

Update:
Der unten genannte Kommentar von mir, den ich zu Vorsicht bereits hierhin kopiert hatte, wurde gelöscht. Wenn ich mir links die Blogliste ansehe, hätte ich jetzt Lust, die aufzuzählen, deren Verquirlung von Medien und sehr gut informierten Organisationen mir ganz persönlich aufgefallen sind.

Weiteres Update:
Das Blog des Journalisten Michael Klarmann, der im neuen Beitrag von Duckhome, Entenhausen, erwähnt wird, ist von hier aus nicht erreichbar. In dem Beitrag geht es um den Widerstand der NPD gegen den Moscheebau in Aachen.




Mein Kommentar zum Beitrag bei Duckhome:


Ralph Giordano ist gegen den Bau von Großmoscheen und Pro Köln ist dagegen. Allerdings lässt sich Giordano eben nicht vor den rechten Karren spannen, wie hier wohl offenbar mit dem letzten Satz suggeriert werden soll.

Ich bin übrigens ebenfalls dagegen, einer Religion derart viel Platz einzuräumen, die ihre Aufklärung noch vor sich hat und ihre weiblichen Mitglieder unter dem Kopftuch politisiert.

Natürlich sehe ich ein, dass muslimische Staaten wie die Türkei wichtige geostrategische Positionen einnehmen, um die es hier in diesem Blog ja auch immer wieder geht. Die Mannschaft ist gut informiert und gerüstet - wie ich selber sehen konnte.

Ich sehe ein, dass es eine Zweckverteidigung im Rahmen geostrategischer Interessen geben muß und bemerke wohl die aktuelle Formel des Wandels durch Annäherung. Gerade um der Demokratie willen muß es jedoch auch solche geben, die sich nicht wie auch dieses Block hier dem Zweckpragmatismus ergeben. Eine Religion, die sich offiziell noch nicht ihrer in historischer Tradition stehenden Frauenverachtung mit Hilfe eines Reformprozesses entledigt hat, will ich als Frau und Demokratin nicht haben, sondern bekämpfe sie - auch zusammen mit anderen - im guten Sinne der wehrhaften Demokratie mit den Mitteln, die Bürgern zur Verfügung stehen. Das demokratische Recht der freien Weltanschauungs- und Religionswahl gilt nur für die, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung eben nicht in Frage stellen.