Mittwoch, 4. Januar 2017





























Ich habe um 3 : 48 Uhr noch einmal ganz spontan den Rechner angeschaltet. Und was sehe ich am Startbildschirm? Offenbar einen Hobbypsychologen am Werk. Da wandert ein total einsamer Mensch ganz ganz alleine durch eine schmale Spur auf einem weiten grünen Feld. Und auch auf diesem Feld ist niemand. Nicht ein einziger Mensch. Kein Baum. Keine Blume. Welcher Hobbypsychologe hatte gerade Dienst? Und Diet Dieter. Wir holen dich ganz persönlich ab. Einen nach dem anderen. Inklusive deines Umfeldes. Herr Steinmeier. Und nun noch etwas: Um 3 : 12 Uhr flatterte etwas über den von mir sehr favorisierten Maler Gustav Klimt ins Smartphone. Das ist ein strategisch wirklich günstiger Moment, um eine Aversion gegen den Mann zu schüren. So, wie das in der Literatur immer wieder gerne gemacht wird. Der Mann hatte einige Kinder von verschiedenen Frauen. In der Tat. Und der gelbe Sockel in Wien, auf dem man sein Decken-Fries bewundern konnte, ist eine wirklich interessante Variante des gelben Sterns. Ich glaube aber nicht, dass Gustav Klimt Kinder gezeugt hat mit dem Gedanken, das Ungeborene nach Beendigung als Lockvogel dann wieder abzutreiben.