Samstag, 10. Dezember 2011

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Der Slogan lautet: „Sex or sexy, that is the problem“. Nun ja, der eine oder die andere Dekorateurin kam neu dazu und arbeitet als Tiefseetaucherin? Was eine gute Gelegenheit ist, dass 10 Jugendliche der Linksjugend sich in Köln vor das internationale Unternehmen Tally Weijl stellen und protestieren gegen zu viel Sex im Schaufenster? Gut, der dicke Bauch vor dem Fenster wird wahrscheinlich eher nicht zur Figur im Fenster passen. Das kann sein. Und das hat rein gar nichts damit zu tun, dass die Gründerin des Unternehmens in Tel Aviv geboren wurde. Vor zwei Jahren habe ich übrigens schräg gegenüber vor dem Geschäft schon mal eine Gruppe von ziemlich grau aussehenden Erwachsenen am eigens aufgebauten Stand protestieren sehen gegen den Finanzkapitalismus der Amis. Vor der eigenen Haustüre kehren macht halt nicht so sehr Spass. Wer hatte diesen Stand eigentlich genehmigt? Ich stellte erst in aller Ruhe einige Fragen, dann wurde es immer lauter und wir brüllten uns alle ein wenig an. Als ich ein paar Tage später noch mal kam, war der Stand etwas weiter nach hinten gerückt, und die Damen und Herren leider wie von Zauberhand verschwunden, als ich kam. Ich lief mitten durch diese Aktion, ohne dass mir jemand meine erneuten Fragen beantworten wollte.
"Die Werbekampagnen von Tally Weijl wurden mehrfach von verschiedenen Seiten kritisiert. Die Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich listete zum Beispiel 2006 einen Plakataushang als sexistisch. Die schweizerische Junge Evangelische Volkspartei (JEVP) reichte 2006 eine Petition gegen sexistische Werbung beim Bund ein, die unter mehreren anderen auch mit einem Plakatmotiv von Tally Weijl begründet wurde.
















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