"Eine Hackergruppe, die sich NN-Crew nennt, hat das Zielverfolgungssystem "PATRAS" der Bundespolizei gehackt und zahlreiche Screenshots veröffentlicht. Darunter befinden sich auch Zugangsdaten mit Passwörtern im Klartext. Damit war es jedermann möglich, sich in das hochsensible System einzuloggen.
Mit den gestohlenen Daten lassen sich Bewegungsprofile aller Einsätze erstellen. Neben der Bundespolizei nutzen auch das Bundeskriminalamt und der Zoll das PATRAS-System ... Als Grund für den Angriff nannten die Hacker die zunehmende Einschränkung des Post- und Fernmeldegeheimnisses gemäß Artikel 10 des Grundgesetzes. Sie führten unter anderem die Vorratsdatenspeicherung, die Telekommunikationsüberwachung, Online-Durchsuchungen, die erweiterte Rasterfahndung und den so genannten großen Lauschangriff als Beispiele an ...
Die NN-Crew erregte schon in der Vergangenheit großes Aufsehen. So gelang es ihr, in ein System der NPD einzubrechen und Listen mit Parteispendern zu stehlen. Dadurch wurden Spender öffentlich, deren Affinität zu der rechtsextremen Partei bisher nicht bekannt war."
"Bei dem Einbruch in das System des Zolls kopierten die Mitglieder der No Name Crew auch vertrauliche Daten, die sie auf ihrer Website veröffentlicht haben. Darunter sind GPS-Daten von Personen und Fahrzeugen, die die Beamten mit einer speziellen Software überwacht haben. Die No Name Crew hat die Software samt dazugehöriger SQL-Datenbank, Daten aus den Einsätzen, Nutzername und Passwort veröffentlicht. Damit sollen Nutzer die Software installieren und die Daten einsehen können."
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