Mittwoch, 13. April 2011

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Es gibt das stabile und simpel zu handhabende Modell, mit dem wir bisher zufrieden waren, für größere Babies als Tragesitz mit gepolstertem Hüftgurt und verstärkter Schulterpolsterung. Die Kunst besteht darin, das Baby nicht durch Reize zu überfüttern, es aber nach einer ausreichenden Phase der Ruhe, Stabilisierung und der Bildung von Urvertrauen die Welt mit Vertrauten im Rücken entdecken zu lassen, die Sinne behutsam zu schulen. Dabei hilft auch dieser Tragesitz.
Wir sind jetzt schon des öfteren mit Begeisterung angesprochen worden und ich kann auch als psychologisch und pädagogisch Geschulte mit hoher Sensitivität und langem Training nur raten: Trauen Sie Ihrem Baby zu, dass es in aller Ruhe nach vorne in die Welt blicken kann! Gut, die Oberkasseler Kirmes muß es natürlich nicht sein, obwohl es dort sehr schön ist. Oder der Schlussverkauf im Kaufhaus in der Innenstadt. Tut Ihnen selber das eigentlich gut? Ich ertrage das Gedränge in vielen Kaufhäusern auch nicht, will es gar nicht. Aber ein Spaziergang morgens durch die Innenstadt kann es ruhig sein. Erst recht ein Gang zum Markt mit vielen freundlichen Menschen, die reden, lachen und gerne Ihrem Baby in die Augen sehen. Erklären Sie plötzlich auftretende Reize, die Ihr Baby erschrecken, mit Selbstvertrauen in der Stimme. Es versteht wahrscheinlich mehr, als Sie denken. Und sei es Ihren beruhigenden Tonfall. Nehmen Sie die Reaktionen Ihres Babies ernst und verneinen Sie diese nicht mit Sätzen wie "Da war ja gar nichts", aber belegen Sie den Reiz notfalls positiv mit aller Ihnen zur Verfügung stehenden Macht: Aus Sirenenalarm wird dann eben die Tanzstunde! Zum Beispiel.















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