
Kurt Held
Die rote Zora und ihre Bande
"Eine Burgruine dient als Unterschlupf für Kinder, die kein Zuhause haben. Zora und ihre Bande leben dort. Die Anführerin der Kinder ist Zora mit ihren roten Haaren. Sie befreien den zwölfjährigen Branko aus dem Gefängnis, nachdem er beim Essenstehlen erwischt worden ist. So wird er Mitglied in der Bande. Und dann ist da noch Gorian, der alte Fischer, der sich für die Kinder einsetzt. Zusammen erleben sie einige aufregende Auseinandersetzungen im Dorf."
Die Geschichte der roten Zora beruht auf Tatsachen und wurde 1941 vom dem in die Schweiz emigrierten Schriftsteller Kurt Kläber (1897-1959), der auch unter seinem Pseudonym Kurt Held bekannt ist, zu Papier gebracht und erstmals in der Schweiz veröffentlicht. Er war politischer Journalist, Redner, Arbeiterlyriker und Geschichtenerzähler. Als er 1933 verdächtigt wurde, den Reichstagsbrand mit vorbereitet zu haben, floh Kurt Held in die Schweiz. Im Jahr 1940 lernte der Schriftsteller auf einer Reise durch das damalige Jugoslawien ein Mädchen mit dem Namen "Zora La Rouquine" nebst ihrer Bande im Adriastädtchen "Senj" kennen. Diese Bekanntschaft bewog ihn zum Schreiben seiner für ihn damals ersten eigenen und speziell auf die Interessen von jugendlichen Lesern ausgerichteten Geschichte."
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