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'Er habe selbst am frühen Morgen des Einsatztages noch nicht gewusst, ob es um Stuttgart 21 oder um einen Terrorprozess in der Landeshauptstadt geht, sagte ein Kriminalhauptkommissar aus Nürnberg. Seine Einheit sei erst am 29. September angefordert worden. Beim Eintreffen in Stuttgart habe er mit etwa 100 Menschen im Schlossgarten gerechnet, sei aber auf rund 1000 Menschen „wie du und ich“ getroffen. „Ich habe überraschend sehr viele Menschen vorgefunden, die mir so nicht angekündigt worden waren“, erklärte der Polizeibeamte.'
"Der oberste Polizeibeamte im Innenministerium, Landespolizei-präsident Wolf Hammann, hatte nachdrücklich vor dem Polizei-einsatz am 30. September im Schlossgarten gewarnt und für eine Verschiebung auf einen späteren Termin plädiert. In einer Mail an die Amtschefs von Ministerpräsident Stefan Mappus und Umwelt-ministerin Tanja Gönner (beide CDU) sowie den Stuttgarter Polizeipräsidenten, die am Donnerstag von der Opposition im Untersuchungsausschuss thematisiert wurde, erhob Hammann am Tag zuvor schwere Bedenken gegen ein Festhalten am ursprünglichen Zeitpunkt ... Der seit 2009 amtierende Jurist gilt als liberal und besonnen; bei seiner Einsetzung hatte er gesagt, die Polizei müsse eine "Freundschaft mit der Gesellschaft" eingehen. Teile der CDU sehen in ihm inzwischen eine Fehlbesetzung. Mit Spannung wird nun sein zeitlich noch offener Auftritt als Zeuge erwartet."
"In den so genannten peripheren Bedienungsgebieten"
"Schienen für die Scheichs"
Sehr interessant vor dem Hintergrund der "Klein-Manhattan"-Äußerung
"So lebhafte Diskussionen wie am Morgen nach dem Schlichterspruch habe ich bisher an der "Mahnwache", dem Informationsstand der "Parkschützer" am Stuttgarter Hauptbahnhof, noch nicht erlebt. Immer wieder kamen Passanten vorbei, die wissen wollten, wie es jetzt mit dem Protest und Widerstand gegen "Stuttgart 21" weitergehen soll. Die meisten hatten bereits schon eine Antwort parat: "Weiter machen!", auch wenn immer wieder Enttäuschung über den Schlichterspruch deutlich wurde."
"Am Ende steht dann aber doch wieder die Frage, warum man sieben bis acht Milliarden Euro für den Neubau des Stuttgarter Bahnknotens ausgeben soll, um dann am Ende die gleiche Leistung zu erreichen, wie sie der modernisierte Kopfbahnhof bringt. Abgesehen von diesem Grundwiderspruch geht es aber auch um die Frage des Reisekomforts, der Sicherheit und der Baurisiken, alles Dinge, die beim Kopfbahnhof deutlich besser gelöst sind als beim geplanten Tiefbahnhof. Nun, die Bahn hat jetzt Zeit darüber nachzudenken, wie sie den Schlichterspruch umsetzt."
(via) buchreport
Stuttgart 21“ erreicht die Bestsellerliste
"Das Feuer schüren" und gut auf leicht brennbares Material aufpassen!
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