Sonntag, 24. Oktober 2010

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Keinen Kontakt zur Kommandozentrale? Haben die Piraten dieses Mal jemanden dabei, der selber fahren und führen kann? Beim letzten Mal gab's da ja ein kleines Problem.





Update: Der Tagesschau ist offenbar wichtig mitzuteilen, dass die Seeräuber aufrüsten, während der Stern den Eindruck hinterläßt, es handele sich um ein Aufeinandertreffen gemischter (und hoffentlich gut ausgebildeter) Teams, eines davon unter deutscher Führung. "An Bord des Tankers, der sich im Besitz einer griechischen Reederei befindet und unter der Flagge Singapurs fährt, befinden sich neben dem deutschen Kapitän 16 weitere Besatzungsmitglieder. Bei ihnen handelt es sich um zwei Ukrainer und 14 Philippiner. Nach Angaben der EU-Mission "Atalanta" befinden sich gegenwärtig 19 Schiffe und insgesamt 428 Geiseln in der Gewalt von Piraten."






"Aus deutscher Sicht wird natürlich der deutsche Kapitän der York herausgestellt – dabei ist diese Kaperung vor allem aus einem ganz anderen Grund bemerkenswert: Flüssiggastanker sind den Piraten vor Somalia bisher kaum in die Hände gefallen. Und diese Schiffe sind schwimmende Bomben – weit gefährlicher als ein normaler Öltanker, wie groß er auch sein mag. Die Explosionsgefahr – und damit die Gründe, die gegen eine gewaltsame Befreiung sprechen – sind gegenüber anderen Handelsschiffen noch mal potenziert."
"Nach Angaben des East Africa Seafarers' Assistance Programme hat der Tanker sein Flüssiggas jedoch bereits im Hafen von Mombasa in Kenia gelöscht."







Update: Schon wieder ist ein Schiff mit Besatzungsmitgliedern aus der Bundesrepublik entführt worden. Ein Sprecher des Einsatz-führungskommandos der Bundeswehr bestätigte am Sonntag einen Bericht des Blogs augengeradeaus.net. Zur Kaperung der Beluga Fortune gibt es bislang nicht mehr Einzelheiten.



















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