Mittwoch, 13. Januar 2010

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"Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) würde die unangenehme Geschichte am liebsten hinter verschlossenen Türen abhandeln. Wolfgang Wodarg dagegen besteht auf Öffentlichkeit. Auf Betreiben des SPD-Politikers müssen sich WHO- Vertreter am 28. Januar kritischen Fragen von Europaabgeordneten zum Thema Schweinegrippe stellen. Der Gesundheits-Unterausschuss im Europarat will von den Experten wissen, warum sie im Juni vergangenen Jahres für die bislang eher harmlos verlaufene neue Influenza die höchste Pandemiestufe ausgerufen haben – und ob die daran verdienende Pharmaindustrie auf diese Entscheidung Einfluss genommen hat. Ausschuss-Chef Wodarg ist sich dessen sicher. Der Arzt und Epidemiologe hält den Umgang mit der sogenannten Schweinegrippe für „einen der größten Medizinskandale des Jahrhunderts“. Infolge fragwürdiger Expertenempfehlungen seien „unnötigerweise Millionen gesunder Menschen dem Risiko mangelhaft getesteter Impfstoffe ausgesetzt“ worden, sagte Wodarg dem Tagesspiegel. Auf Kosten der Steuerzahler habe man der Pharmaindustrie Riesenumsätze ermöglicht und „dafür auch Körperverletzung in Kauf genommen“."



via Wolfgang Wodarg









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