Montag, 7. Dezember 2009

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Im Live Traffic Feed Link auf das Blog 'Whistleblower Netzwerk e.V.' und ein Interview mit dem hier kurz erwähnten Jürgen Rauh. Über diesem Interview ein Link auf das Statement




Spielregeln für Global Players:



"Mit drei Spielregeln für die Wirtschaft und vier Forderungen, die im Rahmen einer Unterschriftenaktion an die Bundesregierung und Bundestag gerichtet werden, bezieht der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre klar Stellung in Zeiten von Finanzkrise und Rezession:"






Das Interview:



WBNW-Blog: Herr Rechtsanwalt Rauh, Sie waren leitender Regierungsdirektor in Hessen. Wie und warum sind Sie zum Whistleblower geworden?


Rauh: Zum Whistleblower bin ich sozusagen unfreiwillig seit September 2000 geworden.





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Würden Sie wieder so handeln?


Ja, ich würde allerdings die Taktik ändern und mich als politischer Beamter begreifen.


Haben Sie etwas Positives aus dem Ihnen oktruierten Kampf ziehen können?


Ja, dass System der Beamteten Verantwortungslosigkeit und der Abschottung müsste zusammen mit den beamtenrechtlichen Gesetzen geändert werden. Nur, die Regierung hat Angst davor. Es würde sie entmachten. Und wer lässt sich schon gerne entmachten, frage ich Sie?


Was halten Sie als Rechtsanwalt von der geplanten Gesetzesänderung des § 612a BGB?


Ich halte die geplanten Gesetzesänderungen für viel zu kurz gegriffen. Gerade im Hinblick auf die Bewältigung und Aufarbeitung der jüngsten Finanzkrise scheint es mehr als dringlich, dass die Regierung dafür Sorge trägt, dass Menschen die den Mut haben – eben auch in der Finanzbranche – auf solche Risiken hinzuweisen 100%ig geschützt sind.









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