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Wie soll man - selbst auf der Venloer Straße in Ehrenfeld - 6000 Euro Monatsmiete für ein kleines, schlauchartig angelegtes Ladenlokal bezahlen können, wenn man nicht einen angeschlossenen Puff oder andere mafiaartige Geschäfte betreibt? Wer soll solche Mieten bezahlen außer Franchise-Unternehmer oder Vertreter von Markennamen, deren Präsenz vor Ort oft nur sogenannte Showrooms sind? Wo können HandwerkerInnen sich niederlassen, Schuhmacher zum Beispiel? Metzgereien? Blumenläden? Obst- und Gemüseläden, die nur Äpfel, Pflaumen und anderes Essbares verkaufen? Geschäfte ohne Zweiteinnahme? Geschäfte, die nicht lediglich als Abschrei-bungs- oder Anwerbungsobjekte dienen? Das, was zum Beispiel auf der Venloer Straße an Kleidung angeboten wird, ist Pseudo-Vielfalt und schwankt zwischen völlig überteuerter Markenware und Zehn-Euro-Ramschware. Ausnahmen inbegriffen, die es eigentlich in Wort und Bild festzuhalten gilt.
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