Samstag, 5. September 2009

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Rätselhafte SPD-Strategie.
Des Rätsels Lösung: SPD-Spitze arbeitet für andere.
Verantwortlich: Albrecht Müller




"Sie mögen dies für eine sehr gewagte Vermutung halten. Dann bleibt Ihnen als Lösung des Rätsels alternativ nur die Vermutung, dass in der SPD-Spitze nur noch Dummköpfe sitzen. Andere Erklärungen gibt es für den Niedergang dieser großen und wichtigen Partei aus meiner Sicht nicht. Albrecht Müller.





Vorweg: Dies ist eine dramatische und für unser Volk unerfreuliche Entwicklung. Denn wir bräuchten eine wirkliche politische Alternative zum neoliberal bestimmten Kurs von Union und FDP. Dies kann man ohne Parteilichkeit feststellen. Eine Alternative zu haben, ist eine ur-demokratische Regel. Ohne die SPD wird es unter heutigen Bedingungen aber keine Alternative zum rechtskonservativen Lager geben. Deshalb ist die Erkenntnis, dass die SPD-Spitze im Auftrag anderer Interessen arbeitet, so bedrückend."







"Mission accomplished"?




"Ich kann nicht glauben, dass diese und andere Fehler nur aus wahlstrategischer Dummheit folgen. Die SPD wird die Wahl am 27. September wahrscheinlich verlieren. Was also muss die Strategie bei verlorener Wahl sein? Da wir wie jede demokratische Gesellschaft eine politische Alternative zum rechtskonservativen Lager brauchen und diese Alternative ohne Beteiligung der SPD nicht zustande kommt, haben wir als Demokraten ein Interesse an einer Wiederbelebung dieser Partei. Das wird nur möglich sein, wenn die gesamte Führungsgruppe nach der Wahl im September Abschied nimmt und die SPD-Spitze praktisch neu aufgebaut wird. Es wird auch nötig sein, sich für neue Talente mit inhaltlichen Interessen zu öffnen. Das Wichtigste könnte die Auseinandersetzung mit der Finanzwirtschaft und ihrem politischen Einfluss werden. Gerade dieser Akzent würde allerdings verlangen, dass eine personelle Kulturrevolution auch in den zentralen Stellen der Bundestagsfraktion stattfindet. Die SPD braucht eine interne Lobbykontrolle, und sie muss den Mut haben, den Zugriff mächtiger Gruppen von außen auf die Willensbildung der Partei zum Gegenstand der Debatte zu machen."







(Anmerkung: Und Herr Müntefering arbeitet mit Unterstützung vieler bunter Blätter mit fast allen Mitteln daran, bei WählerInnen als arg unsympathisch zu gelten? Neee, das ist jetzt aber wirklich viel zu viel Verschwörungstheorie. Eine junge Freundin kurz nach dem Krebstod der Ehefrau gehört nun wirklich nur ins Private und nicht mit allen Mitteln in die Öffentlichkeit. Nicht wahr?! Niemals würde man(n) zu dem Mittel greifen, sich für eine große Gruppe von Wählerinnen als alter Kotzbrocken zu positionieren.)








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