Montag, 14. September 2009

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Nachdem, was ich selber erlebt habe in den vergangenen Jahren, kann ich jeden Politiker, sei es auf kommunaler Ebene, sei es in Bund oder Land, sehr gut verstehen, der Angst hat. Aber wäre es nicht besser, dann zu sagen: Ja, ich habe Angst! Oder auch zu sagen: Ich höre auf! Und was passiert wohl, wenn das auf einen Schlag sehr viele Menschen machen würden. Wenn viele Politiker, Journalisten, Juristen das tun würden. Zum Beispiel. Wenn viele sagen würden: Ich habe Angst! Der eine und die andere deutet das an. Immer mehr Dinge kommen an die Oberfläche. Trauen sich Menschen, das zu sagen, was sie erleben. Was sie denken. Das Erpressungspotenzial fällt um so mehr, je mehr Leute laut sagen: Ja, ich habe Angst! Und es war falsch, was ich gemacht habe. Ich wurde erpresst.
Zum Beispiel. Natürlich, manche und mancher fühlt sich vielleicht nicht erpresst. Ist im Gegenteil geschmeichelt. Stolz, auch mit dabei sein zu dürfen. Und dann erst das Geld!
Doch wer sich gegen seine ursprünglichen Absichten korrumpieren, fremdvögeln und einkaufen lässt, wer seine (politischen) Entscheidungen danach auslegt, der unterstützt Faschisten. Er und sie unterstützt diejenigen, die seit Jahrzehnten Geheimpolitik betreiben im krassen Gegensatz zu allen demokratischen Regeln. Er und sie wird selber ein Faschist, eine Faschistin.
Wie wir wissen, sind solche Gebilde nicht von langer Dauer. Manche Gebilde agieren ein bisschen länger, schwelen im Dunkeln. Netzwerke wurden gebildet, in denen alles getan wird, um zu tarnen und zu täuschen. Doch da taucht einiges auf in der letzten Zeit, und es wird mehr werden. Da taucht einiges auf aus der braunen Drecksbrühe, die nur allzu oft eine andere Farbe hatte. Es ist zu offensichtlich. Zu klar geworden. Mit Bomben, Wetter, Winden und Wanzen wird auf Dauer keine Gesellschaft, kein Staat zu organisieren sein. Und niemand kann mehr sicher sein, zu den Gewinnern zu gehören.








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