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"Es wird sichtbar,
- wie die Finanzwirtschaft ihre traumhaften Renditen erwirtschaftet,
- woher das Geld kam, wie die Finanzwirtschaft reale Unternehmen und Minderheitenaktionäre ausnimmt,
- dass unentwegte Vermögenstransfers die Transportbänder des Plünderns sind,
- wie Unternehmensleitungen durch Kauf und Verkauf Vermögen auf andere transferieren.
... Goldman Sachs hat rund 60 Millionen $ an Gebühren und Provisionen beim Kauf von VoiceStream durch die Deutsche Telekom verdient und würde beim Verkauf einen ähnlichen Betrag, nämlich 5 % der Transaktionssumme, verdient haben. Diese Unternehmen haben damit vor allem ein Interesse an Transaktionen. Sie haben ein Interesse am Ausverkauf von Unternehmen. Darauf habe ich im einschlägigen Kapitel von „Machtwahn“ schon hingewiesen. In „Meinungsmache“ ist der Plünderung deutscher Unternehmen zur Fütterung des Casinobetriebs ein eigenes Kapitel, das Kapitel 18, gewidmet.
Entscheidend ist zu erkennen, dass die Investmentbanken an der Transaktion verdienen, dass sie deshalb unentwegt Zusammenschlüsse, den Aufkauf von Unternehmen und Verkauf, dass sie Börsengänge brauchen und in diese Richtung beraten und drängen und die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit betreiben - nahezu unabhängig von der sachlichen Richtigkeit solcher Transaktionen. Wir haben dies alles hautnah erlebt bei dem Versuch, die Deutsche Bahn AG zum Teil zu privatisieren zu privatisieren. Sachliche Gründe gab es dafür nicht. Es gab aber den Einfluss der Finanzindustrie auf die Politik. Es gibt diesen bis heute."
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