Donnerstag, 6. August 2009

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“Wenn diese Anschuldigungen war sind, dann ist Blackwater ein kriminelles Unternehmen gewesen, welches die Steuerzahler betrogen und unschuldige Zivilisten ermordet hat .. Blackwater ist sich selbst ein Gesetz, sowohl international wie innerstaatlich. Die Frage ist, wieso sie unter Straffreiheit operiert haben. Zusätzlich zu Blackwater sollten wir deren Förderer in der vorherigen Administration befragen, wer diese Organisation finanziert und beschäftigt hat. Blackwater würde nicht existieren ohne bundesstaatliche Patronage; diese Anschuldigungen sollten sorgfältig untersucht werden.”





20. April 2009. "Abtauchen und sich unsichtbar machen – so lautet offenbar das neue Motto des Söldnerkonzerns Blackwater Worldwide. Der Militärdienstleister wird umstrukturiert, ändert seinen Namen und der Gründer, Eric Prince, zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück. Gary Jackson, der Präsident des Konzerns geht in Rente.




Aus Ryder wurde Twix, aus Blackwater wird Xe. Der umstrittene Söldnerkonzern Blackwater ist umstrukturiert und umbenannt worden. Was in der Welt der Schokoriegel von einer massiven Werbekampagne begleitet wurde, bekommt in der Welt der Söldnerfirmen eher unfreiwillig Schlagzeilen. Eric Prince, Gründer und Chef des Söldnerkonzerns EP Investment alias Blackwater, scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Das Geschäftsumfeld für private Militärdienstleister wird ungemütlicher. Zu den Beratern Barak Obamas zählt David Singer, ein früher Kritiker der US-Söldnerfirmen. Hillary Clinton, die Außenministerin, lancierte in der letzten Legislaturperiode einen Gesetzentwurf zur Kontrolle von Söldnerfirmen. Und Obama selbst wurde wenige Wochen nach seinem Amtantritt aktiv. Per Erlass wies er im März alle Bundesministerien und Behörden an, die Vergabe von Verträgen über staatliche Kernaufgaben an Privatfirmen deutlich einzuschränken und laufende Verträge zu überprüfen. Unter Obamas Vorgänger, George W. Bush, war ein Multi-Milliarden Markt für private Militärdienstleister entstanden, auf dem Verträge oft ohne Wettbewerb und auf Kostenerstattungsbasis vergeben wurden, sodass selbst gestandene Rechnungsprüfer in Resignation und Kündigung getrieben wurden. In einer wenig beachteten Rede hatte Obama erklärt seine Regierung stehe vor einer „klaren Alternative“. Sie könne wählen „zwischen Investitionen, die darauf zielen, die Sicherheit des amerikanischen Volkes zu erhalten“ und „Investitionen die darauf zielen, Auftragnehmer aus dem Verteidigungsbereich reich zu machen“.








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