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"Fest steht jedenfalls, dass auch iranische Internet-Nutzer wissen, wie sich Sperren umgehen lassen. Auf Twitter und diversen Webseiten werden permanent Listen mit den Adressen sogenannter Proxy-Server übermittelt. Stellt man seinen Browser entsprechend um, dann nutzt er einen solchen Proxy-Server als alternativen Zugangspunkt zum Internet - womit sich Seitensperrungen meist umgehen lassen. Zensur funktioniert nicht flächendeckend, das zeigen die immer noch aus dem Iran strömenden Untergrund-Informationen.
Programmentwickler haben mittlerweile sogar Werkzeuge gebastelt, mit denen sie die Zensurversuche des iranischen Regimes vergelten wollen: Ruft man eine auf Twitter und anderswo häufig verlinkte Web-Seite auf und klickt dort auf "Start", ruft der eigene Browser wieder und wieder ein Paket von zehn offiziellen Seiten auf, um sie zu überlasten, darunter den Internet-Auftritt von Irans geistlichem Führer Ajatollah Ali Chamenei."
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