Donnerstag, 11. Juni 2009

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"In der Genderforschung spricht man bei diesen gewalttätigen, pubertierenden Jungen von einer "Konstruktion" der Männlichkeit. Denn die Verknüpfung von Männlichkeit & Gewalt hat eine Jahrhunderte, ja Jahrtausende alte Tradition. Und schon lange warnen Studien, vor allem aus den USA: Die Männergewalt eskaliert bei sich verändernden Machtverhältnissen zwischen den Geschlechtern ... Doch all diese Jungen sind gefährdet. Und sie sind unglücklich. Wir schulden darum nicht nur ihren (potenziellen) Opfern – die selten in der Leichenhalle, aber oft genug in Frauenhäusern landen – die Wahrheit, sondern auch diesen verirrten Jungen. Die Wahrheit über diese Tat und diese Familie und eine Gesellschaft, in der eine solche Untat wachsen kann."








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