Samstag, 7. März 2009

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"Wer in den Petrodollar-Monarchien am Golf etwas auf sich hält, schickt seine Kinder zum Studium nach Großbritannien oder in die USA. Die konservativen Familien entsenden nur die Söhne. In einigen progressiven Clans gibt man auch den Töchtern eine Chance - immer in der Hoffnung, dass sich die jungen Frauen nach vier Semestern im Westen auf dem heimischen Heiratsmarkt noch vermitteln lassen.
Dass die meisten arabischen Familien am persischen Golf ihre Töchter lieber in der Nähe wissen, oder zumindest in einer islamischen Umgebung, hat dafür gesorgt, dass die Zahl der Studentinnen in den Golfstaaten inzwischen vielerorts höher ist als die der Studenten. An der staatlichen Universität von Katar, einem der reichsten Länder der Welt, studieren derzeit rund 3000 Männer und 6000 Frauen."






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