Schon Konrad Adenauer, Anfang der Fünfzigerjahre in Personalunion auch erster Außenminister der Bundesrepublik, hatte am 2. April 1952 bekannt: „Ich bin nicht gerade glücklich über die Zusammensetzung des
Auswärtigen Amtes, keineswegs.“ Dann fügte der Kanzler einen Satz hinzu, der immer wieder als Beleg für die bewusst verschleppte „Vergangenheitsbewältigung“ in den ersten Jahren der Bundesrepublik zitiert wird: „Man schüttet kein dreckiges Wasser aus, wenn man kein reines hat!“