Local Markets around the World
Sonntag, 1. September 2019
Roman Polanski: J'Accuse - Der Film
Ich kann nicht alles an Symbolik in diesem Artikel erklären. Es ist zuviel, bei manchen könnte ich schreien vor lauter Wut. Du ... ! Verdammt! Verdammt! Verdammt! Und dennoch: Gut so. Selber bin ich auch wieder um Erkenntnis reicher geworden. Danke! Die Namen der Toten und die Gesichter erscheinen vor meinem Auge, ich werde weiter an den Datenbanken und den Bild - Archiven arbeiten. 19 : 40 Uhr. Und der nächste Hmmh Dreamer - Lappen erklingt in meinem Ohr. Und im Technikprotokoll. Nun denn: Die LeserInnen des Blogs werden die provokativen Äusserungen im Artikel deuten können. Und die historischen Andeutungen lassen sich sehr gut googeln.
"Der 1933 in Krakau geborene Regisseur kam nicht, weder zur Pressekonferenz, noch zur Premiere seines Films. Es gab auch keine Erklärung und keine Skype-Befragung. Stattdessen hat sich Polanski von dem französischen Philosophen und Schriftsteller Pascal Bruckner für das Pressematerial des Films interviewen lassen. Bruckner stellt ihm Fragen wie: „Sie als Jude, der während des Kriegs gejagt und als Filmemacher unter den Stalinisten in Polen verfolgt wurde, werden Sie den heutigen neofeministischen McCarthyismus überleben, der Sie auf der gesamten Erde verfolgt und die Vorführung Ihres Films verhindern will und Sie aus der Oscar-Akademie werfen ließ?“ Polanski antwortet darauf: „Arbeiten und einen Film zu machen hilft mir sehr.“ In der Geschichte über Alfred Dreyfus sehe er einige Parallelen zu Dingen, die er selbst erlebt habe. „Ich sehe die gleiche Entschlossenheit, die Fakten zu bestreiten und mich für Dinge zu verurteilen, die ich nicht getan habe.“ Die meisten, die ihn verurteilten, würden ihn und den Fall zudem überhaupt nicht kennen.
Im weiteren Verlauf des Interviews erzählt Polanski, dass er bereits seit dem Manson-Mord an seiner damals hochschwangeren Frau Sharon Tate 1969 im Fokus der Presse stehe und dass ihm schon damals ein Image verpasst wurde, weil man nicht wusste, wie man mit der Grausamkeit des Verbrechens umgehen sollte. „Es wurde unter anderem impliziert, dass ich vor dem Hintergrund des Satanismus eine Verantwortung am Mord an ihr trug. ’Rosemaries Baby’ war ein Beweis dafür, dass ich mit dem Teufel im Bunde stehe.“ Den Künstler von seinem Werk trennen – es ist offensichtlich kein neues Problem."
Doch. Hier darf jeder mal das Innerste nach aussen kehren. Gymnich. Da war eine Veranstaltung ganz in der Nähe. Wie ich vorhin am Bildschirm durch Zufall gefunden habe. Jede Menge gemischte Beziehungen. Scheint mir. Und ganz viel Verkehr. "Boah" Was bitte? Der Dreamer soeben? Na? Und nun noch mal ein Teilchen da unten auf der Straße nach dem nächsten Auto-Fahrer mit der Bemerkung der "nächsten Woche hier". So so. Und nach dem Veröffentlichen noch mal eine Fernlenkung? So so. Und das Geschlossenheitssyndrom ist jetzt auch im Bewegungsmelder. Ich drücke jetzt gleich wieder auf: Aktualisieren. Hier ist nämlich plötzlich wieder einiges in Bewegung. Und nun vielleicht noch drei Kinder da unten auf dem Bürgersteig spazieren führen und dazu die Anmutung des nächsten luntegelegten Dreamers mit dem Blick auf die grün-gelb gewordenen Blätter im großen Garten gegenüber? Blätter, die bald abfallen werden? Gelle, der Hmmh Dreamer Lappen soeben? So so. Mehr davon. Das muss sich einfach lohnen.
Abonnieren
Posts (Atom)