Donnerstag, 2. November 2017





























https://www.herbertantoniusweiler.de - Danke, Herbert. Für die meisten Essays fehlt mir zwar die (Verzeihung, doch eher männlich orientierte) Bildung, den Beitrag über Bob Dylan habe ich aber bis auf die Sterndeutung einigermassen verstanden.




"Der Gestus entspricht dem Kleidungssignal der Jeans, deren Popularität mit der seinigen einherging. Die Lässigkeit demonstrativ, verbleibend im Zeichen verblichener funktionaler Dienstbarkeit. Der Vortrag eine stete Beschwerde."




"Aszendent Schütze, mit einem Sonnenstand Zwillinge im 6. Feld, in Konjunktion mit Jupiter und im Quadrat zum Verbundsherrscher Mars in Haus 2.
Nach der Münchner Rhythmenlehre  enthält die Konstellation, mit der Lücke von Saturn-Uranus eine nicht vollzogene Trennung, die verbunden ist mit der Neigung, sich über die Verbindung mit einem starken Partner an der Gemeinschaft, in der man unterlegen ist und durch die man ausgegrenzt wird, rächen zu wollen."





Und eine kurze Huldigung an die musikalische Früherziehung: "ganze heerscharen von sich selbst gerührter, klampfender jünglinge sind ihm zu verdanken"





Wie wäre es jetzt noch mit etwas Luther und der Frage, wer denn nun das Pferd reitet?






























Mittwoch, 1. November 2017





























Nein, ich rutsche nicht im Bahnhof mit meinen olivgrünen Stiefeletten aus. Danke für diese Suggestion. Auch sie wird selbstverständlich beantwortet. Genau wie das unerlaubte Eindringen in fremde Wohnungen und das Bearbeiten von Stiefeletten, so dass rechts der Knoten aufgelöst werden muss. Wie sinnig! Was als terroristischer Akt betrachtet und entsprechend behandelt wird, dazu dann später mehr. Selbstverständlich gehört dazu auch das Luntelegen von Kindern mit Hilfe von Technik. Und der Missbrauch von medizinischen Techniken.
Dass ich nicht auf die Idee gekommen bin, das Symbol meiner lederbraunen Handtasche für alles mögliche zu benutzen, dürfte wohl allen klar sein, die hier schon länger lesen. Dass unerwartete Erfolge im Krieg der Symbole oft die größten sind, auch das ist mir mittlerweile klar geworden. Stolz bin ich darauf nicht. Ich finde es zum Kotzen.




























































Happy Halloween. Ein Video. Die lächelnde Hexe mit einem Spinnennetz-Auge. Und einem fehlenden Zahn. Und ein Foto ... schwarze big hats - via State Departement - laut meines Bildschirms - dort sehe ich den Beitrag aber nicht.


























































Little Miracles






























Dienstag, 31. Oktober 2017





























Moon Melody - Blessed Samhain - Happy Halloween




























































CeiberWeiber (Text aus dem ehemaligen Blog): "Vielfach wird Halloween als reiner Kommerz wahrgenommen, als Gaudi für Kinder, die sich immer mehr verbreitet. Kritische Artikel bezeichnen es als amerikanischen Brauch, der nach Europa importiert wurde, wobei gerade noch bewusst ist, dass Halloween usprünglich von den britischen Inseln stammte. Tatsächlich ist es eigentlich die Wiedereinführung des "heidnischen" Totengedenkens der KeltInnen, die hier, in der Schweiz und in grossen Teilen Deutschlands schon lebten, bevor sie zu "InselkeltInnen" wurden. Samhain, gesprochen Sa-un oder So-win, bedeutet Ende des Sommers und basiert auf der alten Teilung des Jahres in ein Sommer- und ein Winterhalbjahr. Erst die Römer führten einen Kalender ein, bei dem das Jahresende "unlogisch" mitten in den Winter im Dezember fiel. Samhain überstand die Christianisierung deswegen recht gut, weil die KeltInnen bei aller Freude an Festen auch in dieser Jahreszeit hierbei doch auch recht nachdenklich waren und innehielten."







Papst Gregor IV verfügte im Jahr 837, dass Tote geehrt werden sollten. So setzte man für den 1. November Allerheiligen an und am darauf folgenden Tag Allerseelen. Aus Samhain wurde etwa im 16. Jahrhundert "All Hallows Eve", woraus dann der Name Halloween entstand. In Österreich wurden Blumen und Früchte auf Gräber gelegt, es gab Musik und Tanz auf Friedhöfen. Auch das Vieh wurde vom Tod eines Menschen verständigt, man gedachte der Seelen der Toten am dritten, siebten und dreissigsten Tag.







Im Tiroler Vintschgau sagte man zu Sterbenden einst, lass dir's gutgehen oder mach's denn gut, da die Menschen überzeugt waren, dass der Tod nicht das Ende, sondern den Übergang in eine andere Welt bedeutet. In der irischen Überlieferung gibt es die Bean Sí, anglisiert Banshee, die Todesfee, die man klagen hört, bevor jemand stirbt. "Häufig kommen die Bewohner der ewigen Welt, wenn ein Mensch stirbt, hervor und treten in unsere sichtbare Welt. Es kann viele Stunden, manchmal ganze Tage dauern, bis jemand stirbt.







Kurz vor dem Moment des Todes sehen viele einen toten Angehörigen, Ehepartner oder Freund. Der Schleier, der unsere Welt von der ewigen trennt, ist im Umkreis des Todes sehr dünn. Und in manchen Fällen öffnet sich dieser Schleier tatsächlich einen Moment lang, so dass der Sterbende einen kurzen Blick in die Ewigkeit werfen kann." (John O'Donohue, "Anam Cara")




























































Alice And Astra