Sonntag, 5. Juni 2016



























"Es hat lange gedauert. Zehn Jahre hat sich die Bundesregierung davor gedrückt, eine grundsätzliche strategische Standortbestimmung vorzunehmen. Jetzt ist das neue Weißbuch, also der oberste Leitfaden für die sicherheitspolitischen Entscheidungen, kurz vor der Fertigstellung: Der vom Verteidigungsministerium verfasste Entwurf wurde von den anderen für die Sicherheitspolitik relevanten Ressorts redigiert. Noch vor der Sommerpause soll das 80 Seiten starke Werk vom Kabinett beschlossen und vorgestellt werden.






... Russland ist kein Partner mehr, stellt die Regierung fest, sondern ein Rivale. Durch seine auf der Krim und im Osten der Ukraine zutage getretene Bereitschaft, die eigenen Interessen auch gewaltsam durchzusetzen und völkerrechtlich garantierte Grenzen einseitig zu verschieben, stelle Russland die nach dem Kalten Krieg geschaffene europäische Friedensordnung offen infrage.
Das habe tiefgreifende Folgen auch für die Sicherheit Deutschlands. Russland wende sich vom Westen ab, betone strategische Rivalität und erhöhe seine militärischen Aktivitäten an den EU-Außengrenzen. Besondere Sorge bereitet der Bundesregierung der zunehmende Einsatz "hybrider Instrumente zur gezielten Verwischung der Grenze zwischen Krieg und Frieden", die "subversive Unterminierung anderer Staaten".






(Via)



















































Leider keine Spielgenehmigung


























Samstag, 4. Juni 2016

























Ich habe meine Meinung über die Stolpersteine vollkommen geändert. Lasst sie doch ruhig darauf rumtrampeln und ihre großen Hunde am Halsband den Platz versperren. Gut so! Denn das bedeutet Arbeit. Viel viel Arbeit. Und vielleicht kann der eine oder die andere im Andersland versuchen, die Zeichen der Zeit zu erkennen, sich aber bitte nicht verwirren lassen von Technik, die ebenfalls auf den Wellen reitet. Man kann lernen, das zu unterscheiden. Meistens. Denn wir sind alle nur Menschen und zum Glück nicht perfekt. Selbst wenn manche Psychogruppe damit dann auf Fischfang geht.



























Freitag, 3. Juni 2016
























Alice

















































Tja. So geht das mit dem Abfüllen von etwas anderen Dingen, als von der AnwenderIn erwartet. Dann kann man - oh Wunder - wirklich VORsatz beweisen. So. Du dämliche Kuh ...





















































Der Stadt-Anzeiger hat angeblich wieder mal eine Markt-Umfrage gemacht. "Den Früchten möchte Mell ungerne beim Faulen zusehen. Schließlich stammen sie aus seinem eigenen Anbau." Genau wie der Rhabarber gestern vom Bio-Markt an der Agneskirche, wie ich auf Anfrage erfuhr? Denn als kleines Kind habe ich ja angeblich mit viel Freude diese roten Stangen gegessen. Keine Ahnung. Ich kann mich zum Glück an vieles nicht mehr erinnern. Die Aussagen manches Direkt-Vermarkters zu längeren Öffnungszeiten kann ich gut verstehen. 24 Stunden am Tag arbeiten möchte natürlich niemand. In anderen Bundesländern, und erst recht in anderen Ländern funktionieren lange Märkte, ja Tag- und Nacht-Märkte, die selbstverständlich auch Samstags und Sonntags offen sind, aber ohne Probleme. Denn es sind zumeist Familien-Unternehmen mit Aufgabenteilung. Kann man das nicht auch in Köln organisieren? Wo der heiß umkämpfte Lebensmittel-Markt so von Großkonzernen dominiert wird? Was spricht dagegen, dass ein Stand morgens Obst und Gemüse anbietet und dann das Team wechselt, nachmittags, abends und nachts dann wie in anderen Städten halbfertige Waren zum Kochen und Street Food aller Art zum Essen vor Ort angeboten wird? Zur Freude von vielen? Die nicht unbedingt etwas kaufen müssen, sondern einfach auch mal mit netten Leuten sprechen können, wenn sie wollen? Ich betone es immer wieder: Das soziale Zentrum einer Gemeinschaft ist der lokale Marktplatz.





















































Ja. Es stimmt. Überall hat der Wahnsinn Einzug gehalten im Land. Uralte Hexen, heitere bis heisere Teufel. Und dazwischen ein paar echt extreme Ordnungsliebhaber. Oder Menschen, die bei Wind und Wetter unbedingt ihre kleinen Bernhardiner an der langen Leine spazieren führen wollen. Ausserdem natürlich die ewig gleich aussehenden Elite-Katzen im ach so elitären Wanderzirkus. Nicht nur in der Nähe des Bio-Marktes im Agnes-Viertel, am Tisch dieses schicken Cafes damit beschäftigt, den Ohr-Schmalz zu entleeren, wenn ich das in der eckigen Vase dekorativ platzierte Korn kurz berühre. Was natürlich auch dem Team dahinter wirklich gut gefällt. Hübsch auch von hier oben der Anblick, wenn denn eine der Bergheimer Palmen spazieren geführt wird. Oder der Anblick des Jünglings mit dem kurzen Griff in die Seiten-Tasche, wenn ich am Ebert-Platz in dieser Bort-Filiale wieder ein Rosinenweckchen bestelle.






Ist es da ein Wunder, dass ich hier ab und an oben am Fenster bei solch einem Anblick erst mal meinen aufkommenden Appetit befriedige, das neue Paket mit den Gewürzen öffne oder auch den Spargel schäle und dazu dann ein paar Sätze spreche, die doch tatsächlich wieder Flügel bekommen? Ist es ein Wunder, wenn da die Seele wieder ein paar entladende Momente braucht, weil just in den Momenten, in denen bei mir in der Wohnung die Entspannungsphase einsetzt, hin und wieder in der Nachbarschaft das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ausgelebt werden will? Raucht man dann wieder zur weiteren Entspannung bei einer Tasse Kaffee eine Zigarette draussen am Stehtisch, und betrachtet in Ruhe einparkende Autos wie den 968er, so sieht man halt auch der Nachbarschaft zu, die dort auftaucht und schräg vor dem Auto mit dem Fahrrad auf die andere Seite wechselt. Kurz, bevor das Ordnungsamt wieder mal mit zwei Leuten erscheint. Sich demonstrativ vor dieses Ding platziert. Und wir dann wieder alle wissen: Beim nächsten plötzlichen Wetter-Wechsel kann man Hammer Elite-Katzen bestimmt auch einsetzen zum Schleppen von Sandsäcken aller Art. Möchte jemand eine Adresse?