Rührend. Die Herren. Fast so rührend wie die Geschichte in der Werbe-Broschüre von Amnesty International über Fair Play gegen die Arbeit von Kindern im Steinbruch. Darauf dann noch einen Kaffee. Altmodisch mit der Hand gefiltert. Oder doch eher wieder eine von diesen kaffeekochenden Maschinen mit ganz viel Kraft?
Sonntag, 17. April 2016
Rührend. Die Herren. Fast so rührend wie die Geschichte in der Werbe-Broschüre von Amnesty International über Fair Play gegen die Arbeit von Kindern im Steinbruch. Darauf dann noch einen Kaffee. Altmodisch mit der Hand gefiltert. Oder doch eher wieder eine von diesen kaffeekochenden Maschinen mit ganz viel Kraft?
Und noch ein christlicher Kulturschock: "Wenn die Gesamtbevölkerung Kanadas, Dänemarks und der USA Selbstmordraten hätte, die vergleichbar mit der ihrer Inuit-Bevölkerung ist, würde ein nationaler Notstand erklärt.“
Psychologen sehen diese Entwicklung unter den Inuit unter anderem als Folge des Kulturschocks beim schnellen Übergang von einer Nomadengesellschaft hin zur Moderne."
"Über allem aber liegt das Trauma der „Residential Schools“, der Internatsschulen, in denen jahrzehntelang versucht wurde, die Ureinwohner ihrer Kultur zu berauben – und in denen sie physisch, psychisch und sexuell missbraucht wurden. Zerstörte Familienstrukturen, Gewalt in den Familien und Alkoholismus sind oft Folgen dieses aufgezwungenen Schulsystems, die über Generationen weitergegeben werden."
Und nun zu den Verhältnissen hier. Verhältnisse, in denen SchülerInnen auch schon mal ganz plötzlich bei Lehrerwechsel sehr sehr viel schlechter werden, Noten öffentlich grinsend im Kollektiv vergeben werden: "Seid Ihr nicht befreundet?" Und man dann die Klasse wiederholen darf. Wenn es gut läuft. Wenn nicht ... Hilft halt die Müll-Entsorgung. Nein, natürlich nicht. Aber durchaus die Intensiv-Behandlung und Nachschulung von Lehr-Personal, das beispielsweise Kollektiv-Noten verteilt. Denn, wie wir alle wissen: Überall gibt es solche. Und solche. Abgesehen von Schulen, Lehr-Personal, Lehrplänen und Schulbüchern in Fächern wie Geschichte, Deutsch oder Philosophie: Der oben angesprochene Kulturschock durch die erzwungene Vermittlung eines asozialen verbrecherischen, alles andere vernichtenden und patriarchalen Werte-Systems macht leider auch nicht halt vor deutschen Universitäten. Zum Beispiel im Fach Geschichte. Für ältere AbsolventInnen ein gewohntes Übel. Quellenkunde selbstverständlich wie immer aus der Sicht von Mönch X. Aber im neuen Aufbau-Studiengang Geschichte und deutsch-amerikanische Beziehungen hat sich schon wieder die Theologie eingeklinkt? Warum?
Samstag, 16. April 2016
Och? 750 Milliarden Dollar? - Echt? "Die bisherige Gesetzeslage verhinderte Klagen der Angehörigen der Opfer, die sich gegen das saudi-arabische Königshaus, gegen Banken und Charity-Organisationen des Landes richteten, mit dem Vorwurf der Unterstützung von Terrorismus." Und ja: Sie nähern sich auch Israel. Falken lieben halt ihre Falkner. Manchmal. Was die Tauben total toll finden. Na, und nun zur Beruhigung der aufgebrachten Massen noch ein Gesetz zur Obergrenze von Manager-Gehältern bei Banken?
So. Und nun noch eine Umarmung? Oder doch lieber etwas LA SS? Ach, Los Angeles ... Und deutsche AblegerInnen. Nicht nur ganz im Süden. In Stuttgart. Und anderen Orten. Heute schon einen Schamanen gesichtet? Einen Dämon?Oder eine Schlange? Manche lachen sogar laut. Beispielsweise wenn sie lesen, wie junge Leute ein bisschen luntegelegt werden sollen über den Faktor Neid. Heute schon eine Reise unternommen? Oder doch eher das nächste Seminar mit Allmachts-Psychologie und Auditing im Angebot besucht? Das Niveau der Fernuniversität Hagen ist das allerdings eher weniger. Manches glänzende Gold entpuppt sich bei näherem Blick einfach als billige Kopie, mit dem der große Sack gefüllt wird. Goldig, gelle? Und dann wäre da die Version, wie Old zu Gold wurde ... Gelingt total gut ...!
Apropos Gold. Ich kann bei solch goldigen Projekten wie dem Bahnhofsbau durchaus verstehen, dass sich ehemalige kleine und mittlere Unternehmens-InhaberInnen zusammentun, und ihre Erfahrungen austauschen beispielsweise über Insolvenzverwalter, die genüsslich die Füße auf dem Konferenztisch ausstreckten, und sich die Filetstücke herausssuchten aus der dank des Bahnhofs-Baus pleite gegangenen Firma. Ich habe die Traurigkeit, die kaum zu unterdrückende Wut, das Nicht-Verstehen einer Bau-Ingenieurin und Firmen-Inhaberin noch gut in Erinnerung.
Ich kann verstehen, wenn man da gemeinsam das intensive Gespräch mit einzelnen Bahn-MitarbeiterInnen sucht. Sich gründlich in den Shopping-Malls umsieht. Den Blick für hilfsdienende Dosen, ähhh, Schablonen mit und ohne Orangen-Uniform schärft. Und sich nicht von Honigtöpfen unter falscher Flagge aus der gleichen Richtung einfangen lässt. Ja. Ich bin ebenfalls so wütend. So unglaublich luntegelegt. Aus diesen und einigen anderen Gründen … LeserInnen wissen, wie es an dieser Stelle weitergeht. Ich kann auch verstehen, wenn sich der Bau des Berliner Bahnhofs etwas in die Länge zieht. Was durchaus nicht unprofessionell ist. Oder dem Gemeinwohl entgegensteht. Denn ganz blöd sind wir nun alle nicht. Und eingefärbtes Meereskrabben-Fleisch aus der Umgebung, sei es rosa oder rot, das auch in diesen Tagen als Köder an den Strand gelegt wird, damit die Tauben kommen, welche dann als Falken-Futter dienen, wird hin und wieder beim Gelüst nach mehr Meer gerne von noch größeren Tieren gefressen.
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