Montag, 4. April 2016
























Kommentar: "So, so. Die Panama Papers sind jetzt "Talk of the town". Es geht um Briefkastenfirmen. Aha. Schon mal von der ganz offiziellen Adresse 1209 Orange Street in Wilmington, US Staat Delaware, gehört. Die Mini-Stadt hat hundert mal mehr Briefkastenfirmen als Einwohner, auch deutsche Dax-Konzerne haben da ihr Schildchen?. Hm? Scheint irgendwie OK zu sein, oder?????....."






Kommentar zur Kritik, dass keine europäischen Steuerspar-Inseln benannt seien: "Dazu ein von einem anderen Foristen im Nebenthread veröffentlichter Link:
https://briankilmartin.cartodb.com/viz/54ddb5c0-f80e-11e5-9a9c-0e5db1731f59/embed_map

Sieht man recht gut, welche europäischen Transparenzgiganten so von dieser Veröffentlichung betroffen sind: 5.000 Firmen von der Isle of Man, 7.300 von Guernsey, 14.000 von Jersey, fast 11.000 aus Luxemburg, fast 40.000 (!) aus der Schweiz, über 2.000 aus Liechtenstein und genauso viele aus Gibraltar. Aber klar, die erste Schlagzeile musste unbedingt mit Putin bebildert werden ;)"






Kommentar: "Sie haben schon bemerkt - keine Amerikaner? Über OCCRP-Sponsor-USAID (Regierungsbehörde der USA), NED, Transparency International und der Europäischen Union."






Und nun noch das. Das ist sowas von überraschend. So ganz und gar überraschend *gg* ... : "Ausgerechnet der in Cayman Islands beheimatete Guardian! Die tollsten Heuchler sind einmal nicht die "geouteten" Politiker sondern vor allem die Journalisten des "Guardian", der selbst über die Firma GMG Hazel Acquisition 1 Limited in den Cayman Islands beheimatet ist. Aus Steuergründen."


















































*Muhaahaahahhaa* - "The Russian Black Hole"



















































Deutsche Wirtschafts Nachrichten: "Die EU verteilt Millionen Euro an Agrar-Subventionen an reiche Großgrundbesitzer in Spanien. 60 der reichsten Familien im Land bekamen seit 2008 je rund 1,1 Millionen Euro pro Betrieb, kleine Landwirte sehen hingegen kaum etwas von den Hilfsgeldern. Auch die Familie des EU-Klima-Kommissars profitiert massiv."





"Die EU hat 250 Millionen Euro an Agrar-Subventionen an die reichsten Großgrundbesitzer in Spanien verteilt. Mindestens 60 der 200 reichsten Familien in Spanien bekamen seit 2008 rund 1,1 Millionen Euro an Subventionen pro Betrieb. Dies belegen Zahlen des spanischen Garantiefonds für die Landwirtschaft FEGA und der Seite Farmsubsidy laut einem Bericht der spanischen Zeitung El Diario.

Demnach bekam etwa die andalusische Familie Mora Figueroa mit einem geschätzten Mindestvermögen von 800 Millionen Euro insgesamt rund 50 Millionen Euro an EU-Geldern für ihre zahlreichen landwirtschaftlichen Betriebe.






Besonders interessant ist die Familie Domecq wegen ihrer starken Verstrickung in die Politik: So ist etwa der aktuelle EU-Kommissar für Klima- und Energie und frühere Landwirtschaftsminister Spaniens Miguel Arias Cañete mit einer Domecq verheiratet. Die Familie erhielt knapp 37 Millionen an EU-Subventionen, verteilt auf die 42 landwirtschaftlichen Betriebe der weit verzweigten Aristokratenfamilie mit einem Schätzvermögen von mindestens 400 Millionen Euro.

Die Familie des Ministers selbst erhielt allein während seiner Amtszeit als Landwirtschaftsminister 1,8 Millionen Euro an Subventionen, wie die Zeitung El Confidencial enthüllte. Cañetes anschließende Ernennung zum EU-Energie- und Umweltkommissar wurde heftig kritisiert, da seine Familie zudem in mehrere Erdölprojekte verstrickt ist und Anteile an zwei Ölfirmen hält."





























Sonntag, 3. April 2016



























Vor lauter aktuell geleakter Daten, das größte Datenloch der Geschichte soll es sein mit Hinweisen, die doch hoffentlich bald ans Tageslicht bringen, wie reich Präsident Putin in Wirklichkeit ist, rückt damit der aus irgendeinem Grund seit ein paar Tagen wieder auflodernde Konflikt Armenien - Aserbaidschan - Bergkarabach - etwas in den Hintergrund. Nach meinen momentanen Recherchen nennt diese Quelle in 2014 Gründe für den Konflikt, die ich bisher noch in keiner anderen gefunden habe. Ich suche aber weiter. Denn diese Quelle zitiere ich sonst überhaupt nicht so gerne.





"Armenien und seine beiden Nachbarn sind für die USA/NATO ebenso wie für die OVKS/Russland von herausragender strategischer Bedeutung. Wer über Georgien, Armenien und Aserbaidschan herrscht, kontrolliert den Korridor zwischen den Öl- und Gas-reichen Ländern des Kaspischen Beckens und dem Schwarzen Meer und damit weiter nach Europa.

Obamas (?) außenpolitischer Berater und geopolitischer Vordenker Zbigniew Brzeziński hat schon vor 15 Jahren in seinem Buch Die einzige Weltmacht geschrieben: »Vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion war das Kaspische Meer… ein nahezu rein russisches Gewässer gewesen.« Als Aserbaidschan, Kasachstan und Turkmenistan unabhängig wurden, »konnte Russland nicht mehr selbstverständlich von der alleinigen Verfügungsgewalt über diese Bodenschätze ausgehen" ...



Spiegel online veröffentlicht ein vertrauliches Papier, in dem von NATO-Armeeübungen mit Staaten wie Moldawien, Aserbaidschan und Armenien berichtet wird. Der so genannte Partnerschaftsausschuss habe Ende März 2014 einen Katalog mit »praktischen Maßnahmen zur Förderung der Beziehungen« mit diesen Ländern verabschiedet. Unter anderem sollen die Länder die Fähigkeit zur Zusammenarbeit ihrer Armeen mit denen der Allianz steigern.



Dazu gehören gemeinsame Übungen und Ausbildungen. Auch sollen die drei Staaten ermuntert werden, sich an so genannten Smart-Defence-Projekten der NATO zu beteiligen. Dabei geht es um die Beschaffung von Rüstungsgütern und die Zusammenlegung und Spezialisierung militärischer Fähigkeiten mit dem Ziel, diese effizienter zu nutzen." Zitatende




Will Armenien nicht so nah an die NATO? By the way: Wo ist das Video mit dem Konferenztisch geblieben ... ? Irgendwie sah das an meinem Bildschirm zumindest wie eine Allergie gegen Orangen aus. In diesem Artikel heißt es: "Als ein aggressives Land trägt Armenien die volle Verantwortung für die gegenwärtige Situation", erklärte ein Regierungssprecher laut CNN."





















































Nachtflohmarkt. Streetfood. Die Südstadt Safari. Oh Sarah. Süsse. Eis (am Stil) jetzt auch in der Südstadt Köln.


















































Die aufmerksamkeitsstarke Abbildung von Präsident Putin ermöglicht für die LeserInnen eine ungefähre Einordnung des jeweiligen Massen-Mediums. By the way: Auch ein Milliarden-Markt. Nach ersten Recherchen las ich aber dann nur etwas vom Umfeld des Präsidenten. (Update: Der Spiegel. Kein so schönes Bild. Und ein bisschen glanzlos. Beim Kölner Stadtanzeiger hingegen sass Putin eben auf einem thronartigen Stuhl. So eine Art Gelsenkirchener Barock. War bestimmt sehr teuer!) Schade, dabei wollten wir doch alle ganz genau wissen, wie reich der Präsident bestimmt ist. Oder? Bei der Sueddeutschen habe ich übrigens eben nicht das Angebot des Abos wahrgenommen, um weitere Informationen zu bekommen. Ich gehe davon aus, dass der nächste Datensatz, dieses Mal doch sicher mit einem etwas anderen Schwerpunkt, bereits in der Pipeline ist. In welcher Sprache?
















































Wenn wir noch ein wenig warten, dann hat sich das Pascha-Paradies bald gründlich selber zersägt.
http://www1.wdr.de/nachrichten/investigatives/satudarah-rocker-story-100.html
Ich glaube, dann mache ich doch noch den Motorrad-Führerschein.