Ach Brüssel. Du bist so toll. Einfach so unglaublich toll. Ein einziger Tummelplatz des Pascha-Paradieses. Ein wenig Wahabismus, die sogenannte saudische Staatsreligion, denn das gab ja so richtig Kohle. Eine wirklich uralte Tradition an sehr überzeugten Christen. Und dazwischen dann ein paar Rechtsextreme.
Sonntag, 3. April 2016
Ach Brüssel. Du bist so toll. Einfach so unglaublich toll. Ein einziger Tummelplatz des Pascha-Paradieses. Ein wenig Wahabismus, die sogenannte saudische Staatsreligion, denn das gab ja so richtig Kohle. Eine wirklich uralte Tradition an sehr überzeugten Christen. Und dazwischen dann ein paar Rechtsextreme.
"Vanuatu (auf Bislama: Ripablik Blong Vanuatu) ist ein souveräner Inselstaat im Südpazifik - Der aus 83 Inseln bzw. Inselgruppen bestehende Staat ging 1980 aus dem seit 1906 bestehenden britisch-französischen Kondominium Neue Hebriden hervor und hat heute ca. 267.000 Einwohner
... Auf der Insel Pentecost wird noch immer der traditionelle Tauschhandel betrieben. Die Tanbunia-Bank hat sich darauf spezialisiert. So besitzt jeder Gegenstand – zum Beispiel eine Schilfmatte, eine Muschel, ein Wildschwein, der Stoßzahn eines Wildschweins oder einfach ein wohlgeformter Stein – einen Wert, der nach einer in der Bank befindlichen Tabelle in die Währung Livatu umgerechnet wird. Selbst ein guter Rat oder eine alte Geschichte können auf diese Weise in Geldeswert umgerechnet werden.
So gesehen „besitzt“ jeder Einwohner etwas, das er eintauschen kann. Der Tanbunia-Bank ist sogar daran gelegen, dass niemand Mangel leidet oder verarmt.
Der Wert eines Livatu entspricht dem Wert eines guten Schweinestoßzahnes und der Staat Vanuatu garantiert die Umtauschmöglichkeit in die offizielle Landeswährung Vatu.[20]"
So. Mein kleines Törtchen. Ja. Ich habe die Beerdigung gestern am Bildschirm verfolgt. Ich hoffe, die Weinblätter aus dem türkischen Supermarkt schmecken dir gut? Solch' ein Anblick freut uns immer. Und so viel Arbeit macht richtig Spaß. Noch etwas: Ich habe selten so ein dämliches, Verzeihung, überall gibt es solche und solche, also solch' ein dämliches weißes Schlitzauge gesehen, das sich mit der "Kaffee"-Tüte direkt vor der Hebammen-Praxis in der Nähe meiner Haustür positioniert. Vielleicht war es aber auch nicht dämlich, sondern eine dringend zu behandelnde phobische Reaktion auf das wirklich dämonische Ginger-Gen?
Freitag, 1. April 2016
Ach ... Facebook ... In der Tat ... Ja. Darauf dann vielleicht noch ein Video voller Freude über eine abrupt beendete und rotgekleidete Abfahrt auf dem Schlitten rechts in den Schnee? Manchen Menschen muss man einfach die Gelegenheit geben, ihre eigene innere Befindlichkeit nach außen zu tragen.
Update: Zur Erweiterung der Alice-Pinnwand Stichworte "Gardening Spring". Bildschirm-Stopp. Keine Suche möglich. Sehr gut! Mit einem Gruss an die (zukünftigen) Landschafts-Gärtner. So. Hoffentlich alles im Filter und Protokoll!
Der Herr links im Bild ist der, der den Markthändler am Sudermannplatz in meiner Gegenwart nachdrücklich darauf aufmerksam machte, dass die Spendenaktion für arme bedürftige Kinder, wir hatten da ein wenig Probleme mit der genaueren Definition auf den Werbe-Prospekten, wirklich um 17.00 Uhr stattfinden sollte. Waren es nicht arme bedürftige Kinder aus Rumänien, wie ich auf Nachfrage damals bei einer der HändlerInnen erfuhr? Ich kann mich nicht mehr so genau erinnern.
Genau erinnern kann ich mich - leider - an die Begegnung mit Slavis Sohn. Slavi ist die kleine Frau in der Mitte auf dem Bild. Slavis Sohn sah ich hin und wieder als Aushilfe an ihrem Marktstand sowohl in Deutz als auch auf dem schönen, aber sehr kleinen Markt Niehl Waldfriedstraße. Slavi kommt aus Ex-Juguslavien und macht sehr leckere Kleinigkeiten wie Samosas und selbstgemachte Marmelade, und ich habe sie auf dem Markt in Niehl, Nähe Haltestelle Sebastianstraße, wirklich gerne besucht. Slavis Sohn, der angeblich in therapeutisch psychologischer Weiterbildung als Student war, ja, genau, eines meiner Fachgebiete, geriet mit mir allerdings nach den ersten skeptischen Begegnungen in ein wirklich heftiges Streitgespräch über das Tragen von Kopftüchern, in deren Verlauf ich als fremdenfeindliche Feministin von ihm angegangen wurde, weil ich die Freiwilligkeit des Tragens von Kopftüchern aufgrund eines enormen Gruppendrucks anzweifelte und das Kopftuch sehr deutlich als ein politisches Symbol bezeichnete. Die Wut über meine Aussagen wurde wirklich unübersehbar. Aber dafür bin ich da. Ja. Auch aus Ex-Jugoslavien kommen solche. Und solche. Wie wir alle wissen. Und meine Einkäufe an manchem Marktstand sind da wirklich sehr aufschlußreich. Ich gehe trotz allem wieder irgendwann zu Slavi, weil sie wirklich leckere Sachen anbietet und ich bewundere, dass sie als ehemalige Maschinenbauerin und Teilnehmerin des Krieges in Jugoslawien sich hier in Deutschland nun eine neue Existenz aufgebaut hat.
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