Freitag, 26. Dezember 2014


















"The missed Photo. Every year around Christmas time Palestinians dress up as St. Nick in an attempt to Newsjack the season spirit and world headlines. Almost every year there is a photo extensively covered by the press of Santa being pushed, shoved or arrested by Israeli security personnel. Here is a freak account that I am certain will not get picked up by mainstream media of a particularly violent "Santa". In the spirit of xmas, please share."




















Donnerstag, 25. Dezember 2014














:-)


































Der Schamanenapparat





































Dumm, aber wohl nicht zu vermeiden. Der Versuch, mit Leuten wie mir über den Rücksitz oder die Wiese zu rutschen, um den Honig möglichst kostenlos unter falscher Flagge in meinem Fahrwasser zu saugen. Vom Selbsterhöhungspotenzial für das männliche Ego mal ganz abgesehen. Es wundert mich, dass die Ergebnisse eines Monitorings meiner Umgebung zu eigenem Futter verarbeitet werden. Auch wundert mich die große Klappe mancher Mitarbeiter von Massenmedien. Oder Filial-Geschäften. Und wie ich gerade sehe: Selbst Hobbypsychologie braucht ein gewisses Niveau. Dann mal viel Vergnügen beim Versuch, angeblich viele kleine Kopien anzufertigen. Das 24-7-Pascha-Paradies und seine HilfsdienerInnen langweilen. Und machen viel Arbeit. Wie ich gehört habe, hat zum Beispiel der Versuch, die Daten von Konten als Honig auszulegen, unerwartet viele Flügel bekommen. Ich bin nämlich eine arme Maus. Insbesondere für luntegelegte männliche und weibliche Fotzen. Und das immer wieder ... ! So viele Fotos zur Weiterverwertung. Und so viele, denen man gar nicht oft genug sagen kann: "Was du nicht willst, das man dir tu ..."
Noch ein P.S.: Na, herzallerliebste Ebay-Ausgabe! Ein Rammschutz hat er also. Ach ja? Das braucht er doch gar nicht. Und ein dringender Fall von Farbenblindheit? So so. Ein gelb-grünes Dosen-Modell. Nun, diese Töne sind im Farbkasten jedenfalls nicht allzu schwer zu finden. Hoffentlich sind die angemalten Ausgaben dieses Mal dann aber auch wasserfest. Es wurden natürlich schon ein paar heimliche Wünsche in den Himmel geschickt, die selbstverständlich ganz geheim bleiben müssen. Genau wie die Farbe und die wechselnden Nummerschilder des Porsche aus der Kleiderkammer. Manche Wünsche werden wirklich wahr. Wie wäre es zur Abwechslung mal wieder mit etwas in zartem Brünett und 75 B? Gerne genommen mit vermehrter Tagesfreizeit auch am Wochenende? Oder lieber nur werktags zur freien Verfügung ab 14.00 Uhr? Zum Beispiel.






Update 21.54 Uhr. So, Facebook. Nicht doch ... ! Bildschirm-Arbeit will einfach gelernt sein. Heute vormittag wünschte beim Anklicken des Google-Doodles Bayern München ein Frohes Fest. Ha ha ha. Hier jetzt, sozusagen live wie üblich aus dieser Trickkiste folgendes, was natürlich wunderbar geeignet ist für's TOOOR: Ich habe soeben die Handy-Nummer meiner Tochter angewählt und dann eine Nachricht bei Facebook hinterlassen, ob sie denn auch satt geworden sind in Belgien. Ein kleiner Scherz. Soeben erscheint nun hier am Bildschirm bei Facebook: "Lt. Col. Peter Lerner hat 2 neue Fotos hinzugefügt. 3 Std. Imagine driving home with your daughter, the road is dark but then suddenly there is a flash and your car is on fire. I have traveled the road to Ma'ale Shomron time and time again. This evening it ended with a father and his 11 year old daughter were fire bombed by a Palestinian terrorist. The girl was severely burnt. (pics via Israel Hatzolah)"







Update: So. Nach diesen kleinen technischen Scharmützeln, die weniger witzig sind, geht es nun heiter weiter. Merci ... für die, Ähhm, *Muahhaahaaha* "verborgenen Samen im Geist", die es zu entdecken, und die 14, Ähhh, Maha Nada Was bitte?, die es zu trainieren gilt in diesem Yoga-Kurs. Und das ist nicht nur ein Kurs. Nein, das ist sogar eine Gemeinschaft. Gut, dass die Adresse hier jetzt geheim bleibt. Sonst wäre da der Zulauf sicher noch größer bei solch verlockendem Angebot. Doch. Wir freuen uns natürlich immer über so viel Aktivität von Kölner Sport- und Turn-Vereinen. Nicht nur in schickem Schwarz-Weiss.





















Montag, 22. Dezember 2014


















Die wilde Jagd - The Wild Hunt - Die zwölf Raunächte






Die Venus-Sage vom Hörselberg hat noch eine weitere Bedeutung der tiefen Höhlen in den Kultbergen gezeigt. Sie waren nicht nur Orte von Tod, Unterwelt und Wiedergeburt, sondern auch Orte der Liebe. Der Weg in die Höhle war nicht nur Todesweg, sondern konnte auch Liebesweg sein. Diese Liebe galt der Erdmutter in Gestalt der Frau Holda, die durch die Holda-Priesterinnen in der Höhle verkörpert wurden.
Gleichzeitig war der Hörselberg jedoch auch ein Seelenberg, worauf andere Sagenbruchstücke hinweisen. So galt er bereits Anfang des 16. Jahrhunderts als "Geisterberg", in dem man die Seelen lärmen hörte. Wie vom Weißner in Hessen gibt es auch vom Hörselberg Mythenfragmente von der Wilden Jagd: Sie komme als Seelenzug aus dem Berg hervor, angeführt von der Frau Holda, brause während der zwölf Raunächte durch die Lüfte und verschwinde am Dreikönigstag mit einem harten Klang wieder im Berg.
Gemeint ist damit der Zug der Totengeister und Ahnenseelen, die im Wintersturm daherfahren und am 6. Januar (sogenannter "Dreikönigstag"), wenn sich die Tore zur Unterwelt schließen, wieder heimkehren. Doch umfasst dieser Geisterzug nicht nur die menschlichen Seelen, die Ahnen und ungeborenen Kinder, sondern auch die Seelen aller Pflanzen und Tiere, die im Herbst sterben und im Frühling wiedergeboren werden. Daher sieht man die Fußspuren von Tieren vor dem Hörselberg, nachdem der Zug wieder heimgekehrt ist. Der Seelenzug brachte nicht nur Schrecken für die Menschen, sondern ebenfalls Segen - ein sehr altes Motiv, das gültig war, bevor der germanische Wodan die Wilde Jagd übernahm und als "Wildes Heer" zu etwas Furchterregendem machte. Dieses Motiv wird viel zu selten beachtet. So heißt es, dass Felder, Obstgärten und Wiesen, über die die Wilde Jagd dahinfuhr, im kommenden Jahr besonders prächtig gediehen. Das Segnen des Landes, wann immer sie umhergeht oder umherfährt, ist typisch für die Göttin Holle/Holda.








Heide Göttner-Abendroth, Matriarchale Landschaftsmythologie. Von der Ostsee bis Süddeutschland, Kohlhammer 10/2014





































Bingo! Darauf dann eine leckere süss-saure, nein, nicht Sülze vom Markt, sondern eine eingelegte Gurke. Nach dem guten alten Spezial-Rezept. P.S. Wo ist das Wort "weinerlich" geblieben? Und wer hat das international anmutende Bild von Mama und Papa vor dem Tannenbaum in der Türkei gemacht? Die "Mischpoke" war es wahrscheinlich nicht. Oder?