Dianne Feinstein - Das Programm der "erweiterten Verhörmethoden" sei, so Feinstein, ein schrecklicher Fehler gewesen und hätte "niemals, niemals existieren dürfen". Von 2009 an haben Mitarbeiter des Geheimdienstausschusses Berge an Dokumenten zu diesem hässlichen Stück Zeitgeschichte gesichtet. Seit Ende 2012 liegt der Report vor, wegen Einwänden der CIA aber ist er mehrmals überarbeitet worden. Am Dienstag wurde nach vielen Verzögerungen nun endlich eine Kurzfassung des mehr als 6000 Seiten starken Dokuments veröffentlicht.
Kommentar im Spiegel online: "Highlights"
(Link auf PDF-Dokumente im Spiegel-Text. Wie immer gilt: Willkommen an der Haustür!)
- tagelanger Schlafentzug + im Stehen (teilweise 180 Stunden, Hände über Kopf)
- zwangweises Stehen auf gebrochenen Beinen
- 183 mal Waterboarden einer Person (Khalid Mohammed)
- körperliche Misshandlungen während die Personen nackt waren
- gefesselt in Zellen völliger Dunkeltheit, dazu lautstarke Beschallung mit Lärm und Musik
- Androhung von Gewalt und sexuellem Missbrauch von Verwandten (Kinder, Mütter)
- glaubhaftes Androhen, das Gefängnis nicht lebend verlassen zu können
- Prügel wegen vergessenem "Sir"
- Planung Gefangene ohne Gerichtsverfahren für immer wegzusperren/abzuschotten
-Gefangenhaltung von Unschulduigen um an Familienmitglieder heranzukommen (u.a. einen "intellectually challenged man")
- usw.
Diese Methoden erinnern an faschistische Staaten und Militärdiktaturen ..."
Update 12:22 Uhr:
Bingo! Next one. Gut, dass ich zu blöd zum Programmieren bin. Heute schon eine Raute oder ein Rechteck entdeckt? Gruss, das Auslaufmodell.
Hach ja, "Freunde des Hauses". Natürlich habt Ihr "Freunde", die Euch zuhören. So, wie Ihr Euch das im Ticker wünscht. Manche "Freunde" machen sogar Werbung für Euch. Amüsieren sich über die neueste Lidl-Werbung von Euch. Nein, nicht die vom letzten Mal. Da sah die Barock-Tapete im Hintergrund wirklich genauso aus wie die vom Dos Equis. Der Laden mit Tequila. Bis der Barhocker schwankt. Und wahre Freunde einen auffangen. Im Duett trösten. Und trockenlegen, weil die Wirkung doch eine etwas andere ist als die von Champagner. Und jetzt? Was war das wieder für ein Werk. Ein Volltreffer. Sozusagen. "Freunde" nennen daher sogar Eure Etats: "Zu den Kunden der 45-köpfigen Agentur gehören Lidl Deutschland, Lidl international, ING-DiBa, BAUHAUS, Carl Kühne AG, Unilever, Immonet und Weleda."
So. Darauf dann einen winzig kleinen Wurm! Nein, keinen kleinen Drachen. Und nicht den eingelegten Wurm aus dem mexikanischen Tequila, der ja wohl doch eher eine Raupe ist. Sondern diesen süssen kleinen Wurm für die Ohren. Zu geniessen beispielsweise mit Wodka. Das uralte Heil- und Genuss-Getränk für schamanische Ziegen und Zauberkünstler aller Art. Prost! Party!
Hat heute ein Kölner Heinzelmännchen Lust zum Backen? Ich möchte bitte die Schokoladen-Tarte.
"das Haus der Architektur Köln lädt ein zur Veranstaltung „Ist Misstrauen die erste Bürgerpflicht? Ein Erfahrungsaustausch“ am 16.12. um 19 Uhr im hdak-Kubus im Josef-Haubrich-Hof (http://www.hda-koeln.de/jedendienstag19uhr.html). Auch die geplante Bebauung des Klingelpützparks soll hier Thema sein." Zitatende. Ein interessanter Text, der sicher auch zum Nachdenken anregt über den Unterschied zwischen Bürger und Untertan.