"Dieser seltsame Test ist dazu da, Frauen zu erniedrigen, zu beschämen, ihre Sexualität zu verdammen, sie als schmutzig abzustempeln, und im Grunde genommen ist es eine ekelhafte Machtdemonstration."
Dienstag, 18. November 2014
Montag, 17. November 2014
Kampagnen vom 17. 11: So so. Lidl! Roastbeef exklusiv für 16.99 Euro? Dann mal nix wie hin. Und mit hoffentlich frischem Fleisch feiern.
Ein Symptom nach dem anderen. So wie bei meinem Vater. Danke für die Nachfragen. Ja, ich lebe noch. Mal so. Mal so. Wie wir Ladies eben so sind. So hart. Und so zart. Und was sonst noch so war? Wieder eine Bombenstimmung in Köln.
Sonntag, 16. November 2014
Noch eine Werber-Witzfigur. Nicht ganz die große weite Welt des Kreativen zwar. Denn leider schafft es nicht jeder zum Art Director. Er - oder sie - darf aber wohl immerhin zum Trost eine Comic-Figur für einen kleinen Aufreisser gestalten. So eine Figur hat für manche halt eine therapeutische Sündenbock-Funktion. Denn das Leben ist hart und grausam geworden. Offenbar noch viel härter und grausamer geworden seit damals. Als es in dieser Branche voller billiger und williger Praktikanten, einem kaum vorhandenen Mittelbau und einigen wenigen Spitzenverdienern noch keine ernsthafte Bedrohung durch das böse Internet gab. "Generation Blogger" war das erste böse Buch in Deutschland, welches tatsächlich den naiven Gedanken verbreitete, dass Herstellen von Öffentlichkeit nun wirklich nicht etwas nur für reiche Interessenvertreter sein kann. Und Blogs Chancen für alle eröffnen, weil sie genial leicht zu bedienen sind und das Veröffentlichen nichts kostet. Niemand wird natürlich daran gehindert, kreative Köpfe einzukaufen, die dieses übernehmen. Kaum erschienen, schaffte es das Buch zwar anfangs in einige Buchhandlungen, wurde dann aber rechtzeitig aus dem Koffer der Verlagsvertreter wie von Zauberhand wieder herausgenommen. Gestresste Buchhändler sollten wohl doch nicht mit noch mehr Material eingedeckt wurden, das irgendwie den Gedanken von Vielfalt verbreitete. Nun, wie wäre es mal mit Vielfalt in den Räumen der Redaktion? Wir wünschen jedenfalls einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag. Wo immer Sie sich gerade befinden.
P.S. Ja aber natürlich dürfen Sie sich bedanken für diese Form von kostenloser Werbung. Genauso war es doch auch gemeint. Und Sie dürfen diesen Dank dann auch ganz persönlich aussprechen. Bei einem der vielen Menschen, die sich bei Ihnen bedanken werden für diese und andere kreative Leistungen. Tun Sie vielleicht auch noch ein weiteres aussagekräftiges Werk! Und kaufen eine dieser hübschen Taschen in Kaminrot. Für die hier ebenfalls Werbung gemacht wurde. Auch da gibt es dann sicher Leute, die sich bedanken werden. Für diese Form von Kaufinteresse.
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