Fairies in the Forest
Sonntag, 12. Oktober 2014
Ach? Schon wieder mal das Sündenbock-Syndrom? Politiker-Schelte? Denn die verdienen angeblich alle so viel? Das trifft teilweise sicher so zu. Aber mal eine Frage. Sollte, wer im Glashaus sitzt, denn wirklich mit Steinen werfen? Wieviele Produkte führt denn momentan der Verlag mit dieser eigenartigen Meinungsmonopolstellung im Rheinland?
Reclaim the Streets - Kurzbeschreibung. Hallo KölnerInnen, die Ihr den Karneval liebt! Auch die Kölner Ehrenstraße ist immer einen heiteren Besuch wert. Spazieren gehen kann sehr kreativ sein. Das finden sicher nicht nur Autofahrer aus Bergisch-Gladbach. Oder Köln-Rodenkirchen. Oder die, die den Porsche aus der Kleiderkammer ausleihen durften. Gut, dass man damit auch vor dem Neuen REWE-Supermarkt in der Innenstadt parken kann. Nicht wahr? Und Monica geht auch einkaufen? Bei ZARA in der Ehrenstraße? Zum Beispiel? Monica soll dann sicher auch an die Kasse kommen. Oder wie war das gemeint? Vielleicht nimmt sie dann zum Gang an die Kasse den irgendwie italienisch aussehenden roten Roller mit, der bei Appelrath und Cüpper im Eingang steht? Das ist aber nicht einer der Roller, mit dem der Überfall in Italien begangen wurde? Was ich irgendwem mal erzählte? Ja, ein Besuch in der Innenstadt lohnt sich immer sehr. Und bitte: Wer beim Spaziergang seine Unterschrift auf Listen setzt, sollte schon darauf achten, wer es ist, der einen da anspricht. In solchen Fällen pflege ich zu sagen: Vielen Dank für die Information! Haben Sie eine Seite im Internet? Mal sehen, ob sich deren Besuch dann weiter lohnt. Gegebenenfalls kommen wir auch mit mehreren. Ich werde nächste Woche jedenfalls wieder jeden Tag spazieren gehen. Staunen. Und Shoppen. Lust auf Laden-Besuche? Viel Vergnügen!
Diese Morgende dienen der Erinnerung. Der Erinnerung daran, als die Depressionen übermächtig waren. Das Entsetzen lähmte, sollte lähmen. Und alle Versuche, zu begreifen, was da passierte, endeten in einem Knäuel aus lauter Lügen. Die eigene Tochter? Verwirrt. Genervt, eine Mutter im Bett zu sehen, die manchmal so stark, und manchmal so schwach war. Es dauert, die Lügen zu entlarven. Es braucht Zeit. Und die Armee der Sensitiven formiert sich. Alle Versuche, sie zu zerstören, wenden sich gegen die Zerstörer. Hexen gehören niemandem und wer sich in ihrem Rücken bewegt, nicht, um sie zu schützen, sollte wissen, welche Energien sich in seinem und ihrem Rücken sammeln. Damals war Schweigen das Zeichen der Not. Heute ist Schweigen das Zeichen der Zeit. Damals war das Entsetzen über dieses Drecksland über alle Grenzen hinweg nicht etwas, was man in Worte fassen konnte. Die langen Fäden der Lügen noch nicht alle auf ein Knäuel gewickelt. Nutten als Gebärmaschine. Abfickautomaten, Projekt-Abnehmer, Geldabzweiger, die Menschen mit sensitiven Fähigkeiten für ein bisschen blöd halten. Kinder-Verführer. Luntegelegte Schafe, die sich im Leben anderer wohler fühlen als im eigenen.
Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu. Wer sollte wo besser nicht entlanggehen? Sniper auf dem Weg? Und dieser Hinweiser an der Ecke mit den vielen Menschen will auch wieder nur spielen? Das kann er haben. Denn die Straße gehört denen, die sie betreten. Und Vielfalt will wachsen. Auch Drohungen haben eine eigenartige Energie, wenn sie gegen die Energie der Hexen prallen. Die Sprache dreht sich dann im eigenen Munde. So weiss wie Schnee. So rot wie Blut. Gut!
Samstag, 11. Oktober 2014
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