Dienstag, 21. Februar 2012

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Ghillie Basan, Jonathan Basan
Die orientalische Küche.
157 Gerichte aus Tausendundeiner Nacht
Holdenhof - Mediathek









Kümmel wird überwiegend zum Würzen von Brot, Brötchen und Gebäck gebraucht. Manchmal verwendet man die Samen in Gemüsen wie Karotten, Lauch und Kohl, oder in Gemüseeintöpfen und -gerichten. In vielen Versionen der iranischen Gewürzmischung advieh ist Kümmel dabei und er ist eine der wichtigsten Zutaten im hawayij, einer scharfen jemenitischen Gewürzmischung. Wollen Sie für Suppen oder Eintöpfe eine kleine Menge hawayij haben, dann mahlen Sie 6 TL schwarzen Pfeffer, 3 TL Kümmel und 1 TL Kardamon und mischen 2 TL gemahlenen Kurkuma darunter.




Kümmel sollte im Ganzen gekauft und dann frisch gemahlen werden, denn in pulverisierter Form verliert das Gewürz sehr schnell seinen Duft und die Wirkstoffe.
Kümmel hat eine verdauungsfördernde Wirkung, verhindert Blähungen und Völlegefühl nach dem Essen.




Pfeffer regt den Speichelfluss an, steigert die Magensaftbildung und Darmbewegungen. Der Speisebrei wird gut durchmischt und weitergeleitet (Mannfried Pahlow, Gesunde Gewürze). Die mitunter verbreitete Meinung, Pfeffer sei nierenschädlich, ist eindeutig widerlegt. Grundsätzlich gilt aber die Empfehlung, dass Menschen mit geschädigter Niere und Patienten mit Magen- und Darmgeschwüren auf scharf-aromatisch-bittere Gewürze besser verzichten.





Auf Gernot Katzers Gewürzseiten der Uni Graz ist Kurkuma abgebildet. Kurkuma wird auch Gelbwurz oder Indischer Safran genannt. Der gezielte oder häufigere Einsatz als Gewürz oder sogar Heilmittel ist aus Sicht mancher Experten empfehlenswert. "Denn die Curcuminoide haben viele interessante, pharmakologische Eigenschaften: Sie wirken, wie in zahlreichen Studien nachgewiesen wurde, antioxidativ (freie Radikale neutralisierend), antimutagen (Erbgut-Veränderungen verhindernd), antikarzinogen (krebsverhindernd), immunstimulierend, entzündungshemmend und cholesterinsenkend." So so. Na, trotzdem Guten Appetit!









AKUW'A
(Jemenitisches Ochsenschwanzragout)
5 - 6 Portionen




In Jemen sind Eintöpfe häufig, sei es wegen der Chilies oder wegen einer der vielen scharfen, in jedem Haus zubereiteten Gewürzmischungen. Hawayij verleiht dem folgenden Eintopf eine pikante Note. Gewöhnlich serviert man dazu Reis oder Fladenbrot.






2 Ochsenschwänze zerhackt
4 - 5 Tomaten
4 -5 Knoblauchzehen
2 TL Hawayij
Salz





Die Ochsenschwanzstücke waschen und in eine Kasserolle (oder in die Tajine) legen. Mit kaltem Wasser bedeckt zum Köcheln bringen. Wenn das Wasser leicht kocht, abschäumen und Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen.
Hawayij hineinrühren, salzen und zugedeckt (...) köcheln lassen, bis das Fleisch so zart ist, dass es fast von den Knochen fällt und die Flüssigkeit reduziert ist.
Heiß mit Reis oder Fladenbrot zum Auftunken der Sauce servieren.


















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Es bereitet mir ein klitzekleines Vergnügen: Hier wieder ein wenig Medienkunde und Öffentlichkeitsarbeit, auch genannt Public Relations (PR), aus unserem internationalen Milliarden-Business Medien, welches gerade sehr um seine Rolle als KönigInnenmacher im Auftrag fürchtet. Und daher wild mit den Wörtern fuchtelt.
Herr Lobo beispielsweise, der als hipper Internet-Junge verkauft wird, entwickelt gerne auf der Basis von frei fliegenden Ideen Konzepte. Hin und wieder versucht er sich in kommerzieller Götterkunde, während er auf dem Weg zur unendlichen Freiheit wandelt. Und verkauft die Konzepte dann im gut bestückten Netzwerk. Gut geschult und trainiert, wie er ist. Er zitiert in diesem lehrreichen SPIEGEL-Artikel Sätze des evangelischen Pfarrers Gauck, der jetzt in einer Medienkampagne zum würdevollen Bundespräsidenten hochgehippt wird. Herr Lobo widerlegt die Kritik an Herrn Gauck, ich vermisse da allerdings wesentliche Punkte, indem er sagt, dass Zitate aus dem Zusammenhang gerissen worden sind. Was zum Beispiel die gerne genommene Frage der Einzigartigkeit der Judenverfolgung betrifft. Damit soll unterstellt werden: Wer Argumente gegen Herrn Gauck bringt, wer es gar wagt, Themen wie seine Vergangenheit in der DDR zu betrachten, und vor allem zu fragen, wessen Interessen Herr Gauck jetzt entgegen allen Anscheins vertritt, der muss ein Jude sein. Oder zumindest freundlich gesinnt sein. Herr Lobo hat sein detailliert informiertes Geschäft eben intensiv gelernt.
So, und nun wende ich mich wieder den selber denkenden Bürgern und Bürgerinnen nicht nur der wehrhaften deutschen Demokratie zu. Denen, die die Nase voll haben von gut trainierten SteigbügelhalterInnen eines internationalen (Wirtschafts-)faschismus. Ihr doofen dummen Wut-Bürger, Ihr! Nutzt massenhaft das gute alte Internet!
Apropos Occupy. LeserInnen dieses Blogs kennen den Begriff "Falsche Frontgruppen": Anlocken. Einsammeln. Bunte Bilder. Und dann langsam zerbröseln. *Määääh*
Nachtrag: Die WELT agiert etwas geschickter heute.



















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Montag, 20. Februar 2012

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Syria will not become "like Iraq and Libya."
http://sana.sy/eng/22/2012/02/20/401482.htm





"Turkish popular and civil activities on Sunday organized a march in the city of Antioch to show solidarity with Syria and support for President Bashar al-Assad, with around 10,000 people challenging the authorities who tried to prevent the march.
Participants voiced rejection of any foreign interference in Syria's affairs, denouncing the policies of Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan which conspire with the west against Syria.
The Turkish government attempted to prevent this march, demanding that leftist and opposition parties refrain from organizing such activities, but the participants were determined to send a message to their government that they will not allow Turkey to become a platform for conspiring against Syria."


















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Und die ICC ist wer?
















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Natürlich bleibt's beim guten alten Medien-Mix. Und kein Oligarch mit Residenz in London, oder gerade auf Dauer-Urlaub irgendwo im guten alten Europa, also dort, wo alle auch sicher weiter willkommen sind, braucht um sein massenmediales Imperium zu fürchten. Er muss einfach nur mit der Zeit gehen und erkennen, wie das gute alte Internet funktioniert. Das Internet ist übrigens dort, wo viele viele Herzen aus der ganzen Welt zu hören sind. Trotz aller gegenteiliger Bemühungen. Oder gerade deswegen. Und sicher hören diese vielen vielen Herzen auch gerne alle anderen Medienmonopolisten dieser Welt.
Die Artikel Putins veröffentlichten die Zeitungen „Iswestija“, „Nesawissimaja gaseta“, „Wedomosti“, „Kommersant“, „Komsomolskaja prawda“ und die Webseite putin2012.ru.
Nachtrag: "Der Bericht ist nur eine unzulängliche Wiedergabe der Aussagen Putins.
Den größten Platz nehmen in der "Rossiskaja Gazeta" nämlich die Darlegungen zur aktuellen Kampfkraft der russischen Streitkräfte ein. Und da ist Putin eindeutig: Russland hat nach 1990 an Boden verloren, Entwicklungen versäumt, Modernisierungen nicht vorgenommen. Das erweckt einen Modernisierungsdruck, der, für sich genommen, mit dem Iran oder mit Georgien erst einmal gar nichts zu tun hat."






"Dies sei notwendig angesichts des von den USA und der NATO geplanten Raketenabwehrsystems, schreibt Putin in einem am Montag in der Regierungszeitung "Rossijskaja Gaseta" veröffentlichten Beitrag."
Unverschämtheit! Wahrscheinlich paranoid. Oder so. Die haben da nix zu essen. Nix zum Anziehen. So viele Frauen ohne Kleidung, die alles tun würden für ein bisschen Brot. Aber Waffen kaufen wollen.






Nachtrag: Hat jemand ne' Valium für meinem Blogger-Bestücker? Der ist gerade etwas verwirrt mit seinen Angeboten. Guut. Also: Gaaanz laaangsam. Noch maal. Mastercard? Toll! Paris? Gaaanz dolll. Danke. Abendkleid? Oooh! Danke. Massah. Sonst ich nämlich nackt.
Update: Nett. Jetzt krieg ich noch die "Miederwaren" dazu.
Update: Strapse sind o.k. Aber Ulla Popken nehme ich jetzt persönlich.


















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Ich verstehe kein Goldmann-sachsisch. Kann mir jemand den Satz von Herrn Monti aus Italien übersetzen? Ich muss bei solchen Dingen immer gleich an den Lissaboner Vertrag denken und daran, dass Aufstandsbekämpfung dort durchaus Tote zur Folge haben darf.
















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Ääääh, kann mich mal gerade jemand aufklären ???




"Und milde lächelnd wird Gauck das Gesetz zur Ratifizierung des ESM-Vertrages ratifizieren, was ja Wulff keinesfalls wollte.

Dass sich dahinter eine EU-Behörde verbirgt, die in Zukunft völlig unbehelligt von jeglicher staatlicher oder institutioneller Kontrolle und vorbei an den nationalen Parlamenten und dem EU-Parlament Milliardenbeträge aus den EU-Ländern einfordern kann interessiert die Massen dabei nur am Rande.

Deutschland wollte den ESM-Vertrag letzten November ratifizieren. Nachdem Wulff Widerwillen geäussert hatte, wurde dieses Vorhaben auf das erste Quartal 2012 verschoben.

Wulff wurde also gerade noch rechtzeitig "abgeschossen"."


















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