Montag, 9. Mai 2011

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Hübsch. Sieht genauso aus wie die langen Fingernägel heute von der freundlichen blonden Frau an der Kasse mit Blau. Die Farbe ging einen Tick ins Violett und passte gut zum grünen Baby-Shirt mit dem lilafarbenen Rugby-Spieler, das wir dort kauften. Dazu haben wir hier das passende Rot. Eine neue Mitarbeiterin in der Filiale am Eigelstein? Bei DM gibt es immer wieder Interessantes zu sehen. Wir gehen da jetzt noch öfter einkaufen. Zum Beispiel dieses aktuelle Angebot: 95 Cent für zwei Gläser Baby-Nahrung Pflaume mit Birne. Als ein Unternehmen, das von Anthroposophen gegründet wurde, versteht man dort viel von Kindernahrung. Rudolf Steiner baute schließlich sein Wissen auf den Schultern von vielen vielen weisen Frauen auf, das Bio-Siegel Demeter zeugt von viel landwirtschaftlicher Erfahrung. Und "Neger" und Juden würde Rudolf Steiner heute sicher auch sehr mögen. Schließlich missioniert auch die anthroposophische Christengemeinschaft mittlerweile gerne in Afrika und arbeitet in Amerika. Rudolf Steiner war einfach nur ein Kind der damaligen Zeit, da kann es schon mal zu Irrtümern im Glauben kommen, was bestimmt auch der ehemalige Innenminister Otto Schily so sieht. Viele der unideologischen AnhängerInnen haben seine Lehre, insbesondere auch die Waldorf-Pädagogik, in den Kontext der damaligen Zeit eingebettet und sie für sich selbst aktualisiert. Wie ich selber aus Erfahrung weiß, nachdem ich unter anderem vor vielen Jahren ein Jahr lang in einer anthroposophischen Buchhandlung in Köln arbeitete.
















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Google malt an meinem Bildschirm Männchen.
*fg*















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Welches Waffenvergehen?
Mit Schreckschusspistole beim Rosenkranz?














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*ggg*













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Sonntag, 8. Mai 2011

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Man sieht der Köchin an, dass sie kochen kann. Gerade auf dem Trödelmarkt in der Alten Feuerwache eine leckere Portion Couscous mit Lamm und Gemüse für 5,50 Euro geholt. Statt Lamm hätte ich auch Tofu wählen können.
Da die Alte Feuerwache ein Bürgerzentrum in Köln ist, welches soziale und kulturelle Aufgaben in der Stadt wahrnehmen will, bin ich mir sicher, dass die Organisatorin der Veranstaltung diese Köchin auch einmal von ihrem abgelegenen Eckstand aus auf einen Platz in die Mitte des Marktes wechseln lässt. Köln wird nicht nur dem Anschein nach, sondern auch in der Tat wieder bunt und eine soziale Marktwirtschaft. Mit matriarchalen Strukturen. Auch in der Alten Feuerwache ist Platz für alle da. Das finden sicher nicht nur die Griechen mit traditionell gut sichtbarem Standort auf dem Trödelmarkt. Ihre aktuellen Preise sind leider nicht angemessen.

















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Manche Frauen und Mütter wirken so traurig. "Genießen Sie es, solange er so klein ist.". Sie haben ihre Erfahrungen gemacht, mußten mitansehen, wie die Pascha-Paradiese und deren StiefelträgerInnen ihnen die Zügel bei der Erziehung aus der Hand nahmen, sie ihren eigenen Kindern professionell entfremdeten. Die patriarchalen Pascha-Paradiese bereiten den Boden für Wirtschaftsfaschisten, mütterliche Werte gelten da nichts, im Gegenteil, sie stören nur im Pascha-Paradies.
Gegen den Versuch der Entfremdung habe ich trotz meines Fachgebietes, ja, manchmal sogar gerade deswegen hier in Köln auch ankämpfen müssen. Es ist mir ein Mal fast nicht gelungen, und nachdem weitere Versuche nicht mehr fruchteten, versuchte man dann, meine Tochter professionell zu zersetzen. Permanente Öffentlichkeitsarbeit hat geholfen, viele Prozesse transparenter zu machen, Methoden und Mittel aufzudecken, andere zu informieren. Wir leben in Köln, und die Wirtschaftsfaschisten üben auch hier die Machtübernahme. Selbstverständlich ist der Bildungs- und Erziehungsbereich ein wesentliches Kampfgebiet.
Als Mutter und Matriarchin überlässt man die Zügel bei der Erziehung nicht anderen, aber man hält auch das eigene Kind nicht ein Leben lang am Zügel, sondern erzieht es dazu, in bewußter Verantwortung selber die Zügel in die Hand zu nehmen. Man, ja, auch Mann stärkt das Kind gegen jeden Ansatz anderer, die Zügel an sich zu reißen. Dazu gehört auch der kritische und klare Blick für den Bildungskanon. Nicht nur die Holdenhof-Mediathek stellt genügend Literatur zur Verfügung.
















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"unsere Stadtplaner sollten sich mal ein Beispiel an den klassischen Städteplanungen des 19. Jhds. nehmen. Blockbebauung, Plätze, Innenhöfe, Platz (schon eingeplant) für Läden, Kneipen und Büros oder kleine Handwerksbetriebe.
Heutzutage Bauträgerarchitektur mit überdimensionierten Balkonen, Wohnungshöhen in denen man Angst hat sich den Kopf zu stoßen, keinerlei Infrastruktur, schon um einen Bäcker zu finden ist man auf ein Verkehrsmittel angewiesen. Schaut mal nach München, lauter schlechte Beispiele in den letzten 50 Jahren!!!!!" Wem gehört die Stadt? Siehe: Holm, Andrej (Hrsg.) Reclaim Berlin, Soziale Kämpfe in der neoliberalen Stadt, Assoziation A - April 2011.
Und auch hier heißt es: Reclaim Cologne!