Donnerstag, 10. Juni 2010

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Ein Mangel an Aufmerksamkeit? Oder eine Farballergie? Gegen gelb zum Beispiel? Vorhin hielt ich an einer Straßenecke an und hörte es plötzlich heftig auf dem Autoblech klopfen. Ich stieg aus, um nach der Ursache dieses eher unschönen Geräusches zu forschen. Und fand eine irgend-wie nicht ganz so entspannt aussehende Radfahrerin rechts hinter mir. Auf meine Frage, ob irgendetwas mit ihr nicht in Ordnung sei, antwortete sie, ich sei nicht genug nach links gefahren. Dort war nämlich noch ungefähr 80 cm Abstand zu einem parkenden Auto.
Diese arme Radfahrerin in Ehrenfeld musste tatsächlich einen Moment lang hinter mir warten statt sofort rechts an mir vorbei auf die Venloer Straße fahren zu können. Von rechts auf dem Bürgersteig in Höhe des Kauflands nahte dann aber auch sofort Hilfe in Form eines Mannes, dem sie lautstark auf ihrem nun mitten vor dem ISLA-Auto stehenden Fahrrad ihre Sorge zurufen konnte: "Sie wollte mich nicht vorbeilassen".
Ich empfehle in solchen Fällen neben vermehrter persönlicher Zu-wendung ein neutrales Anti-Opfer-Training. Und mehr Mut zu fröhlichen Farben.














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Am Montag konnte sich die elfjährige Priyanshi Somani aus Indien über ihren hart errechneten Titel freuen: Sie ist die neue Welt-meisterin im Kopfrechnen.












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Ping-Pong-WM: Killervorhand einer Hundertjährigen












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'Ihren Job empfindet sie "schon als sehr anstrengend". Dass die körperliche Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter nachlässt, merkt sie bereits. "Voriges Jahr war der Rekord 15 Pferde am Tag, jetzt sind es fünf." Dafür bringt sie für schwierige Pferde viel Geduld auf - was deren "Mütter", wie Hau die Pferdebesitzerinnen nennt, sehr schätzen. Diese Geduld und Nervenstärke unterscheide sie auch von den männlichen Kollegen. "Ich habe einen anderen Zugang zu Pferden."



In Kansas gebe es genug Frauen, die Pferde, Zwergponys und Eseln im Garten halten. Beinah 60 Prozent ihrer Arbeitszeit wendet sie für die fachkundige Beratung der Tierliebhaberinnen auf. Denn deren "Gartenornamente" würden häufig unter falscher Ernährung, Bewegungsmangel, Hufkrankheiten und Fehlstellungen leiden. Viele Vierbeiner "sind verhätschelt und verzogen. Manche lassen nur Frauen an sich heran, weil sie durch die brutale Arbeitsweise eines Hufschmiedes traumatisiert worden sind.'














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Mittwoch, 9. Juni 2010

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Ich bin, was da war, was ist und was sein wird;
meinen Schleier hat noch kein Sterblicher gehoben.



Inschrift am Isis-Tempel in Sais














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Isis
Susan Seddon-Boulet


















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"Die Israelische Studentenvereinigung plant eine aus hunderten Yachten bestehende Flotte, um auf See die nächste Hilfsflotte in Richtung Gaza zu treffen.
Laut Boaz Toporovsky, dem Vorsitzenden der Organisation, haben 400 Besitzer von Yachten ihr Interesse an der Aktion bekundet. Diese soll in den nächsten zwei Wochen durchgeführt werden.





"Unser Anliegen ist es, mit den Mitgliedern Flotte zu sprechen, zu sehen, ob sie mit uns sprechen möchten, und sie zu fragen, warum die Probleme Israels, in Gaza und den palästinensischen Gebieten, sie so beunruhigen", sagte Toporovsky gestern Abend Haaretz. "Wir würden sie fragen, warum sie nicht über die Kurdenproblematik sprechen oder über die getöteten Armenier oder andere Probleme. Wir möchten die Wahrheit zutage bringen, und die Heuchelei und Absurdität entlarven."




Obwohl es aus der Türkei, dem Iran und von europäischen Aktivisten Berichte gibt, dass eine neue Gaza-Flotte geplant sei, gibt es keine konkreten Anzeichen dafür, dass die Blockade in den kommenden zwei Wochen gebrochen werden könnte. Die Free-Gaza-Bewegung hat unterdessen begonnen, Gelder für eine neue Hilfsflotte einzuwerben.
Gleichzeitig versuchen die Israelische Studentenvereinigung und eine Nichtregierungsorganisation Gelder einzutreiben, um ein Schiff zu leasen. Dieses soll in Richtung Türkei aufbrechen, um vor Ort für die kurdische Minderheit zu demonstrieren. Toporovsky sagt, dass "wir über die Idee nachgedacht haben, in die südliche Türkei oder nach Nord-Zypern zu reisen, wo es eine hohe kurdische Bevölkerungs-konzentration gibt."






Haaretz, 8.6.2010













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