Montag, 9. November 2009

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Update 2:



Jetzt in den WELT-Kommentaren, dass die Schweinegrippe infektiöser ist und damit vergleichbar der sogenannten Spanischen Grippe. Ich lese hier (Schnellansicht ohne Download) zum wiederholten Male im Netz, dass diese Grippe, an der Millionen 1918 starben, allerdings trotz aller Ansteckungsversuche gar nicht ansteckend war. Übrigens sind mittlerweile verdammt viele PDF-Dokumente zur Schweinegrippe im Netz, nicht wahr, liebes Womblog?! Von Euch aus ging's bei meinem Rechner heute per Link zum ganz individuellen Hotel Astrid und dann beim zweiten Klick zum Job-Angebot. Ach, was sind da doch viele, ganz persönlich gestaltete Haustürschlüssel unterwegs! Aber schön, dass Ihr so offen seid. Oder wart Ihr das gar nicht? Waren das wieder die Geister-Imitatoren? Die, die immer nur dem Original hinterherlaufen und das dann lediglich kopieren wollen, weil der eigene Weg zu mühsam ist? Nun, diese Angebots-Offenheit kann man jedenfalls nicht von jeder Seite mit allzu viel PDF-Neigung behaupten. Manche treten einfach ein ohne anzuklopfen. Aber zurück zum Thema. Da ich nicht weiß, aus welcher Richtung die oben genannte Impfquelle stammt, und die andere Quelle erst gar nicht verlinke, ich mich aber natürlich frage, an was bitte die Menschen außer an einer körperlichen und seelischen Schwächung durch den Krieg, den Nebenwirkungen der Medikamente oder der Impfung noch gestorben sein könnten, wäre es doch eine Aufgabe für schnelle und unabhängige WissenschaftlerInnen in unabhängigen Instituten, dieser These nachzugehen, dass die Spanische Grippe nicht ansteckend war. Leider stelle ich im Zusammenhang mit der Schweinegrippe immer häufiger fest, dass das PR-Mittel des Reframing benutzt wird, ein Ausdruck ursprünglich aus dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP). Man stellt eine Tatsache, eine Behauptung, eine These oder jemanden, der etwas sagt, in einen bestimmten Zusammenhang und brandet - ebenfalls ein PR-Ausdruck - diese Tatsache oder die Person damit, brandmarkt die Person also beispielsweise als rechter verschwörungstheoretischer Spinner. Natürlich gibt es diese Menschen auch. Wir befinden uns halt im Zeitalter der wirtschafts-faschistischen Kriegsführung.







Update 1:


Artikel auf der Seite der DKV: Schweinegrippe - Wirkverstärker im Impfstoff








"Jede Krise hat ihre Gewinner: Die neue Influenza-Welle macht Pharma-Firmen und Medizinbedarfs-Hersteller glücklich. Doch noch mehr profitiert der Staat. Insbesondere bei den Impfungen verdienen Bund und Länder mit. Pro Pieks werden 1,33 Euro Steuern fällig. Das läppert sich." Laut WELT sind das 66,5 Millionen Euro Steuereinnahmen, die sich Bund und Länder teilen. Und wie viele Kosten für den Staat stehen dem gegenüber?
Hier in Köln heizt neben anderen Tageszeitungen mit den üblichen Werbemitteln des begehrten Knappheitsgutes, "Der Impfstoff wird knapp", unter anderem EXPRESS ordentlich ein: "Verdirbt uns die Schweinegrippe den Karneval?" Das ist eine abartige und widerliche Angst-Kampagne. Zitat eines Kommentators: "Es zeichnet sich immer stärker ab, daß es sich nicht um Schweinegrippe sonder eher um Charakterschweinegrippe handelt."
Ein weiteres Zitat eines Kommentators, das ich bei meinen Recherchen an verschiedenen Stellen bestätigt fand: "Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte Schweinegrippe Pandemrix® und Focetria®, enthalten als Adjuvans (Impfverstärker ) Squalen. Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als Impfverstärker engesetzt worden. 23-27 % (also jeder Vierte) auch solche, die zu Hause blieben) bekamen die Golfkriegskrankheit , mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), neben Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopf-schmerzen, Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakte-risiert. Die Krankheit kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen. Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert. Bei 95 % der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikörper gefunden, bei den Geimpften aber nicht Erkrankten bei 0 %. Erst nach mehr als 10 Jahren wurden die Schäden vom US- Verteidigungsministerium anerkannt. Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8-9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden."
Gegen die es dann aber sicherlich, genau wie bei der weltweiten Immunschwäche-Erkrankung AIDS auch, genügend pharmazeutische Mittel gibt. Und immer wieder hier im Blog und in den Kommentaren betont: Nach den alten Regeln der WHO zur Pandemie gibt es gar keine Pandemie. Zitat: "Nachdem die Weltgesundheitsorganisation Mitte Juni die höchste Pandemiestufe ausgerufen hatte, schoss der Aktienkurs steil nach oben." Ein Kommentator ist so wütend, dass er schreibt: "Gäbe es die Wahrheitssuchenden und das Internet nicht-würde welt.online strammen Regeirungs/Industriekurs hier vertreten, aber auch dieser Verlag weiss, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommt, und Gnade denen, die das Volk belogen und vorsätzlich betrogen haben. Es geht hier nicht um Abwrackprämien-das sind Gels/Sachwerte, es geht um Volksgesundheit und Menschen-leben, und niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit wurde so offensichtlich eine solche Aktion vorbereitet und durchgeführt". Dazu: "Das Beste ist, dass sich trotz fortlaufender Werbung und Panikmache immer mehr weigern sich impfen zu lassen. Ich nenne es Training des Widerstandes! Wer weiss zu was es gut ist! Mal abwarten, ob die Notstandsgesetze, die in Pandemiestufe 6 legitimiert werden können, aus dem Koffer gepackt werden!" Und: "Zwei Bundesländer wollen neben den Euro 5 auch noch die Ärzte in Haftung nehmen. Der Hersteller ließ sich federführend vom Freistaat Thüringen von seiner Haftpflicht befreien, 14 Bundesländer haben offensichtlich eine Öffentliche Impfempfehlung heraus-gegeben. Danach steht das jeweilige Bundesland für finanzielle Versorgungslasten ein, die sich aus Impfschäden ergeben, wenn Geschädigte mit dem vom Land bestimmten Serum im jeweiligen Bundesland geimpft wurden. In Rheinland-Pfalz und Berlin gibt es ja ganz besonders clevere Vertragsverhandler." Und: "Selbst wenn mein Nachbar neben mir erkrankt, ich werde mich nicht impfen lassen! Das nur nochmal in aller Deutlichkeit!!! Es kamen zuviel "Zufällig-keiten" zusammen, als dass ich noch einem Impfbefürworter etwas glaube!" Wie bitte? "Die Ärzte machen gar keine Abstriche um Schweinegrippe zu testen und zu bestätigen. Die Abstriche kosten zu viel. Also hat es gar keinen Sinn, das Kind ist schon in den Brunnen gefallen. Hatte ich vergessen, da die Abstriche zu teuer sind haben alle Menschen die jetzt erkranken automatisch die Schweinegrippe. Der "normale Grippevirus" hat gerade Urlaub und läßt sich vertreten." Toll! "Mich würde schon interessieren, ob der neue Gesundheitsminister seine kleinen Zwillinge impfen lässt. Er hat ja neulich gesagt, dass er sich erst gegen die saisonale Grippe, danach gegen die Schweinegrippe impfen lässt. Aber laut Robert Koch Institut gibt es ja gar keine normale Grippe, sondern nur Schweine ... " Na gut. Dann also die Bekanntmachung:
"Ab 01.01.210 wird das Wort "Patient" ( Wohl des Kranken) durch das Wort "Konsument" (Wohl der Wirtschaft )ersetzt."
Und hier als letztes noch ein Kommentar, den ich ganz persöhnlich besonders betone: @Zorro: "Besonders bei der Schweinegrippe gilt: "Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht" - ein wunderbar wahrer Spruch, der auch sonst zu Vielem der derzeitigen politischen Verfassung im Lande passt - danke dafür! :-)"









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Sonntag, 8. November 2009

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Flying Goddess
China Dunhuang Mogao Grottoes
Oil Painting - Etsy














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Auf meinem Bildschirm beim Besuch von Online-Tageszeitungen Werbung, die recht individuell aussieht inklusive der Abbildung von Köpfen, die mich irgendwie an jemanden erinnern. To Do: Aufforderung, mir eine Erklärung unterzeichnen, dass keine fremden Dateien auf meinem Rechner abgelegt und dieser nicht mit Hilfe eines Rootkits von außerhalb dieses Hauses benutzt wurde.









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(Foto) "Ich betone, dass es weder religiöse noch weltanschauliche Gründe für diese Entscheidung gibt. Dem Wunsch nach einer deutlich früheren Installation einer abendlichen Beleuchtung folgend, sind wir überzeugt, dass Engel und Krippen nicht in den Oktober passen. Meine ganz private Meinung: Wir sollten religiöse Motive nicht für kommerzielle Zwecke einsetzen ... Der Kölner Weihbischof Rainer Maria Woelki und Augsburgs Bischof Walter Mixa kritisierten das Verhalten der Krefelder Geschäftsleute scharf. Weihbischof Woelki meinte: "Die Geschäftsleute sind nicht gut beraten, wenn sie aus Weihnachten eine ,Winterverkaufsaktion' machen und ihren Kunden den eigentlichen Kern des Festes vorenthalten." Gerade an Weihnachten gehörten die christlichen Motive in die breiteste Öffentlichkeit, weil Weihnachten das unüberbietbare Ja Gottes zum Menschen und zur Menschlichkeit sei."





Und hier der Ursprung des Weihnachtsfestes: Die astronomische Wintersonnenwende um den 21. Dezember, als Sonnenwendfeier vor dem Christentum gefeiert, um die Rückkehr des Lichts in der dunklen Zeit zu begrüssen. Noch heute feiert man in Ländern wie Schweden ein Lichterfest, das Luciafest. "Das Luciafest ist ein vorweihnachtlicher Brauch, der vor allem in Schweden verbreitet ist. Das Fest fällt immer auf den 13. Dezember, der in den christlichen Kirchen der Gedenktag der Heiligen Lucia ist und vor der Gregorianischen Kalenderreform der kürzeste Tag des Jahres war. Da der 13. Dezember in Schweden bis 1752[1][2] auf die Wintersonnenwende fiel, steht das Luciafest letztlich in der Tradition älterer Sonnenwendfeierlichkeiten."
Diese Sonnenwendfeiern werden teilweise heftig umkämpft, nicht nur die Germanen feierten und feiern diese Lichterfeste. Eine Seite, die ich zur religiösen Symbolik sehr gerne zitiere, ist 'The Goddess and The Green Men': Yule/Winter Solstice 21st.









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Ich hätte da auch einige Fragen an die israelische Botschaft. Die Antworten hole ich mir dann nicht nur dort ab. Niemand versuche bitte, Nebel zu werfen. Als eine der VermittlerInnen der Alten Religion habe ich mühsam gelernt, diese Nebel zu teilen. Da sind Antworten von verschiedenen Organisationen zu geben auf Fragen wie zum Beispiel: Wer hat versucht, meine Tochter beim Abbiegen an der Ampel nach einem Augenkontakt mit ihrem Roller von der Straße zu drängen, so dass sie nur noch ausweichen konnte gegen einen Pfahl? Woher kam das schulische Mobbing? Der Versuch, sie zu isolieren vom Kind eines Rumäniendeutschen und SIEMENS-Mitarbeiters, ein Kind, das hier am Anfang bei der ISLA mitbloggte, und das dann eine unterstützende und die ISLA sehr professionell aufmischende Online-Schreiberin und angebliche Online-Freundin an die Seite gestellt bekam? Ein Kind, das durch Deutschlehrer gefördert wurde und das Angebot eines Schriftsteller-Workshops erhielt, während meine Tochter in ihren Leistungen abfiel und die Klasse wiederholen musste? Reiten, die Beschäftigung mit der Natur und Tieren ist übrigens angeblich eine elitäre asoziale Beschäftigung, die Teamfähigkeit in der Klasse verhindert. Was heißt sehr unphilosophisch auf türkisch: Das Flugzeug stürzt ab? Warum hat mir ein aus Rumänien stammender Arzt versucht beizubringen, ich solle mich heraushalten und gefragt, ob ich eventuell bereits Wechseljahresbeschwerden habe, die für Stimmungsschwankungen sorgen? Wie gehaltvoll waren die Kräutercocktails beim Besuch der Kölner Kräuterfrau, die ihn kennt? Was ist die Rolle der Düsseldorfer Ärztin gewesen, die streckenweise versuchte, wie aus dem Protokoll der Weisen von Zion abgeschrieben, MORGAINE in ihrem Blog als Aufrührerin zu positionieren und dann doch freundlich ihren Abschied triggerte? Was ist die Rolle des mich streckenweise auch im Team sehr professionell und zutiefst demütigenden und verletzenden Herrn gewesen, eines Herrn mit ebenfalls auf der Leitung hängendem esoterischen Honigtopfanschluss? Was ist die Rolle gewesen der von diesem Herrn geführten Frau aus der Ukraine, die mir geschäftlich gut zu verwertende Infos abzog, mir triggernd versuchte zu drohen, falls ich aussagen würde, und die immer mal wieder davon sprach, dass die Juden in der Ukraine und hier in Deutschland doch bevorzugt würden wie beispielsweise im Ehrenfelder Kaufland? Was ist die Rolle der triggernden Schneiderin? Ganz abgesehen von der Rolle des Herrn, der mal meinte, meine großen Augen erinnerten ihn an die Todkranken auf der Krebsstation. Des Herrn, der sagte, dass Michel Friedmann auch in der Klinik war, dessen Leiter er kenne, und in die ich doch auch gehen solle. Was für die ehemalige Referentin für Extremismus, Antisemitismus und autoritäre Psychogruppen nach einigen Merkwürdigkeiten eine sehr interessante Aussage war. Sie war diese Form von Abfälligkeiten allerdings auch von früher bereits gewöhnt, denn die Angehörigen ehemaliger Elitekämpfer hatten halt nur "ihre Pflicht getan". Und die roten Haare müssten eigentlich kräftig gekämmt werden, damit sie genauso schön fallen wie das schwarze Haar der anderen. Doch allzu viel Nähe wollte man dann wohl doch nicht. Nun, Kollateralschäden haben manchmal merkwürdige Folgen. Nicht nur in Form von merkwürdigen Hausunfällen. Und wie verhindert man eigentlich Nachkommen? Anna ist übrigens ein sehr schöner Name. Wie ich einmal sagte. Natürlich passt er auch zu kleinen süßen Schäfchen. Und wen benutzt man aus welchen Gründen, um die zu stoppen, die der Meinung war, dass, wie der Titel des gemeinsam veröffentlichten ersten Buchs in Deutschland über Blogs hieß, nun eine "Generation Blogger" heranwachsen würde? Fragen über Fragen. Und das war jetzt wirklich nur eine winzige Auswahl. Ich weiß, ich bin ein, Zitat: "Schandmaul". Aber diese intriganten und professionellen Hass-Spiele können nur beendet werden, wenn die Mittel und Methoden bekannt werden.









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Samstag, 7. November 2009

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Bilder aus Köln mit hart zupackenden Männern, die den Grundstein legen für das von außen ganz in weiß gehaltene Hohe Haus, das eine Zufluchtsstätte wird für missbrauchte männliche Seelen. Leider gab es auch ein paar Proteste gegen diese gutgemeinte Idee, wobei mir nicht ganz klar ist, wieviele Frauen eingefangen werden (sollen) von angeschobenen rechten Organisationen, die Islamkritik für sich vereinnahmen wollen. Religion, und erst recht die Vermittlung von Religion wird nicht den Männern überlassen, die sich den Himmel über uns und in uns aneignen. Als Vermittlerinnen der Alten Religion nehmen wir den uns Frauen aus der Hand geschlagenen und fallengelassenen roten Faden durch das Labyrinth des Inneren Weges wieder auf. Aber bitte bedenkt: Der Zweck heiligt nicht die Mittel!










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Die Veranstaltung bei der Burg Waldeck im Hunsrück bildete 1969 für sehr viele Mitmenschen aus dem deutschen Sprachgebiet den würdigen Abschluß eines geistig unruhigen Jahrzehnts. Die Zahl des unübersichtlichen Volkes, das hier zusammenströmte, schätzten einige der Zeitungs-Berichterstatter auf etwa dreitausend. Man traf die Jugend aus allen Windrichtungen: Aus Holland, Südtirol, der Schweiz und Österreich waren sehr viele gekommen, eine Gruppe versicherte sogar, trotz des "Eisernen Vorhangs" seien sie aus einer noch bestehenden deutschen Sprachinsel von Siebenbürgen hergereist. Unklare Erwartungen, mit vielen Missverständnissen und Übertreibungen in den Gammler-Wirtschaften der Städte weiter-gegeben, hatten vor allem für die Zusammenkunft geworben. Man war überzeugt, dass eine 'Neue Zeit' bevorstand - 'die Sonne tritt jetzt im Frühling aus dem Tierkreiszeichen der Fische für die nächsten zweitausend Jahre in das des Wassermanns'. Man traf sich hier, weil man über die Anregungen, die von allen Seiten auf die Jugend einströmten, 'unter sich in Ruhe überlegen wollte', also ohne die endlosen Schlägereien zwischen Demonstranten und Polizisten, die 1968 und 1969 die Schlagzeilen der Zeitungen ausmachten: Der Ort zum Nachdenken, die Waldberge im Herzen Europas, der Schauplatz einer von Sagen umgebenen Geschichte durch viele Jahrhunderte, schien in jeder Beziehung geeignet.







Wie sich für den Geologen die verschiedenen Schichten aus aufeinanderfolgenden Zeitaltern berühren, so sah man im Raum der Burg Waldeck die Erinnerungen an die verschiedenen Träume der Jugendkultur nebeneinander. In den teilweise neu gemauerten Resten der alten Bauwerke hatten sich schon lange und hartnäckig die Mitglieder einer Bewegung festgesetzt, die sich als den alten Verwalter der Erbschaft aus den Tagen der berühmten 'Wandervögel' der Jahrhundertwende ansah. Da sie so etwas wie wie eine einheitliche Tracht trugen, galten sie vielen der 'antiautoritären' Besucher der Tagung als 'echte Militaristen und Faschisten' - obwohl sie anscheinend von den Nationalsozialisten Adolf Hitlers recht hart unterdrückt worden waren. Doch die 'modernen' Hippies, mochten sie auch von den Vertretern der dogmatischen 'linken und klassen-bewussten Organisationen' fortlaufend 'als Wanderer im Bann der konservativen Romantik' und ähnlich beschimpft werden - wegen ihrer langen Haare, bunten Stirnbänder und Kittel aus Indianerleder erschienen sie wiederrum den Nachkommen der Wandervögel als 'rotes Anarchisten-Gesindel'. Also standen sich schon in der ersten Stunde, da ich an jenem eigenartigen Ort weilte, etliche der der alten und neuen Verehrer von grüner Umwelt und sagen-umwobenen Burgen mit Knütteln und zum Schleudern bereiten Steinen drohend gegenüber. Es ging also auch hier um Haaresbreite, und schon hätte das Fest auf dem abgelegenen Märchenhügel nicht weniger mit blutigen Köpfen enden können als all die städtischen Massenkundgebungen jener Jahre. Wenn aber die Waldeck-Veranstaltung ein gewisses Glück haben sollte und nicht schon an ihrem Anfang in eine Schlacht ausartete, so war dies ein Erfolg von Musik, Gesang und Tanz, die nun überall im Freien stattfanden und die Spannung in den Muskeln lockerten.







Ich hatte die Gelegenheit, mit einigen jüngeren Nachfahren der ursprünglichen Wandervögel reden zu können und fand zum Erstaunen bei ihnen fast den gleichen Kreis geistiger Beschäftigung wie bei den von ihnen wegen unterschiedlicher Tracht abgelehnten Gästen 'ihrer' Burg: Sie erzählten gern und wussten sogar Lieder und Märchen um Doktor Faust und all die Gottsucher des Mittelalters, die Minnesänger und Katharer, die Fahrenden Schüler und Ritter, die Helden und Häuptlinge des Mittelalters. Ich erkannte, wie sehr in Umbruchzeiten, gründlich verwirrt durch boshafte Verallgemeine-rungen und Gemeinplätze, sich Menschen gegenüberstehen und bereit sind, sich zu zerfleischen, die eigentlich ganz wesens-verwandte Themen in sich tragen.








Auch der Zusammenstoss mit den sogenannten 'linken Organi-sationen' wurde von der damals allgemein als Hippies bezeichneten Jugend durch eine wahre Verkettung von Glücksfällen vermieden. Diese 'Organisationen' waren natürlich nicht gerade begeistert, festzustellen, dass ein wesentlicher Teil der neuen Generation, statt sich als Kanonenfutter in den Strassenschlachten von Berlin oder Zürich verheizen zu lassen, in Richtung irgendwelcher Sagenberge aufgebrochen war. Also verteilten die linke Studentengruppe SDS und die DKP, die sogenannte Deutsche Kommunistische Partei, zumindest einige der verschiedenen Splittergruppen, mit Fleiss Handzettel und luden zu marxistischen Veranstaltungen ein: Dort sollte das ihrer Ansicht nach 'konservative' Wesen des Fests 'entlarvt' werden, dass die ganze Veranstaltung von Spitzeln des reaktionären Bürgertums erfunden worden sei, um die naive Jugend zu 'entpolitisieren', sie immer weiter 'von den Nöten des Klassenkampfes' zu entfernen. Die SDSler und DKP-Männer waren sich ziemlich einig, dass da die Neo-Romantik und Nostalgie eine bremsende Wirkung gegenüber dem Ringen 'für den geschichtlichen Fortschritt' ausübe. Sie waren aber gar nicht einig, wenn es um die Frage ging, wie eigentlich die wahre Richtung der nun notwendigen Revolution festzustellen sei. Nach einigen mehr oder weniger handgreiflichen Auseinandersetzungen erwies es sich den Antibürgern aus zumeist ausgesprochen bürgerlichen Familien als völlig unmöglich, eine gemeinsame Protestaktion durchzuführen. Also gab es zwei Protestaktionen, selbstverständlich an nahezu entgegengesetzten Seiten des grünen Hügelgeländes! An diesen wurde auch viel weniger über die abwesenden romantischen Sucher nach den Wurzeln der neuen Kultur geschimpft - als wider die nicht 'linientreuen' Genossen, die auf der andern Seite des Fests fast das gleiche erzählten ...







Am Rande des immer verwirrenderen Jahrmarkts der Parteistrategen und einigermassen 'etablierten' Künstler, die mit Eifer die einträgliche Beachtung von ebenfalls 'eingefahrenen' Leuten der Massenmedien suchten, fern von den rechten und linken Rattenfängern, bildete sich eine Welt ganz für sich: Junge Menschen aus den verschiedenen Winkeln von Mitteleuropa, die schon durch die Buntheit ihrer Kleider und den stolz getragenen 'Nomaden-schmuck' ihren Austritt aus der modischen Langeweile der Grossstädte zu zeigen suchten, trafen sich etwas abseits auf den grünen Wiesen. Die Begegnungen dieser Art, die nun Tage und Nächte dauerten, sollten sich für das kommende Jahrzehnt als schicksalshaft erweisen: Ich traf hier eine Reihe von Mädchen und jungen Männern, die ich ohne irgendwelche Absprachen immer wieder treffen sollte, wenn es in Europa auf den Marktplätzen der Altstädte oder auf Waldhügeln um Versuche ging, der bisher scheinbar zum Untergang verurteilten Volkskultur neues Leben zu schenken.
Diese Begegnungen, die sich über die ganze Dauer der Tage von Waldeck ausdehnten, hatten für den oberflächlichen Betrachter kaum viel Sensationelles, und in den Pressenotizen, die über die ganze Zusammenkunft erschienen, schrieb man lieber über den ganzen, eigentlich unglaublich nebensächlichen Zank all der pseudolinken oder faschistoiden Sekten. Doch das eigentliche Ereignis der Völkerwanderung zum grünen Hunsrück-Hügel hat mir ein Mädchen aus einer der ersten Berliner Wohngemeinschaften zusammen-gefasst: 'Man sah, dass man mit seinen Träumen nicht alleine war. Man sah, dass all die Menschen, die zusammen in kleinen Freundeskreisen einen gemeinsamen Weg gehen wollen, als Gesamtheit wahrscheinlich sogar zahlreicher sind als die sich durch viel Propaganda zu Massenphänomenen erklärenden totalitären Parteien. Es gibt immer noch die grünen Waldhügel abseits von den Autobahnen, denn eigentlich ist es heute dank Schallplatten und Rock-Festivals leichter, von den Hippies in den Rocky Mountains oder im Himalaya zu wissen als von den Gleichgesinnten im andern Stadtteil.'
Geschichten und Gedanken dieser Art wurden ausgetauscht, bestätigten die Hörer, brachten sie auf neue Gedanken. Eine sicher uralte Idee wurde als etwas Neues wiedergeboren, möglicherweise von kleinen Kreisen ausgestreut: 'Man muss bei Vollmond feiern, dann weiss man, dass die Gleichgesinnten wach sind und an alle ihre Freunde denken, auch wenn sie ihre Anschriften nicht wissen.







Aus:
Sergius Golowin, Die weisen Frauen. Die Hexen und ihr Heilwissen









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