Montag, 1. Juni 2009

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Aktuelle Leseleküre: Mithu M. Sanyal, Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts, Verlag Klaus Wagenbach.


Mit Dank und tiefem Respekt.







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Sonntag, 31. Mai 2009

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Weshalb man Erdbeeren unbedingt kochen, aber nicht schockgefrieren sollte.







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Gestern in der Südstadt. Mitten auf dem Bürgersteig am U-Bahn-Bau ein ambitionierter Anbieter einer Wahlkampfzeitung der Partei "Die Linke". Ich sehe offenbar irgendwie links aus, Corsage unter der Jeansjacke, rote Haare, rote Schuhe. Er hält mir die Zeitung direkt vor das Herz.
"Informationen zur linken Politik vor der Europawahl".
"Ja gerne. Danke!"
Ich gehe ein paar Schritte und kann es dann doch mal wieder nicht lassen, drehe mich zu ihm um:
"Und sind Sie denn auch links?"
Er sieht plötzlich etwas verwirrt aus. Schweigen. Dann der Blick auf den Boden.
"Ähhhh. Jaaah. Jawohl!"
Ich grinse breit.
"Tschuldigung!"







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Medialer Sex-Appeal? Müll!
Aus 2004: »Wir brauchen keinen zusätzlichen Büroraum mehr. Es stehen über 500.000 qm in Köln leer. Wir brauchen auch kein zusätzliches Luxushotel. Das letzte Groß-Hotel, das hier aufgemacht hat, hat jetzt Schwierigkeiten, weil immer neue dazukommen. Auch die Neuen Medien nützen uns nichts, weil sie keine Stellen für die Arbeitslosen bei uns hier in Mülheim bieten. Was wir brauchen, das sind Flächen für Handwerk und Gewerbe, für kleine und mittlere Betriebe, die stehen hier im Rechtsrheinischen Schlange und finden nichts."
Ist das jetzt böser Sozialismus, zu fragen, was hat sich seitdem auch in anderen Stadtteilen geändert außer der Tatsache, dass dem Trash-Medienstandort Köln ein EU-Bußgeld in Höhe von 130 000 Euro täglich droht und auf einer Industriebrache eine Reihenhaus-Siedlung mit "innovativem Gewerbe wie Softwareschmieden" gebaut wird?







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Freitag, 29. Mai 2009

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Markt der Völker: 29.05. - 01.06.2009



Gürzenich in Köln




Öffnungszeiten:

29.05.: 15-20 Uhr
30.05. - 01.06.: 11-19 Uhr




Eintritt:

Erwachsene: € 3,50-
Kinder bis 13 Jahren frei






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Flohmarkt Kölner Altstadt


Rheinpromenade
zwischen der Hohenzollern Brücke und der Bastei







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Was ich nicht ganz verstehe ist, warum nicht auch geklärt werden soll, wer nach '89 vor die Wahl gestellt wurde, entweder ab in den Knast zu gehen oder die Seiten zu wechseln. Warum denn nur Antrag auf Überprüfung zur Stasi-Vergangenheit? Nicht jeder ist so freundlich wie mein ehemaliger Lektor und weist mich auf diesen Umstand hin. Wer hat wem geholfen zu Bush-Zeiten? Aber natürlich interessiert auch mich, wer auf eine Referentin für Extremismus, Antisemitismus und autoritäre Psychogruppen bei der KAS, der Jakob-Kaiser-Stiftung und der Karl-Arnold-Stiftung angesetzt wurde, die es dann wagte, das allererste Buch in Deutschland über das große Medienkonkurrenzprodukt Blogs zu schreiben.







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