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So ein Schauspiel! Hier nur kurz noch ein paar Stichworte, die insbesondere die Korrespondenten großer Medien, welche selber Theologie studiert haben, selbstverständlich wissen. Dieses Wissen setze ich auch beim Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz voraus, der im Videomitschnitt mit seiner Aussage zum Weltbild der Piusbruderschaft offenbar das Gerücht bestätigen möchte, dass auch die Deutsche Bischofskonferenz seit längerem von den Freimaurern unterwandert ist. Zumindest hier auf meinem Bildschirm erklärt er auf die Frage nach dem Weltbild der Piusbruderschaft, sie werde von Frankreich aus regiert und wolle eine ständestaatliche Theokratie. Vielleicht verwechselt er die Piusbruderschaft mit dem Opus Dei?
Wenn man das Weltbild der Piusbruderschaft verstehen möchte, dann ist es ratsam, sich mit dem Leben und Wirken der drei letzten Pius-Päpste zu beschäftigen, denn die Piusbruderschaft benennt sich nach Papst Pius X und sieht sich in der Tradition der auf ihn folgenden Pius-Päpste. Pius X war ein Antimodernist, der den heraufkommenden Existenzialismus bekämpfte. Aber er war kein Antidemokrat.
Ein glühender Antifaschist war Pius XI. Wenn überhaupt jemand Mussolini die Stirn geboten hat, dann war es dieser Papst, Autor der Enzyklica "Mit brennender Sorge", deren Verlesung in Deutschland von den Nationalsozialisten verboten wurde.
Der umstrittenste Papst war Pius XII, der durch das Drama "Der Stellvertreter" in den 60er Jahren in die Kritik geriet. Das Material, das Hochhuth verwendete, wurde ihm selbstverständlich nicht vom KGB via Stasi geliefert.
Pius XII, der als Germanist von einer romantischen Deutsch-freundlichkeit geprägt und vielleicht auch deswegen nicht entschieden genug gegen die Nationalsozialisten auftrat, war auf der anderen Seite derjenige, der Tausenden italienischen Juden zur Flucht verhalf und deshalb kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs von jüdischen Organisationen als "Gerechter" geehrt wurde. Der damalige Oberrabbiner Roms, Israel Zolli, dessen Angehörige Pius XII ihr Leben verdanken, konvertierte nicht zuletzt aus einer Verehrung dieses Papstes heraus zum Katholizismus.
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Samstag, 7. Februar 2009
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"Die europäische Linke weinte ihr keine Träne nach. Längst hatte man sie als nützliche Idiotin der Reaktion geoutet. Tatsächlich hatte Hirsi Ali in der Linken keine Heimat mehr gefunden – eine frappierende Parallele zu vielen Exdissidenten des Kommunismus. Auch Rushdie musste feststellen, dass er falsch lag. Er hatte in den „Satanischen Versen“ den Kampf gegen den Rassismus in Großbritannien, gegen den Hindu-Nationalismus in Indien und gegen den Islamismus als Teil eines linken Projekts gesehen. Er irrte sich doppelt: Der Islamismus hat eine universalistische Spitze, die ihn gefährlicher macht als bloße Xenophobie. Und die Linke kämpft lieber gegen die Dissidenten des Islams als gegen den Islamismus.
Umwertung aller Werte oder Entstellung zur Kenntlichkeit? Die Linke hat in der Auseinandersetzung mit dem Islamismus ihre Prinzipien aufgegeben. Sie stand für Loslösung von Sitte und Tradition, aber im Islam setzt sie sie im Namen von Multikulti wieder ins Recht. Sie ist stolz, die Frauenrechte erkämpft zu haben, aber im Islam toleriert sie Kopftücher, arrangierte Ehen und prügelnde Männer. Sie stand für Gleichheit der Rechte, nun plädiert sie für ein Recht auf Differenz – und damit für eine Differenz der Rechte. Sie proklamierte die Freiheit des Worts und gerät beim Islam in hüstelnde Verlegenheit. Sie unterstützte die Emanzipation der Schwulen und beschweigt das Tabu im Islam. Die fällige Selbstrelativierung des Westens nach der kolonialen Ära, die von postmodernen und strukturalistischen Ideen vorangetrieben wurde, führte zu Kulturrelativismus und Kriterienverlust". (via)
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"Die europäische Linke weinte ihr keine Träne nach. Längst hatte man sie als nützliche Idiotin der Reaktion geoutet. Tatsächlich hatte Hirsi Ali in der Linken keine Heimat mehr gefunden – eine frappierende Parallele zu vielen Exdissidenten des Kommunismus. Auch Rushdie musste feststellen, dass er falsch lag. Er hatte in den „Satanischen Versen“ den Kampf gegen den Rassismus in Großbritannien, gegen den Hindu-Nationalismus in Indien und gegen den Islamismus als Teil eines linken Projekts gesehen. Er irrte sich doppelt: Der Islamismus hat eine universalistische Spitze, die ihn gefährlicher macht als bloße Xenophobie. Und die Linke kämpft lieber gegen die Dissidenten des Islams als gegen den Islamismus.
Umwertung aller Werte oder Entstellung zur Kenntlichkeit? Die Linke hat in der Auseinandersetzung mit dem Islamismus ihre Prinzipien aufgegeben. Sie stand für Loslösung von Sitte und Tradition, aber im Islam setzt sie sie im Namen von Multikulti wieder ins Recht. Sie ist stolz, die Frauenrechte erkämpft zu haben, aber im Islam toleriert sie Kopftücher, arrangierte Ehen und prügelnde Männer. Sie stand für Gleichheit der Rechte, nun plädiert sie für ein Recht auf Differenz – und damit für eine Differenz der Rechte. Sie proklamierte die Freiheit des Worts und gerät beim Islam in hüstelnde Verlegenheit. Sie unterstützte die Emanzipation der Schwulen und beschweigt das Tabu im Islam. Die fällige Selbstrelativierung des Westens nach der kolonialen Ära, die von postmodernen und strukturalistischen Ideen vorangetrieben wurde, führte zu Kulturrelativismus und Kriterienverlust". (via)
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Freitag, 6. Februar 2009
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Butterfly Woman
Goddess Mask by Lauren Raine
Rainwalker Studio
(Seite teilweise nicht erreichbar)
Das Blog von Lauren Raine:
threads of the spiderwoman
Interstices. 2nd February
Lilith - From the priestess to the Whore
Es war ein langer gewaltvoller Weg von der Priesterin zur unheiligen Hure. Einst waren da Priesterinnen, denen Sexualität heilig war. Doch dann wurden die Priesterinnen vergewaltigt und getötet, Häuser abgebrannt, Statuen die Köpfe abgeschlagen.
Es ist nun Zeit, wieder die Priesterinnen zu ehren.
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Butterfly Woman
Goddess Mask by Lauren Raine
Rainwalker Studio
(Seite teilweise nicht erreichbar)
Das Blog von Lauren Raine:
threads of the spiderwoman
Interstices. 2nd February
Lilith - From the priestess to the Whore
Es war ein langer gewaltvoller Weg von der Priesterin zur unheiligen Hure. Einst waren da Priesterinnen, denen Sexualität heilig war. Doch dann wurden die Priesterinnen vergewaltigt und getötet, Häuser abgebrannt, Statuen die Köpfe abgeschlagen.
Es ist nun Zeit, wieder die Priesterinnen zu ehren.
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Donnerstag, 5. Februar 2009
Mittwoch, 4. Februar 2009
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"She also described how she would escort the women to an orchard for insurgent training. Finally she spoke of how she would lead them to their targets. In a prison interview with the Associated Press — with interrogators nearby — she said that she helped to organise the rapes of young women and then stepped in to persuade the victims to become suicide bombers as their only escape from the shame."
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"She also described how she would escort the women to an orchard for insurgent training. Finally she spoke of how she would lead them to their targets. In a prison interview with the Associated Press — with interrogators nearby — she said that she helped to organise the rapes of young women and then stepped in to persuade the victims to become suicide bombers as their only escape from the shame."
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