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Wie sich alle einmal gegenseitig zu ihrer Objektivität und Unabhängigkeit gratulierten.
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Samstag, 10. Januar 2009
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"Ich glaube, die Auseinandersetzung mit unseren Volksmärchen, die an Altvertrautes, an Kindheitserinnerungen rühren, erlaubt auch zaghaften Frauen, einen ersten Schritt in Richtung Aufbruch zu tun. Das aufgezwungene Rollendiktat kann angstfreier gelockert und durchschaut werden, wenn wahrgenommen wird, wie der geschichtliche Gesellschaftswandel Stellung und Autonomie der Frau verformte, wie psychisch-physische Eigenständigkeit unterdrückt wurde.
Die verhüllte, geheimnisvolle Symbolsprache des Märchens erlaubt der Frau - schrittweise - zögernd, abwartend-verpönte, andrängende und abgewehrte Bedürfnisse als innere Bilder wieder zu beleben. Dabei hat die Frau die Möglichkeit, Farbtöne und Schattierungen anzuwenden, die vorerst wenig angstauslösend sind, um dann langsam, Schritt für Schritt, dem neu entstehenden inneren Bild mehr Kraft und Ausdruck zu verleihen.
Der mit dem Gesellschaftswandel einhergehende Unterdrückungs-prozess, die Umschichtung aller Werte und die Auswirkung dieser Entwicklung schildert Christa Wolf in ihrem Buch Kassandra. Die literarische Kassandra Christa Wolfs erlebt stufenweise den oben angesprochenen Bewusstseinsprozess. Kassandra erlebt die Qual der Ambivalenz, sie schildert ihre Ängste und Widersprüche. Auf einer höheren Bewusstseinsebene angekommen, meint Kassandra rückblickend:
Ich gönnte mir Zeit, ehe ich ihn (den Widerspruch) bemerkte, immer habe ich mir diese Zeiten von Teilblindheit gegönnt. Auf einmal sehend werden - das hätte mich zerstört.
Kassandra sucht ihre Identität, sie geht einen schmerzvollen Weg und findet zu den Müttern. Sie gewahrt Gleichgesinnte, die die alte matriarchale Gesellschaftsordnung beibehalten haben und zu Kybele, der großen Mutter vom Berge, beten. Diese Eingeweihten in die Kybele-Mysterien begleiten die suchende Kassandra sehr behutsam, ohne sie je zu drängen, ohne ihr Wissen aufzuzwingen.
Christa Wolf gibt uns mit Kassandra ein wichtiges Beispiel dafür, wie eine 'Frau im Aufbruch' begleitet werden muß. Leider wird vor allem in der Frauenbewegung oft wenig Toleranz und Verständnis gezeigt, wenn eine Frau erstmals ihre Fühler ausstreckt und ihre Erfahrungen vielleicht noch patriarchal gefärbt, darstellt. Oft wird sie brüskiert, und aggressiv angegangen. Verletzt ziehen sich diese Frauen dahin zurück, wo ihr Rollenverhalten nicht Anstoß nimmt. Feministinnen können von Christa Wolf lernen, wie Novizinnen aufgenommen und begleitet werden sollten."
Aus:
Sonja Rüttner-Cova, Frau Holle - Die gestürzte Göttin. Märchen, Mythen, Matriarchat
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"Ich glaube, die Auseinandersetzung mit unseren Volksmärchen, die an Altvertrautes, an Kindheitserinnerungen rühren, erlaubt auch zaghaften Frauen, einen ersten Schritt in Richtung Aufbruch zu tun. Das aufgezwungene Rollendiktat kann angstfreier gelockert und durchschaut werden, wenn wahrgenommen wird, wie der geschichtliche Gesellschaftswandel Stellung und Autonomie der Frau verformte, wie psychisch-physische Eigenständigkeit unterdrückt wurde.
Die verhüllte, geheimnisvolle Symbolsprache des Märchens erlaubt der Frau - schrittweise - zögernd, abwartend-verpönte, andrängende und abgewehrte Bedürfnisse als innere Bilder wieder zu beleben. Dabei hat die Frau die Möglichkeit, Farbtöne und Schattierungen anzuwenden, die vorerst wenig angstauslösend sind, um dann langsam, Schritt für Schritt, dem neu entstehenden inneren Bild mehr Kraft und Ausdruck zu verleihen.
Der mit dem Gesellschaftswandel einhergehende Unterdrückungs-prozess, die Umschichtung aller Werte und die Auswirkung dieser Entwicklung schildert Christa Wolf in ihrem Buch Kassandra. Die literarische Kassandra Christa Wolfs erlebt stufenweise den oben angesprochenen Bewusstseinsprozess. Kassandra erlebt die Qual der Ambivalenz, sie schildert ihre Ängste und Widersprüche. Auf einer höheren Bewusstseinsebene angekommen, meint Kassandra rückblickend:
Ich gönnte mir Zeit, ehe ich ihn (den Widerspruch) bemerkte, immer habe ich mir diese Zeiten von Teilblindheit gegönnt. Auf einmal sehend werden - das hätte mich zerstört.
Kassandra sucht ihre Identität, sie geht einen schmerzvollen Weg und findet zu den Müttern. Sie gewahrt Gleichgesinnte, die die alte matriarchale Gesellschaftsordnung beibehalten haben und zu Kybele, der großen Mutter vom Berge, beten. Diese Eingeweihten in die Kybele-Mysterien begleiten die suchende Kassandra sehr behutsam, ohne sie je zu drängen, ohne ihr Wissen aufzuzwingen.
Christa Wolf gibt uns mit Kassandra ein wichtiges Beispiel dafür, wie eine 'Frau im Aufbruch' begleitet werden muß. Leider wird vor allem in der Frauenbewegung oft wenig Toleranz und Verständnis gezeigt, wenn eine Frau erstmals ihre Fühler ausstreckt und ihre Erfahrungen vielleicht noch patriarchal gefärbt, darstellt. Oft wird sie brüskiert, und aggressiv angegangen. Verletzt ziehen sich diese Frauen dahin zurück, wo ihr Rollenverhalten nicht Anstoß nimmt. Feministinnen können von Christa Wolf lernen, wie Novizinnen aufgenommen und begleitet werden sollten."
Aus:
Sonja Rüttner-Cova, Frau Holle - Die gestürzte Göttin. Märchen, Mythen, Matriarchat
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Ich verlinke eigentlich nicht auf Blogs, die in einem Netzwerk integriert sind, das mit Multilevel Marketing als Vertriebssystem arbeitet. Es gibt seriöse und unseriöse Anbieter. Trotzdem halte ich persönlich überhaupt nichts von dieser Methode, die auch viele Frauen anzieht. Manchmal ergeben sich Überraschungen. Die eigentlich doch keine sind.
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Ich verlinke eigentlich nicht auf Blogs, die in einem Netzwerk integriert sind, das mit Multilevel Marketing als Vertriebssystem arbeitet. Es gibt seriöse und unseriöse Anbieter. Trotzdem halte ich persönlich überhaupt nichts von dieser Methode, die auch viele Frauen anzieht. Manchmal ergeben sich Überraschungen. Die eigentlich doch keine sind.
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Freitag, 9. Januar 2009
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"Sex ist natürlich weiterhin politisch"
Was war eigentlich noch mal der ominöse G-Punkt? Eine erogene Zone, die kurz hinter dem Scheideneingang liegt.
Und gibt es ihn nun oder nicht? Der neueste Forschungsstand besagt, dass die meisten Frauen – nicht alle – einen G-Punkt haben. Manche Frauen haben weiter innen noch den sogenannten A-Punkt, außerdem gibt es den U-Punkt zwischen Klitoris und Scheideneingang; auch das sind potenzielle erogene Zonen.
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"Sex ist natürlich weiterhin politisch"
Was war eigentlich noch mal der ominöse G-Punkt? Eine erogene Zone, die kurz hinter dem Scheideneingang liegt.
Und gibt es ihn nun oder nicht? Der neueste Forschungsstand besagt, dass die meisten Frauen – nicht alle – einen G-Punkt haben. Manche Frauen haben weiter innen noch den sogenannten A-Punkt, außerdem gibt es den U-Punkt zwischen Klitoris und Scheideneingang; auch das sind potenzielle erogene Zonen.
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