Sonntag, 14. September 2008

Ayaan Hirsi Ali

Der irrationale Hass auf die Juden und der Abscheu vor den Ungläubigen werden auf den Koranschulen gelehrt und täglich in den Moscheen gepredigt. Mehr noch: In Büchern und Artikeln, mit Hilfe von Tonkassetten und in den Medien werden Juden konsequent als Quell des Bösen dargestellt. Wozu diese Indoktrinierung führen kann, habe ich am eigenen Leib erfahren: Als ich zum ersten Mal einen Juden kennen lernte, wunderte ich mich, dass er ein ganz normaler Mensch aus Fleisch und Blut war.“

Aziz Al-Azmeh

In jedem Fall scheint das Definieren einer historischen Person als ein Wunder den gesunden Menschenverstand zu vernebeln. Am ausgeprägtesten ist solch eine Mystifizierung heutzutage wohl im Falle Mohammeds, und zwar sowohl durch seine Anhänger als auch durch seine Verleumder. Die einen sind freudig verzückt, während die anderen dem Propheten weder die Vorteile der wohlwollenden Anwandlungen von Toleranz zuteil werden lassen, die sich das westliche Christentum in den letzten zwei Jahrhunderten abgerungen hat, noch die des sentimentalen und politisch korrekten Philo-Semitismus, der (besonders in Deutschland) auf den zweiten Weltkrieg folgte.

Das Thema "Mohammed und den Frauen" ist ein zentraler Punkt der Anti-Mohammed-Polemik und besonders typisch für die Islamophobie, die seit dem Mittelalter immer wieder die gleichen Geschichten voller grausamer Details wiederholt.

Samstag, 13. September 2008

Vorabdruck

Der tote Frosch und die geheime Datenpolizei

aus:
Terrorziel Europa
Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste

Hass im Bauch

Nicht die Rede ist aber von dem Mann, der die jungen Leute gecoacht hat. Der bis unmittelbar vor der Tat mit ihnen in engstem Kontakt war. Der kurz vor der Tat nach England eingereist ist und kurz danach unbehelligt wieder ausgereist ist. Dieser Herr Haroon Rashid Aswat hat für den britischen Geheimdienst gearbeitet und hat in den neunziger Jahren sowohl in Bosnien-Herzegowina als auch im Kosovo im Auftrag des britischen Geheimdienstes britische Freiwillige an die Front geschickt.

Wie gewinnen die Geheimdienste ihre inoffiziellen Mitarbeiter?

Jürgen Elsässer: Nun, man macht die jungen Leute heiß. Desperados gibt es ja genug. Diese Leute sind aber meistens viel zu chaotisch, um ohne Anleitung von außen Anschläge auszuführen. Die haben zwar Hass im Bauch, aber nicht die Möglichkeit, irgendwas praktisch ins Werk zu setzen. Die Geheimdienste treten an diese Leute heran und unterrichten sie für die Anschläge.

Terrorziel Europa

"Um Missverständnisse zu vermeiden: Dieses Buch richtet sich nicht gegen die deutschen Sicherheitsorgane. Ganz im Gegenteil: Die allermeisten Mitarbeiter unserer Polizei und unserer Geheimdienste tun alles in ihrer Macht Stehende, um »Schaden vom deutschen Volk abzuwenden«, wie es in der Eidesformel heißt. Das Wohl dieses Landes und seiner Menschen hängt davon ab, dass sie den anderen, die sich zum Gegenteil verschworen haben, nicht das Feld überlassen."