Samstag, 12. Januar 2008

Ian McEwan

'Atonement' author Ian McEwan on Bellow, the Internet, atheism, and why his books are still scary.

Radical Goddess Thealogy:
Ian McEwan, Atonement, & The Guiding Goddess

Atheists are people who grew up seeing the muckiness of the war-god religions. And the war-god religions sewed it deeply into their brains that there are no other religions but the war-god religions. And these people were so sickened by these war/sky/daddy-god religions that they threw up their hands in disgust and said, “None of that muck for me!”
Of course on this blog we all know that the icky war/sky/daddy-god “religions” aren’t really religions, but only cleverly-designed social-control machines. They keep us sheople in line so’s Big dudes can have their way with us."

Eine SMS.

Weniger heiter und gelassen. "Soo: Schön lesen, denn Blogs machen gute Laune! Und manches Spitzel-Land wird hin und wieder abgebrannt, mein kleiner Möchtegern-Profischauspieler! (Mir den kleinen Finger reichen?) Spar dir den kleinen Finger für deinen eigenen Arsch. Ich steh' nicht auf Leute, die ihren latenten Frauenhass als angeblicher Womanizer verkaufen. Haben schon andere Clowns versucht. Hoffentlich war der Job wenigstens gut bezahlt. Bye!"

Exil

Die von muslimischen Extremisten mit dem Tode bedrohte Erfolgsautorin Taslima Nasrin hat sich voller Verzweiflung aus ihrem geheimen Exilort zu Wort gemeldet. Ihr Leben sei wie ein “langsamer und verzögerter Tod”, schrieb die 45-jährige Autorin aus Bangladesch.

No!

"This is Israel."

Freitag, 11. Januar 2008

Dort

Nachdem "Generation Blogger" erschien und wir in den Strudel der schönen neuen Blogwelt gerieten, wurden die Einträge immer kürzer, gerieten meine Kommentare in anderen Blogs viel zu oft zum Hahnen- und Hähnchenkampf auf offener Bühne. Ich sprang über jedes Stöckchen. Hoch. Noch höher. Am höchsten. Doch schließlich blieb nichts mehr von meiner jahrelangen Lust an der Wahl der Worte. Es gab keinen Freitagskommentar mehr. Nichts schien mich mehr bewegen zu können, meine eigenen Worte zu wählen. Oder doch: Hin und wieder schaffte es noch der eine oder andere Provokateur. Schaffte es die Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft. Nein, das ist natürlich Blödsinn! Schaffte es die Wut in meinem Bauch, wieder neue, wohl klingende Waffen zu finden. Doch irgendwann wollte ich auch das nicht mehr. Und schwieg. Zitierte lieber andere. Fotografierte manchmal willige Objekte, wohl wissend, dass nach den Phasen der Traurigkeit, der Depression, die Manie nur kurze kreative Phasen verschafft.
Und nun? Ich vermute, dass ich wohl nie in den heiteren Himmel der Gelassenheit aufgenommen werde, so sehr ich mir diesen Zustand auch wünsche. Manchmal. Immer öfter. Doch damit kann ich gut leben. Meistens. Damit leben, dass es dort, wo ich stehe, nicht jeden Tag so schön bunt und hell ist. Dass auf meiner Stirn nicht das Wort "Kochen", "Kunst" oder "Kultur" geschrieben steht. Und dass meine Muse mich nicht immer dann küsst, wenn ich sie so dringend brauche.