Sonntag, 30. März 2008

Schwachsinn:

Die Worte "Sünde, sündhaftes Verhalten oder Liebe" definieren zu lassen aus christlicher Sicht oder den gerechten Staat von Platon definieren zu lassen.
Nur noch mal zu Erinnerung eine kurze Erklärung des letzteren, denn das erste Beispiel ist mir jetzt wirklich zu blöd. Frauen und Sklaven kamen im gerechten Staat als Freie selbstverständlich nicht vor. Mehr zu dümmster patriarchaler Meinungsmache von Philosophen und anderen Kulturschaffenden siehe unter anderem in: Misogynie, Die Geschichte des Frauenhasses, zweitausendeins

Off-Topic

Sie: "Schön hart und herzlich. So lob ich mir das. aber nich mehr heute nacht.
Sie: "Keine Kondition mehr. Aber grüss ihn von mir."
Er: "Grüß ihn persönlich habe auch ne warme ladung in ihm"

Aus der Reihe: Gelobt sei, was hart macht. Neues aus dem Rattenrennen. Oder war es doch eher der Kampf der Krokodile?

Submission

Zitat: "Wilders macht auch nicht den Fehler, den Theo van Gogh gemacht hatte, indem er Sexualität mit dem Koran in Verbindung bringt". Das ist wahr. Denn die Burka ist lediglich gedacht als ein bunter Schutz gegen Sonnenbrand!
Es ist doch immer wieder interessant, die Interessen und Allianzen zu beobachten. Die Kombination von patriarchal geprägter Sexualität und Steinigung hat offenbar eine potenzsteigernde Wirkung auf wenig selbstbewusste Seelen. Und ist außerdem gut gegen allzu viel Pflicht zum politischen Denken.



Update:

Hinter dem Link "Allianzen" steht ein Text aus dem von mir nicht mehr aktualisierten Blog "Morgaine And The Machine" bei twoday.net. Wie ich gerade feststelle, ist dieser Text nach der Verlinkung teilweise nicht erreichbar. Daher hier der Abdruck:



Freitag, 25. Februar 2005
Der Freitagskommentar


Diese Woche stand ganz im Zeichen des Kräftemessens und Größenvergleichs, das Niveau lag stellenweise kaum über dem der zutiefst subtilen Bemerkungen an den feindlichen Gegner meiner Kindertage. "Ätsch. Meine ist aber doch besser als Deiner!"

Dieses hier ist ein Blog. Und wie wir in den vergangenen Tagen wieder einmal lesen lernen durften, sind alle Blogger Kapitalisten. Zumindest irgendwie rechts von den gedruckten Buchstaben des Wahren, Guten und Schönen. Wer nicht zur Kategorie der bloggenden Kapitalisten gehört, ist zumindest ein/e Esoterikerin, liebt Blumen, mag hin und wieder kuscheligen Blümchen-Sex und nennt als Frau ihre Vagina lieber Yoni. Diesem Vorurteil muß frau nun allerdings in der Tat zustimmen. SIE nimmt dafür auch gerne Provokateure in Kauf, die bei "Peace, Love and Harmony" nur noch an spirituelles Instant Food mit Waldorf-Soße und versteinerten Pilzen denken. Denn SIE glaubt: Lieber eine Blume an der Vagina als den Gewehrlauf in der Vagina.

SIE hat sich in dieser Woche mit wachsender Begeisterung durch kapitalistische und antikapitalistische Seiten geklickt, hat geduldig vernommen, dass Blogs wie Elektra Log oder ihr eigener Freitagskommentar selbstverständlich zu betrachten sind im Rahmen subversiver kapitalistischer Vermarktungsstrategien, denn "jedes neue Medium verkauft sich schließlich zunächst mit dem Argument, sozial gefahrlose sexuelle Bilder aus den legalen, halblegalen und illegalen Netzen zu ziehen." Schon längst hat auch bei ihr das Viagra-Spamming im Postfach das latent vorhandene Bedürfnis nach Werbe-Einnahmen und mehr Meer geweckt, die unendliche Regressionsschleife findet ihren Ausweg wieder einmal statt in der Liebe im Warten auf den Maybach mit Viagra-Sex, Untergang und kleinem Tod.

SIE wird an dieser Stelle allerdings den Eindruck nicht los, dass neue Allianzen entstanden, zumindest aber die Sexualität zum Spielball einer reaktionären Retro-Kultur wurde zu einem Zeitpunkt, da die sexuelle Freiheit gerade bis in das letzte bürgerliche Schlafzimmer vorgedrungen zu sein schien. Doch der Wind pfiff schon seit längerem aus der Gegenrichtung. Bereits Anfang der Neunziger diagnostizierte Susan Faludi einen Backlash, der heute seinen künstlerischen Ausdruck findet zum Beispiel in Video-Clips wie "Father and Son" von Ronan Keating und Yusuf Islam, der unter großer medialer Begleitung zum Islam konvertierte Cat Stevens. War dieses Lied einst Teil einer männlichen Aufbruchskultur hin zu mehr Empfindsamkeit und Achtung der eigenen Gefühle im Vater-Sohn-Dialog, so muß heute das mit plakativ ausgestatteten Vater-Sohn-Bildern bestückte Video in diesem Kontext als Zustimmung zu einer rassistischen, weil auf Ungleichheit der Geschlechter beruhenden Ideologie gesehen werden. Die "sexuelle Konterrevolution" sucht ihre Bündnispartner. Und findet sie in ihren einstigen Feinden.

Westliche Kapitalismuskritik im Verbund mit der islamischen Ideologie der Ungleichheit, beide vereint in der Kritik an den Tendenzen der Pornographisierung immer weiterer Lebensbereiche, die Faschisierung der Körperbilder mit Reduzierung der entsprechenden Objekte zu reinen Werbeträgern, das Objekt degradiert zur sexuellen Ich-AG, die sich nach dem Prinzip von Investition und Verkauf orientiert.

Den Medien, Blogs inbegriffen, wird die Rolle der Verführer zugewiesen, die fit machen sollen für den Wettstreit um Gewinner und Verlierer im neoliberalen Ratten-Rennen. Wer verliert, darf sich wenigstens durch Bilder inspiriert den Kick zum Wichsen als Couch Potato holen oder sich den Verlierer-Status der Büro-Sklavin auf der Damentoilette für einen Moment lang schön masturbieren.

Was aber sieht der Gegenentwurf zu diesem fantasierten Szenario aus? Die Burka für den Bildschirm, getrennte Betten und irgendwann auch wieder getrennte Parkbänke? Oder aber ein neuer Diskurs über das Aufbrechen von patriarchaler und kapitalistischer Lustgewinnung, über die Aufhebung des Widerspruchs zwischen den Bildern, medialen Geboten und persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Vermitelt das Bild ein "Gefällt es dir und kann ich dich damit befriedigen?" Oder spiegelt es die Lust an der Lust, die Lust an der Lust des Voyeurs, ist es der Blick auf die Lust eines erotischen Subjekts ?

Welche Sprache sprechen die Körper? Wer ist aktiv oder passiv auf diesem Bild, wer dient wem? Ist das Bild das Fragment eines angestrengten Gesichtes und einer Körperöffnung, oder das Bild eines Ganzen, das stark, schön, lustvoll ergeben oder dominant dem Betrachter einen Augen-Blick gewährt, sich dem fremden und eigenen Lustgewinn tastend nähert und nicht beherrscht wird vom Gedanken der Frage nach vermarktungsfähiger Lust für den Anderen. Wie sieht die Rangordnung von Betrachter und Betrachtetem aus? Wird die Machtfrage gestellt, spiegelt sich in beiden das ausbeuterische Verhältnis von Ranghöherem und Untergebenem einer ausser Kontrolle geratenen Marktwirtschaft wieder? Oder sind diese Machtverhältnisse in der Betrachtung des Bildes außer Kraft gesetzt? Selbst sexuelle Spielarten wie der Sadomasochismus unterliegen dann der gegenseitigen Kontrolle von Genuß und Schmerz, und sind nicht mehr das Abbild sklavischer Abhängigkeitsverhältnisse, in denen nur noch einer von beiden die Kontrolle über das Spiel behält.

Alle Stimmen zählen

'Ihr Ehemann, der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, rief zu Gelassenheit auf: "Wir müssen uns entspannen und das hier einfach geschehen lassen. Niemand spricht davon, dass die Partei Schaden nehmen könnte." Wohin er auch komme, die Leute würden ihm über Hillary sagen: "Wagt es nicht, sie aus dem Rennen zu nehmen." Das wollten nur Leute in Washington, "die uns nicht repräsentieren".'

???

"He found it funny that, when the numbers are crunched, Obama gets more caucus votes than there are registered Democrats in the state.

He found it funny that it was reported that similar or identical names were provided on registration rolls in eight Obama-won states, over, and over, and over again, and always in separate precincts.

He found it interesting that Obama got his usual "surge" of roughly 800 voters in each caucus he has won.

...

Don't get me wrong here, I know how this probably sounds: I'm always the one to call conspiracy theorists for what they are: nut jobs. I'm the practical one. I never, in my wildest dreams, thought that this could occur today.
Pennsylvania has very strict voting registration laws, and for this very reason, which is why Obama has generally ignored the state, so he can chalk this up to "oh, the Hillary victory was expected." But in states with very lax voting laws -- the very states he's won so far -- he's succeeded in wide margins where Clinton led only hours before. Folks, the math just doesn't add up."

via http://hillaryrodhamclinton2008.blogspot.com/

Eine Frage der Seite

Warum werden eigentlich hier auf meinem Bildschirm bei der Google-Suche nur einige der ThemaClinton-Blogs von mir als besucht angezeigt?

Update:
Oooh Wunder der Technik! Ich schreibe diesen Satz. Dann noch mal gegoogelt. Und nu werden plötzlich alle besuchten Blogs angezeigt. Also auch solche wie das oben Genannte. Ich fände jetzt echt schade, wenn dieses Blog noch weiter nach unten im Ranking rutscht.

Update:
Aha. Noch mal gegoogelt. Nu habe ich kein einziges Blog besucht.

Update:
Anzeige besuchte Seite nach erneutem Googeln wieder da.
ScreenShot ist gespeichert. Aber wo ist das oben verlinkte Blog geblieben? Eben war es - jedenfalls bei mir - noch auf Seite 1 bei Google.

Update:
Aha. Blog wieder da. Ich habe also zwei verschiedene Bildschirm-Anzeigen des Internets auf meinem Rechner. Na so was. Die Bild-Anzeigen bei Amazon sind auch ganz nett in diesem Wechselrhythmus. Titel wie "Wer bin ich" zum Beispiel neben einer Buchwerbung für irgendeinen SS-Trottel. Oder "The Good German". Oder das Bild der rothaarigen Frau mit dem sonnengelben T-Shirt und daneben eine CD mit dem Titel "Back to Black". Nö!

P.S. Habe noch mal bei Amazon reingeschaut. Jetzt steht da unter anderem ein schwarzes T-Shirt mit Aufdruck: "Wir sind hier nicht im Kindergarten". Doch, hier offenbar schon!

Ja, und deswegen gibts beim weiteren Besuch auf der Seite jede Menge Killertoms und -tomaten. Mein Vorschlag: Wie wäre es stattdessen mit Birne?

Freitag, 28. März 2008

Mahdi-Visionen

"Aus all dem nun eine in näherer Zukunft bevorstehende atomare Bedrohung Israels durch Iran abzuleiten, wäre in der Tat zu voreilig. Denn wie Katajun Amirpur zu Recht am Ende ihres Artikels erwähnt, liegt die letztendliche Entscheidungsgewalt, auch in militärischen Angelegenheiten, beim Revolutionsführer Ali Chamenei. Dieser bemühte sich, Ahmadinedschads Äußerungen zu relativieren. Gerade die Mahdi-Visionen des Präsidenten stießen in weiten Kreisen des Klerus - auch des politisch engagierten - auf harsche Kritik."

Lords of War

"Wieviel haarsträubende, das Leben vieler gefährdende Nachlässigkeiten der von Washington ausgerufene Kampf gegen den Terror, bzw. gegen Extremisten, impliziert, zeigt ein neuer Waffenhändler-Skandal, den Reporter der New York Times gestern veröffentlichten."

Siehe dazu aus der Reihe Komisches Kino: Lord of War. Seit ein paar Tagen frage ich mich, ob der SPIEGEL die Stellen zum Lachen denn findet. Ich habe da eher das Gefühl, in der Redaktion tobt nicht nur der eine oder andere Trigger-Tiger. Sondern auch die Angst vor dem Untergang. Wenn denn die Frauen führen.

Fitna

Wilders hat es schwerer: Er ist rechts, gehört also nicht per se ins Lager der Guten. Er provoziert gefährliche Extremisten, diktatorische Regime – das ist mutig und aller Ehren wert. Aber er attackiert eben auch eine Minderheit, die zu den schwächsten Gliedern in den europäischen Gesellschaften gehört. Das ist schäbig. Denn dem Film fehlt es an Empathie mit jenen Menschen, die die ersten und häufigsten Opfer jener faschistisch-religiösen Bewegung sind, vor der Wilders warnt: Muslimen. Die Bilder gepeinigter Frauen in Wilders Werk sind, so der Eindruck, nur Mittel zum Zweck. Nicht eine unbeugsame, pathetische, rücksichtslose Treue zu den Menschenrechten scheint diesen Film anzutreiben, sondern das Kalkül, unverzichtbare Werte für eine Anti-Einwanderungskampagne zu missbrauchen.

Eingebettet

"Das Haltbarkeitsdatum von Falschmeldungen ist häufig begrenzt – aber diese Begrenzung zeitigt wiederum nur begrenzte Effekte: Bei den Berichten über Babys, die angeblich von Irakern aus kuwaitischen Brutkästen gerissen wurden, als auch beim Hufeisenplan oder bei den angeblichen Uranankäufen und Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein blieben Richtigstellungen zwar nicht aus, aber im öffentlichen Bewusstsein weit weniger gut haften als die ursprünglichen Falschmeldungen.
Mit den Tibet-Berichtigungen verhielt es sich kaum anders: Zwar wurde das Thema nicht nur vom Kaiyuan-Forum, sondern auch von Spiegelfechter und Bildblog aufgegriffen, die Mainstreammedien präsentierten es jedoch deutlich zurückhaltender.

China reagiert auf die Vorgänge in der deutschen Presse offenbar damit, dass es nun auch in Tibet den Grundsatz "Von Amerika lernen, heißt siegen lernen" beherzigt und ganz auf "Embedded Journalism" setzt. Schließlich schafften es damit auch die USA, die Berichterstattung über den Irakkrieg unter Kontrolle zu halten. Zumindest bis Abu Ghuraib."

Emotional Arousal

"Some methods used to induce emotional arousal are obvious, such as the cathartic expression that occurs in many encounter groups, marathon groups, behavioral therapies in which the client is asked to imagine the phobic object, and psychotherapies utilizing screaming or nudity. Other therapies produce emotional arousal by isolation and the withdrawal of all stimuli. The best known of these is Morita therapy, used commonly in Japan, in which the client is put alone in a room for several days and not allowed to do anything except write in a diary. A similar technique is utilized by some American therapies. In primal therapy, the client is instructed: "For 24 hours before your first session, you must confine yourself to a hotel room and, unless otherwise advised, restrict yourself to essential activities such as eating and sleeping ... the length of isolation, which rarely exceeds a few days, is determined by the therapist."


The reader may have noticed that some of these methods for eliciting emotional arousal are remarkably similar to techniques used in brainwashing and also in religious conversion and faith healing sessions. In fact this is true, and Dr. Williman Sargant has written a book (The Mind Possessed) on the similarities of psychotherapy, brainwashing, and religious conversation. All three, according to Sargant, depend on cortical excitation, emotional exhaustion, and subsequent conversion of the client's thinking to a new point of view."


E. Fuller Torrey, M.D., Witchdoctors and Psychiatrists, The Common Roots of Psychotherapy and Its Future



Commander Morgaine meint:

Hexen helfen manchmal heilen und gehen gerne ihre eigenen Wege. Das heisst jedoch nicht, dass sie hin und wieder nicht ihre Hilfsgeister zu Rate ziehen. Ob Engel, vielsagendes Fernsehen, gut informierter Blogger oder Autoradio: Jeder ist willkommen!
Ach ja. Ehe ich es vergesse: Danke Daddy! Du hast doch wirklich wie immer verdammt schwarzen Humor! Noch jemand ohne Bär an der Bar?



Donnerstag, 27. März 2008

Living for Change

"Wir müssen die Welt nicht erobern. Es reicht, sie neu zu erschaffen. Durch uns. Heute."


"Hannah Arendt sagt, dass das "Wunder der Freiheit" darin besteht, dass Menschen Prozesse unterbrechen und einen Neuanfang machen koennen. Jede Krise ist Niedergang und Erneuerung. Am Anfang des Sammelbands dokumentieren zwei Berichte ueber lokale und nachbarschaftsbasierte Initiativen in Detroit, einer Stadt auf dem Tiefpunkt industrieller und sozialer Zerstoerung, diese Freiheit in einer Weise, die unter die Haut der Zeit geht. Neuanfaenge von Menschlichkeit und Sozialem entstehen, indem Jugendliche in sichtbare Projekte einbezogen, oeffentliche Raeume z.B. durch Kultur wiederangeeignet und humane Beziehungen zwischen Menschen und zur Natur wiederhergestellt werden."



Living for Change
Grace Lee Boggs


"Sogar dem FBI fiel es schwer, Grace Lee Boggs einzuordnen. Es müsse sich um eine "Afrochinesin" handeln, vermerkte ein Agent in einer Akte aus den 50er-Jahren über die Philosophin und Bürgerrechtsaktivistin, auch wenn sie "nicht wirklich" danach aussehe. ("Radieschen ernten in Detroit")

"Die Fabriken stehen leer, die Bevölkerung läuft davon. Die Behörden der Autostadt Detroit setzen auf Events und Fassadenrenovation. Pokern in der Geisterstadt

Was hat man der Stadt nicht schon für Schimpfwörter angehängt: «Dritte Welt des Westens», «Schrumpfstadt», «Mörderstadt». Detroit, der Arbeiterstadt im US-Bundesstaat Michigan, sind die Fabriken abhanden gekommen. Die besser gestellte Bevölkerung zieht in die Vororte, während eine zunehmend ärmere Schicht zurückbleibt. Der Stadt schwinden die Steuereinnahmen, die Strassen verkommen, die Schulen schliessen, dutzende Geschäftshäuser in der Innenstadt stehen leer, und in vielen Wohnquartieren regieren Gangs zwischen verlotterten und verlassenen Bruchbuden ("Pokern in der Geisterstadt").



"Dieses regte die Detroit Growers Support Group an, sich zum Detroit Agricultural Network umzuwandeln mit dem Ziel, die Landwirtschaft in all ihrer Vielfalt zum integralen Bestandteil der Wiederbelebung Detroits zu machen. Dies sollte möglich werden, in dem eine Ökonomie geschaffen wird, die Prioritäten für die Nahrungssicherheit aller Menschen und die ökologische Wiederherstellung der Stadt setzt, und die zugleich Menschen wie Gemeinschaften aufbaut. Diese Aktivitäten brachte uns mit der Catherine Ferguson Academy in Kontakt, eine öffentliche High School für junge Mütter, mit einem Kinderhort für ihre Kinder und einem Lehrplan, erstellt von Rektor Asenath Andrews und dem Naturwissenschaftler Paul Weertz, der Gartenbau, Obstbau, die Betreuung von Nutztieren und den Bau einer Scheune enthielt. Mit der Folge, dass 80% der Schülerinnen, meist Afro-Amerikanerinnen ein Studium aufnehmen anstatt die Schule vorzeitig zu verlassen."


Aus:
Dissidente Praktiken: Erfahrungen mit herrschafts- und warenkritischer Selbstorganisation, Stiftung Fraueninitiative

Dienstag, 25. März 2008

Bloggen!

So funktioniert Mediendemokratie: Alle sind wir willkommen. Als Couchpotatoes und Käufer. Aber nicht als MeinungsmacherInnen. Quod erat demonstrandum. Also: Ab in den Untergrund!

Fehler

"Nun, ich habe einen Fehler gemacht", sagte sie am Dienstag in Pennsylvania. "Das passiert. Es zeigt, dass ich auch nur ein Mensch bin - was für manche Menschen eine Enthüllung ist."