Mittwoch, 23. April 2008

3-2-1. Meins!





Zeit für eine bunte Blog-Party-Welle! Essen, Trinken, Feiern. Spenden. Online und Offline. Wer kein Internet hat, geht gemeinsam mit anderen ins Internet-Cafe. Oder lässt sich von Mann, Sohn, Tochter, Oma und Opa zu Hause zeigen, wie es geht. Organisiert Blog-Parties. Online und Offline. Ersteigern kann man außerdem Skuriles, Wunderbares und Würziges wie bei Ebay: 3-2-1. Meins! Je mehr Bilder, desto besser.
Ich wechsle momentan zwischen zwei Rechnern, um die angezeigten Seiten und Ergebnisse zu vergleichen.
Der Gang zum Frühstück ist sonst zu mühsam. Da hilft kein noch so freundliches Bitten. Gestern hingegen war das ganz anders. Die Auswahl war gut, und auf der Karte standen neben überaus Gesundem auch Waffeln. Auf die ich allerdings zu diesem Anlass dankend verzichtet habe.

Dienstag, 22. April 2008

Off-Topic: Schlüsselfragen

und Antworten. Leider versucht man hier in meiner näheren Umgebung, auf meine Kosten zu spielen. Um nicht zu sagen: Man spielt falsch.

Klingt nach:

Gewonnen? Na und? Trotzdem wird sie nicht gewinnen. "Denn die neuen Washingtoner Verhältnisse sind das erste Ergebnis des schnellen, leichten Internetwahlkampfes, den Obama und Axelrod sehr gut beherrschen."
Es drängt sich mir dabei der Gedanke auf, dass man nicht gegen das gesamte Netz Krieg führen kann getreu dem Motto "Das Netz muß bekämpft werden wie ein feindliches Waffensystem." Daher versucht man nun offenbar lieber, es zu umarmen.
Doch dazu gehört vor allem: Gefühl. Und eher weniger Geschwindigkeit.


Madonnen-Lilie

Montag, 21. April 2008

The Spiderwoman Speaks

It used to be quiet around here. Peaceful.


That was in the long ago time
We were all one, then
Not a matter of belief. A fact.


You could see the Web, plain as day,
spread out across the land.
Nothing frayed, nothing torn.


Just me, and all my Relations.
Weaving the shimmering, beautiful web.
Each shining strand connected to each shining,
lightwoven strand.


All one


Maybe it began with one little fray,
one little link that broke in some insignificant place.


Crevices opened. Cracks.


It doesn't matter what you call me.


I've had a lot of names.


These are my children. Some of them got lost along the way, buried by the years. Some have returned, some are beating like hail on your roof, some are voices howling like coyote in the wilderness,


Some are your own ghosts, wandering through your sleep. They want to come Home.


The Web needs mending.



Rainwalker, Lauren Raine

Sonntag, 20. April 2008

Teil 2

"Die "New York Times" verklagte das Pentagon auf Zugang zu mehr als 8000 Seiten mit E-Mails, Gesprächsabschriften und sonstiger Akten und konnte das Material jetzt auswerten. In mehreren, sorgfältig dokumentierten Artikeln enthüllt die Zeitung nun ein subtiles System der Desinformation, das vor allem auf einem symbiotischen Verhältnis zwischen Regierungsarbeit und Pseudo-Journalismus basiert." (Teil 1)


Bärlauch. (Bildquelle)
Update: Beim SPIEGEL gibt es heute Problembärlauch.

"Why?"

*fällt vor Lachen fast vom Stuhl*. Kein Screen-Shot. Sorry!

Artikel
und rechts dazu

die Google-Werbung:
Entdecken Sie Australien
Der Schönheit der Natur die entspannte Lebensart
www.australia.com/singaporeairlines


Dinkel-Bild hier gefunden.
Er schmeckt mir viel besser als es dort klingt.


"Die Grundnahrungsmittel Weizen, Mais und Reis" werden immer teurer, wie jeder weiss, der selber einkauft. Was tun? Ganz einfach: Weniger essen. Nein, Scherz beiseite. Ein Vorschlag ist die Nutzung von stillgelegten Agrarflächen und die Berücksichtigung des Prinzips der Biodiversität. Etwas salopp formuliert ist damit gemeint, (wieder) mehr verschiedene Pflanzen zu erhalten, anzubauen und zu nutzen. Diese bäuerliche Landwirtschaft kann sich statt der industriellen zudem an lokalen Anbaubedingungen orientieren. Nun ist Vielfalt ja wunderbar. Aber wer weiß eigentlich, wie was schmeckt? Allzu viel Lust auf neue Experimente in allzu karg kümmerlichen Orten habe ich nicht mehr. Das tonnenschwere Brot und Gebäck aus dem Bioladen hat mir nie besonders gut getan. Ich bin halt eine Mimose und mag die betont grau geratene Tante mit dem Zeigefinger einfach nicht. Ich esse nämlich auch mit meinen Augen. Und habe es hin und wieder an den Ohren. Aber ab und zu entdecke ich noch was. So esse ich seit einiger Zeit gleich tütenweise die kleinen Dinkel-Cracker mit oder ohne Sesam von der Drogerie DM, bestrichen mit Frischkäse - Mango-Curry-Creme von Aldi ist einfach köslich. Oder Meerrettichcreme, zu kaufen ebenfalls bei DM. Oder Bärlauch-Creme. Schmeckt ein wenig nach Knoblauch, hat aber keine Risiken und Nebenwirkungen wie Knoblauch. Oder.


Das Glas.Fest und die virtuelle Ware Welt. Erfunden von Webern, Spinnern und anderen Traumtänzern.

Bitter

SRA-Traumatherapie:Was danach kommt
Verfasser: Hans Ulrich Gresch
Motto: Triggern. Und tarnen. Und täuschen

Oh! Wie überraschend!

Bush kaufte TV-Militärexperten

"Zahlungen - und ein Appell ans Pflichtgefühl: Die US-Regierung hat laut "New York Times" Militärexperten führender US-Fernsehsender massiv beeinflusst. So wurde die Berichterstattung über Themen wie den Irakkrieg oder das Gefangenenlager Guantanamo im Sinne des Weißen Hauses gesteuert."


Am 26. September 2005 veröffentlichte ich im alten Blog "Morgaine And The Machine" einen Beitrag über "This Revolution". Hat irgendjemand eine Rezension über diesen Film in deutschen Medien gelesen oder ihn im Kino gesehen? Hier eine englische Rezension: The Other Redford At Sundance. Und ein Zitat aus einer der deutschen Rezensionen, die ich dann doch bei filmkritiken.org fand: (Link leider nicht mehr aktuell)


"Eine völlig anders geartete Herangehensweise wählt This Revolution. Dem narrativen Film, der sich jedoch über weite Strecken einer Ästhetik des Dokumentarischen bedient, geht es offensichtlich um eine harsche Kritik an der Regierungshörigkeit vieler amerikanischer Medien (darin ist er der auf dem letztjährigen Filmfest gezeigten Dokumentation Control Room nicht unähnlich). Ums Schauspielen jedenfalls geht es nicht, insbesondere dem Hauptdarsteller merkt man doch sehr stark die Erstlingsrolle an. Das macht aber nicht viel, denn fehlendes Talent als Schauspieler wird hier durch sympathischen Enthusiasmus wettgemacht, und viele der Aufnahmen sind ohnehin während der New Yorker Proteste gegen George W. Bush im Umfeld der republikanischen Nationalversammlung entstanden - und wirken auch ganz im Stile eines cinema verite.


Jake Cassavetes, der Mann, von dem hier erzählt wird, ist Kriegsberichterstatter, und gerade aus dem Irak heimgekehrt. Dort war er "embedded journalist" - jetzt soll er von den Protesten berichten, die seine Vorgesetzten offensichtlich als Krieg an der Heimatfront betrachten. Immer unzufriedener wird er, und als er zu Recherchezwecken mit einer radikalen Gruppierung in Kontakt tritt, beginnt er immer mehr, das Weltbild seiner Arbeitgeber zu hinterfragen.







Der Filmemacher Stephen Marshall ist einer der Begründer des "underground news service" GNN, und ähnlich polemisch und deutlich wie die Worte, die auf seiner Website immer wieder geschrieben werden, sind die Bilder, die er für den "War on Terror" findet, der von Amerika – auch gegen die eigene Bevölkerung – gekämpft wird. Die nervös-hektischen Bilder der Handkameras in dem Mengen der Protestanten scheinen die Schläge sowohl der Polizisten als auch der radikalen Aktivisten spürbar werden zu lassen, und die Enttäuschung, die der Protagonist in Bezug auf seinen Arbeitgeber - ein fiktives Fernsehstudio - erfährt, ist sicherlich auch die Enttäuschung des Regisseurs über die traditionellen Wege der Berichterstattung. Ein wütendes Stück Kino hat er mit This Revolution gedreht, ein Stück Utopie sicher auch mit einem optimistisch-naiven Ende, das von einer Piratensendung fabuliert, die in das Programm eines der größten Nachrichtennetzwerke Amerikas eingespeist wird und all das zeigt, was das Land sonst nicht zu sehen bekommt: getötete Kinder im Irak oder Netzwerk-Bosse, die von sich selbst sagen, sie hätten schon vor Jahren aufgehört, Journalist zu sein."

Samstag, 19. April 2008

Maibowle. Bitte mit Erdbeeren. Ohne Sahne

"Sollte sie gewinnen, dann geht es am 6. Mai in Indiana wieder um alles." Vielleicht bekommt ja der eine oder andere auch noch ein bequemes Ruhekissen und fällt in einen erfrischenden Schlaf. Denn "Alles neu macht der Mai". Viele Grüsse nach Duisburg.