Sonntag, 13. April 2008
Müll,
der mühsam recycelt werden kann: Der Glaube, dass einem nur der gnädige, gute und starke Papa aus der Patsche hilft. Neben Erziehung und Bildung wirken mehr als ein Tropfen auf den heissen Stein Aktionswochen und Team-Arbeit on Tour mit vielen verschiedenen Bären-Bildern.
Neben in den Städten
Die Nebel lichten sich nicht immer. Und auch nicht für alle in den US of A. Doch siehe: Es ist genug für alle da, die das Harte und Herzliche loben und preisen. Und die Inszenierungen meiden. Heute schon deine Nächsten wie dich selbst geliebt?
Heather Corinna
Entwicklung nach vorne?
Zu meinem Blog-Beitrag von gestern mit dem Titel "Luxus Lebensmittel" lese ich heute im SPIEGEL einen Artikel über die Preisexplosion bei Nahrungsmitteln und dem angeblich dafür verantwortlichen Bio-Sprit-Trend. "Auf diese Weise könnten die Entwicklungsfortschritte in den armen Ländern der vergangenen fünf bis zehn Jahre "vollständig zerstört" werden."
Wer sich wirklich über das Thema Weltweite Nahrungsmittel-versorgung informieren möchte, beginne einfach damit, bei Google mit den Stichworten "Selbstversorgung Afrika" zu suchen. Oder/Und überlege sich, warum denn die Turbo-Landwirtschaft mit Bio-Sprit versorgt werden muss.
Siehe auch "Evangelischer Entwicklungsdienst":
"Das Elend der Landwirtschaft in Afrika hat viel damit zu tun, dass die Landwirtschaft der Industriestaaten die Agrarmärkte systematisch verzerrt und zerstört und damit der Agrarentwicklung des Südens geschadet hat ... Gegen den neuen Trend bei Weltbank, Stiftungen, FAO und dem Zusammenschluss vieler staatlichen Geber, mehr ländliche Entwicklung und bessere Programme zu fordern, ist nichts zu sagen. Deshalb haben sich inzwischen ebenfalls zig NRO aus aller Welt zu einer entsprechenden Initiative „More and Better“ zusammengefunden. Unser Kritik setzt an ganz anderer Stelle an, als Al Imfelds Kritik: Wir propagieren eine ländliche Entwicklungsstrategie, die konsequent den Schwerpunkt auf die Stärkung von Kleinbauern und ihren Zusammenschlüssen legt. Deren traditionelle Methoden sollen weiterentwickelt werden, und nicht ein Konzept des „Evergreening der Green Revolution“ verfolgt werden."
Wer sich wirklich über das Thema Weltweite Nahrungsmittel-versorgung informieren möchte, beginne einfach damit, bei Google mit den Stichworten "Selbstversorgung Afrika" zu suchen. Oder/Und überlege sich, warum denn die Turbo-Landwirtschaft mit Bio-Sprit versorgt werden muss.
Siehe auch "Evangelischer Entwicklungsdienst":
"Das Elend der Landwirtschaft in Afrika hat viel damit zu tun, dass die Landwirtschaft der Industriestaaten die Agrarmärkte systematisch verzerrt und zerstört und damit der Agrarentwicklung des Südens geschadet hat ... Gegen den neuen Trend bei Weltbank, Stiftungen, FAO und dem Zusammenschluss vieler staatlichen Geber, mehr ländliche Entwicklung und bessere Programme zu fordern, ist nichts zu sagen. Deshalb haben sich inzwischen ebenfalls zig NRO aus aller Welt zu einer entsprechenden Initiative „More and Better“ zusammengefunden. Unser Kritik setzt an ganz anderer Stelle an, als Al Imfelds Kritik: Wir propagieren eine ländliche Entwicklungsstrategie, die konsequent den Schwerpunkt auf die Stärkung von Kleinbauern und ihren Zusammenschlüssen legt. Deren traditionelle Methoden sollen weiterentwickelt werden, und nicht ein Konzept des „Evergreening der Green Revolution“ verfolgt werden."
Samstag, 12. April 2008
Luxus Lebensmittel
Wir haben hier in Deutschland erste gute Ansätze in der Versorgung von zertifiziert ökologischen Lebensmitteln. Discounter wie Aldi beispielsweise liefern Öko-Lebensmittel, kleine Rückschritte wie die Rücknahme von Bio-Kartoffeln aus dem Sortiment leider inbegriffen. Es ist also immer mehr möglich, sich gut und gesund zu ernähren, auch wenn kaum Geld da ist.
Dass diese Möglichkeit nicht immer dort genutzt wird, wo sie dringend gebraucht wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Und muss dort auch bearbeitet werden. Genauso bearbeitet werden muß der Einfluss sogenannter Ernährungsexperten, die in letzten Jahren dafür gesorgt haben, dass die lokale Versorgung weltweit an Bedeutung verlor. Wer hierin nur eine Idealisierung von kleinbäuerlichen Lebensverhältnissen sieht, erinnert sich doch bitte schön an die Folgen sozialistischer Zwangskollektivierungs-programme und die Folgen für die ehemaligen Bauern und die Ernährungssituation der Bevölkerung.
Die hoch subventionierte Landwirtschaft der Großagrarier hat im Westen die Nachfolge dieser Zwangskollektivierung angetreten nicht nur mit der Folge einer Entfremdung von der Natur und dem Fehlen von Kenntnissen einer hochkomplexen Nahrungskette, die Nahrungsmittel als das betrachten, was sie sind: Ein achtenswertes Gut der Schöpfung, die das Fundament für jede Gemeinschaft bilden.
Und das Argument "Armes Afrika", welches unter der Einführung von Öko-Lebensmitteln leidet? Ist ein ziemlich kulturchauvinistisches. Die Versorgung von lokaler Vielfrucht-Bewirtschaftung wurde zerstört zugunsten einer am Weltmarkt orientierten Monokulturwirtschaft. Ein Beispiel für die Interessenlage sogenannter afrikanischer Ernährungsexperten ist hier gut beschrieben: "Die Identität und Legitimität stiftende nachholende Industrialisierung ging wie in den meisten Fällen zu Lasten der Landwirtschaft, und durch Ausweitung des staatlichen und parastaatlichen Wirtschaftssektors vergrößerte die Staatsklasse ihre Renteneinkünfte."
Ich finde bei aller Kritik an Sepp Holzer diesen Satz von ihm sehr sinnvoll: Jeder "Erdenbürger" hat ein Anrecht, von Geburt aus, auf ein Stück Erde. Eine Landreform, die dies berücksichtigt ist längst überfällig.
Dass diese Möglichkeit nicht immer dort genutzt wird, wo sie dringend gebraucht wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Und muss dort auch bearbeitet werden. Genauso bearbeitet werden muß der Einfluss sogenannter Ernährungsexperten, die in letzten Jahren dafür gesorgt haben, dass die lokale Versorgung weltweit an Bedeutung verlor. Wer hierin nur eine Idealisierung von kleinbäuerlichen Lebensverhältnissen sieht, erinnert sich doch bitte schön an die Folgen sozialistischer Zwangskollektivierungs-programme und die Folgen für die ehemaligen Bauern und die Ernährungssituation der Bevölkerung.
Die hoch subventionierte Landwirtschaft der Großagrarier hat im Westen die Nachfolge dieser Zwangskollektivierung angetreten nicht nur mit der Folge einer Entfremdung von der Natur und dem Fehlen von Kenntnissen einer hochkomplexen Nahrungskette, die Nahrungsmittel als das betrachten, was sie sind: Ein achtenswertes Gut der Schöpfung, die das Fundament für jede Gemeinschaft bilden.
Und das Argument "Armes Afrika", welches unter der Einführung von Öko-Lebensmitteln leidet? Ist ein ziemlich kulturchauvinistisches. Die Versorgung von lokaler Vielfrucht-Bewirtschaftung wurde zerstört zugunsten einer am Weltmarkt orientierten Monokulturwirtschaft. Ein Beispiel für die Interessenlage sogenannter afrikanischer Ernährungsexperten ist hier gut beschrieben: "Die Identität und Legitimität stiftende nachholende Industrialisierung ging wie in den meisten Fällen zu Lasten der Landwirtschaft, und durch Ausweitung des staatlichen und parastaatlichen Wirtschaftssektors vergrößerte die Staatsklasse ihre Renteneinkünfte."
Ich finde bei aller Kritik an Sepp Holzer diesen Satz von ihm sehr sinnvoll: Jeder "Erdenbürger" hat ein Anrecht, von Geburt aus, auf ein Stück Erde. Eine Landreform, die dies berücksichtigt ist längst überfällig.
Multifunctionality
Gourmet via truthout:
"He and others call the new approach "multifunctionality." It is an idea that has been hidden and underfunded in different titles and sections of federal farm policy for more than a decade but has never been promoted as a unifying principle. Most farmers, including Matthew Stiegelmeier, have never heard of it.
Under current federal policy, farmers receive "direct payments" each year, no matter what crops they grow or how they grow them. A multifunctional approach would build on and rechannel those payments, along with other crop-support subsidies, toward sustainable social and conservation goals. "Instead of tying payments to crops and yields, we should tie them to the services that farmers provide for the public." In the past, "public services" has meant cheap food at the supermarket, but Dobbs believes it is time to rethink the whole idea. "Pay farmers to reduce synthetic fertilizers and pesticides. Pay them to enhance wildlife, diversify their crops, build soil, and restore wetlands. Pay them to develop local markets for their products, especially fresh food."
Dobbs is skeptical about the ethanol boom. "I just don't think it is an economically viable approach to our energy problems." And he is suspicious as well of the long-term impact of converting thousands of acres of marginal land to the production of energy crops. "We may end up undoing decades of good conservation work if farmers are encouraged to take land out of uses that enhance conservation and put it into ethanol crops." But in theory, he believes that using farms to support wind, solar, and other alternative-energy programs is well within the framework of multifunctionality. Those are the carrots."
"He and others call the new approach "multifunctionality." It is an idea that has been hidden and underfunded in different titles and sections of federal farm policy for more than a decade but has never been promoted as a unifying principle. Most farmers, including Matthew Stiegelmeier, have never heard of it.
Under current federal policy, farmers receive "direct payments" each year, no matter what crops they grow or how they grow them. A multifunctional approach would build on and rechannel those payments, along with other crop-support subsidies, toward sustainable social and conservation goals. "Instead of tying payments to crops and yields, we should tie them to the services that farmers provide for the public." In the past, "public services" has meant cheap food at the supermarket, but Dobbs believes it is time to rethink the whole idea. "Pay farmers to reduce synthetic fertilizers and pesticides. Pay them to enhance wildlife, diversify their crops, build soil, and restore wetlands. Pay them to develop local markets for their products, especially fresh food."
Dobbs is skeptical about the ethanol boom. "I just don't think it is an economically viable approach to our energy problems." And he is suspicious as well of the long-term impact of converting thousands of acres of marginal land to the production of energy crops. "We may end up undoing decades of good conservation work if farmers are encouraged to take land out of uses that enhance conservation and put it into ethanol crops." But in theory, he believes that using farms to support wind, solar, and other alternative-energy programs is well within the framework of multifunctionality. Those are the carrots."
Tücken der Technik

POLITICSDOC
(via)
Wenn man sich darüber aufregt, dass gleich drei männliche Experten für Obama werben und Clinton-Bashing betreiben, dabei das Wort Obama öfter benutzt als das Wort Clinton, dann sollte man sich nicht wundern, dass die automatisierte Google-Ads-Anzeige ganz prima ganz viel Werbung für - na klar - Obama macht.
P.S.
Sie hat den Screenshot und dessen Verwandlung in ein JPEG mit ihrem Grafikprogramm gebastelt. Ich und mein Programm waren gerade zu doof dazu.
P.P.S.
Gut, dass wenigstens der dritte Versuch, mir die Datei zu senden, klappt und die Mail tatsächlich in meinem Postfach landet.
P.P.P.S
... Aaaaah, sie trudeln hier langsam ein. Sehr schön! ;-)
Freitag, 11. April 2008
Ladies lesen auch Gesichter
"I was loyal," Richardson said during an extended conversation over breakfast this week at the governor's mansion in Santa Fe. "But I don't think that loyalty is transferable to his wife... You don't transfer loyalty to a dynasty."
Nachgeschoben:
Das Verhältnis von Erica Jong zur Politik von George W. Bush kann man hier übrigens nachlesen. Zum Beispiel. Falls man mit Erstaunen diesen Text gelesen hat, der heute hier verlinkt wurde. Googeln geht so einfach!
Ja.
"Wylie's book is as livid as the Malleus Malificarum -- that textbook for witch hunters. No one could hate so much without having loved. And love is the problem, of course. You cannot fuck your mother so you must revile her."
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