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Donnerstag, 28. Juni 2012

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Agora - Die Säulen des Himmels
Website zum Film




Wikipedia: Der Film handelt von der historisch belegten Hypatia von Alexandria (griechisch Ὑπατία, * um 355 in Alexandria; † März 415 ebenda), die Mathematikerin, Astronomin, Ingenieurin und Philosophin war.




















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Dienstag, 1. November 2011

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Agora - Die Säulen des Himmels
Website zum Film



Wikipedia: Der Film handelt von der historisch belegten Hypatia von Alexandria (griechisch Ὑπατία, * um 355 in Alexandria; † März 415 ebenda), die Mathematikerin, Astronomin, Ingenieurin und Philosophin war.














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Hypatia aus Alexandria: "Die Philosophiegeschichte des Altertums liest sich teilweise wie ein Krimi. Alexandria in Ägypten war in der Antike eine blühende Metropole, in der unterschiedliche Kulturen nebeneinander existierten. Religiöse und politische Konflikte führten im Jahre 391 n. Chr. zur Zerstörung der Bibliothek von Alexandria und in der Folge zum Erliegen des philosophischen Lebens. Besonders schändlich war dabei die Ermordung der Hypatia, der größten Philosophin der griechischen Antike."
Literatur: Peter O. Chotjewitz, Der Fall Hypathia















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Montag, 21. März 2011

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Service unavailable, bevor ich anfange? Och. Dabei hatte ich doch nur ganz kurz geklickt. Die ungefähre Reihenfolge, ein wenig gespeist aus jahrelanger Blogger-Erinnerung, ein paar Beiträge bei der Anarchistelfliege, mal wieder am Bildschirm besucht, gerne genommen mit Berliner Tönen, gemischt und gemixt mit Beiträgen aus der ganzen BRD, ein Blog, angeblich total links und total anarchistisch mit Wolle, Weihrauch und mit Link auf viele heidnische Klingende, oder und ein Link auf den Schlangengesang, dort, wo man mit weiblich-mythisch anmutendem PDF-Dokument so gerne Frauen ver. ähh, verlinkt, dazu ein Link auf Wurzelwerk aus Österreich, ach, ist es nicht auch schön in Wien, dort, und eventuell dort, wo auch die einzige wahre und wirkliche, überhaupt "Die Seite der Göttin" angemalt wird, es geht's weiter mit WildHunt, zu Hause in den USA, und auch WitchVox. Heiden. Honigtopf. Hallo. Schon wieder Service unavailable. Ich mache gerne auch noch weiter. Später. WildHunt blinkt besonders heidnisch und hat deswegen das Recht, prophetisch Katastrophen anzukündigen. Symbolisch sozusagen. Wie die Bibliothek von Alexandria. Gesehen beim Besuch am Bildschirm. Natürlich nicht in Köln. P.S. Gleich gibt's meinen Bildschirm aber doch bestimmt wieder in komplett mit Design und Knopf zum Linkeinfügen, gelle? Grüsse nach Wien. Und zur Zentrale. Zahltag war gestern. Und nicht schon wieder das Wut-Virus vergessen. Ist möglich auch 28 Days later und ohne 24 Stunden Dauer-Videotraining mit Vergewaltigungen nicht nur für Feinschmecker. Härtet ab. Macht männlich. Hübsche dunkelblaue Pullover beim Training und im Ernstfall gefällig? Ganz genau wie im Camp. Manche nennen das auch Straflager. Oder? Und nun ganz offiziell ein Codewort für die ganz besonders klugen Facebook-Freunde: Aschera. Und noch viel Vergnügen bei Führungsversuchen von Jugendlichen, jungen Erwachsenen, Männern und insbesondere Frauen auf der Suche nach einem spirituellen Weg. Süss! Wirklich sehr süss, diese Frontfiguren mit Vorliebe für Hunde und Katzen an der langen Leine. P.P.S. Wo ist eigentlich das hübsche Foto mit Gemischt Grauschwarz-Braun-Blond bei trueten.de? Gefischt und gevögelt wird schließlich überall gerne.
Heute schon von unterwegs aus telefoniert unter dem hochtechnisierten Helm?

















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Freitag, 4. Februar 2011

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Übersetzung: Newsletter Israelische Botschaft
Vorsicht vor den Islamisten!
Leitartikel der Jerusalem Post





Das Weiße Haus fordert einen „unmittelbaren“ Übergang zu demokratischer Repräsentation in Ägypten. „Ein ordentlicher Übergang muss sinnvoll sein, er muss friedlich sein, und er muss jetzt beginnen“, erzählte US-Präsident Barack Obama dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak am Dienstag am Telefon. Und als ob die Botschaft des Präsidenten noch nicht deutlich genug war, fügte der Sprecher des Weißes Hauses Robert Gibbs noch hinzu: „Jetzt heißt gestern.“
Der Übergang zur Demokratie müsse nicht nur schnell sein, sondern auch eine „ganze Schar nicht-säkularer Akteure“ beinhalten, so Gibbs.
Und obwohl der Sprecher des Weißen Hauses nicht weiter ins Detail ging, schließt die US-Administration laut von der New York Times zitierter Quellen offensichtlich „ein Engagement mit der Muslim-bruderschaft als Teil eines geregelten Prozesses“ nicht aus.





Dieser ‚Beeilt-euch-und-demokratisiert‘-Ansatz hat eine Anzahl von Schwachstellen; der offensichtlichste liegt womöglich im historischen Präzedenzfall. Falls der Hamas-Sieg bei den palästinensischen Wahlen von 2006 die Gefahr leichtfertigen Eilens in Richtung der erhofften demokratischen Repräsentation ohne den vorherigen behutsamen und systematischen Aufbau der notwendigen demokratischen Institutionen – einer freien Presse, einer Legislative mit einer vitalen Opposition mit realen Machtaussichten, einem ehrlichen Rechtssystem, das nicht religiösen oder ideologischen Vorurteilen gehorcht; und einem strikten, effektiven und fairen Gesetzesvollzug – dies nicht deutlich genug gemacht hat, gibt es noch das viel frischere Beispiel der Hisbollah im Libanon.






Im Irak sieht sich der Weg zur Demokratisierung – trotz all der Hilfe und militärischen Unterstützung von Seiten eines US-geführten Bündnisses – mitunter scheinbar unüberwindbaren Herausforde-rungen in Form sektiererischer Tumulte gegenüber, die das Land in die Anarchie zu stürzen drohen.
Selbst die Türkei mit ihrer 80jährigen Geschichte einer Zivil-gesellschaft mit starker Ausrichtung auf säkulare Werte, die vom Militär, von der Verfassung und einer langen Geschichte demokratischer Praxis gesichert wird, scheint unter der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) in eine dezidiert islamistische Richtung abzudriften.





Der radikale Islam ist der Zeitgeist der Region. Ägypten ist da keine Ausnahme.





In den letzten paar Jahrzehnten ist Ägypten immer mehr für Extremismus anfällig geworden. Unter Wahrung der letztgültigen politischen Autorität und eines Monopols auf die Sicherheitskräfte hat Mubarak, der sich der Stärke der Islamisten bewusst ist, ihnen mehr Freiheit bei der aggressiven Verfolgung ihrer radikalen Agenda zugestanden – in der Hoffnung, den Reformprozess lenken und die herrschende säkulare Elite schützen zu können.






Die Islamisten haben schrittweise die Kontrolle über Ägyptens große Berufsverbände übernommen, einschließlich des Anwaltssyndikats, das einst der liberalste und säkularste Berufsverband des Landes war. Vor Gericht wird zunehmend die Sharia zur Anwendung gebracht, um säkulare Intelektuelle, Schriftsteller, Professoren, Künstler und Journalisten wegen rein religiöser „Verbrechen“ wie Blasphemie und Apostasie zu verfolgen. Die Muslimbruderschaft hat auch das Lehrerausbildungsseminar übernommen, das Pädagogen hervorbringt, die radikal-islamische Ideen in den Klassenzimmern verbreiten. Dieser Prozess hat seinen Preis gefordert. Erst im letzten Monat wurden eine Kirche in Alexandria angegriffen und 23 koptische Christen massakriert.






Von öffentlicher Unterstützung getragen, ist es der Muslimbruder-schaft gelungen, voranzukommen, obwohl sie von politischer Macht abgehalten wird. In den ägyptischen Parlamentswahlen von 2005 erhielt eine mit der Bruderschaft – der politische Aktivitäten offiziell verboten sind - verbundene „unabhängige“ Partei beinahe 20 Prozent der Stimmen, fünfmal mehr als bei den Wahlen im Jahr 2000; und sie hätte noch mehr bekommen, wenn die Regierung nicht unverhohlen interveniert hätte. Aggressiverer Wahlbetrug – von der Entfernung der Namen von Oppositionskandidaten bis zum Ausschluss ihrer Vertreter von Umfragen, von der Schließung von Wahllokalen für potentielle Wähler bis zur schlichten Vollstopfung von Wahlurnen - bei den Wahlen im November und Dezember 2010 hat die mit der Muslimbruderschaft verbundene Partei auf einen Sitz in dem 454 Abgeordnete umfassenden Parlament herunter gestutzt, was allerdings auch Zorn auf den Straßen hervorrief.






Und was denkt die Bruderschaft vom demokratischen Prozess? „Wir akzeptieren einstweilen das Konzept des Pluralismus“, bemerkte Mustafa Mashur, das frühere Oberhaupt der Bruderschaft, vor einigen Jahren. „Wenn wir jedoch eine islamische Herrschaft haben, könnten wir dieses Konzept ablehnen oder akzeptieren.“
Bei einer radikal-islamischen Bewegung, die offen ihre Absicht erklärt, einen Staat im Einklang mit der Sharia aufzubauen und jeden, der dieser Vision nicht anhängt, als Abtrünnigen betrachtet, geht unsere Wette dahin, dass die Zurückweisung des Liberalismus sehr viel wahrscheinlicher ist als dessen Akzeptanz. Wir hoffen, die US-Administration wird die Gefahren eines zu schnellen Übergangs zu den Fängen der Demokratie ohne die vorherige Schaffung der entsprechenden Grundlagen erkennen. Gaza, Libanon und Irak sind instruktive Lektionen zu den Gefahren fehlerhafter demokratischer Prozesse.






Niemand möchte, dass Ägyptens erste demokratische Wahlen seine letzten sein werden.

(The Jerusalem Post, 04.02.11)

















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Sonntag, 25. April 2010

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Der Film "Agora - Die Säulen des Himmels"



Agora" erzählt, wie die Hochkultur im antiken Alexandria von christlichen Fundamentalisten zerstört wird. Im Zentrum: der Mord an der Philosophin Hypatia, deren Werk in der Bibliothek von Alexandria vernichtet wurde. Hier der Trailer zum Film. Und im Forum zum SPON-Interview mit einer polnischen Historikerin, die nicht nur die erotische Film-Rolle stört, eine kleine Kostprobe der Kämpfe. Schade, dass der Film nicht in allen Städten läuft, wie ich im Forum lese. Mag beispielsweise die Stadt Münster nicht? Dabei ist der Bildungsbedarf auch in dieser Stadt groß. Außerdem heute im SPIEGEL ein Artikel über den Wiederaufbau der Bibliothek von Alexandria. Trotz intensiver Suche im Artikel habe ich leider keinen einzigen Frauennamen gefunden.







Nicht nur für Münsteraner hier wieder ein Stück Kulturgeschichte:




"Die Steinbocksymbolik, die ursprünglich jene Lebenskraft bedeutete, die aus dem Dunkel wieder ans Licht führte, wurde mit dem Dunkel selbst identifiziert", schreibt Gerda Weiler. (Ebd., S. 39) Konsequenterweise wurde der Steinbock in der Bibel zum übelriechenden Ziegenbock verwandelt.
Beispielhaft analysiert Weiler eine künstlerische Darstellung im Freiburger Münster aus dem späten 13. Jahrhundert. Auf den ersten Blick zeigt sie die Himmelsgöttin und ihren Steinbock. Doch die schöne nackte Gestalt ist keine Göttin, sondern Voluptas, die Wollust, und das Steinbockfell um ihre Schultern symbolisiert Satan, den Hurenknecht.
Diese und ähnliche Darstellungen der Wollust mit dem Bock waren sehr gebräuchlich in der gotischen Kunst. Wer etwa die berühmte Kathedrale im französischen Auxerre besucht, wird dieses Motiv dort ebenso finden, wie an vielen anderen Orten.
Und wer kennt nicht das berühmte Dürer-Bild "Hexe auf Teufel reitend" (um 1500)? Auf diesem Bild ist alles ins Gegenteil verkehrt, Symbol für das teuflisch Böse im Gegensatz zu rechten Weltordnung des Christentums. Dürer hat das Motiv der Aphrodite - der ehemaligen Himmelskönigin Ischtar - vermutlich auf seiner Italien-Reise kennen gelernt.
Der nackte Körper der Göttin ist zum Symbol der Sünde geworden, der Steinbock - einst das Symbol männlicher Schöpferkraft - ist zum "Leibhaftigen" verkommen, dem eben nur noch der Leib anhaftet, als sichtbares Zeichen seiner Triebhaftigkeit.
"In keinem Begriff wird die Leibfeindlichkeit des Christentums so eindeutig auf den Punkt gebracht wie in dem Begriff "der Leibhaftige", schreibt Weiler. (Ebd., S. 60) Die symbolische Verschiebung von der Himmelsgöttin und ihrem Steinbock zur Hexe und ihrem teuflischen Hurenbock ist Ausdruck des patriarchalen Dominanzdenkens: Alle Macht liegt in den Händen weniger Männer, Andersgläubige, Juden, Muslime, Frauen werden diffamiert, sie können nur im Verborgenen (über-)leben." (Gerda Weiler)














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Dienstag, 20. April 2010

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Es sind Fotos, die zeigen, dass sich sehr behutsam unterstützt ein Gefühl für die Verbindung von Geist UND Körper entwickeln kann, so, wie wir es auch bei vielen Philosophinnen (Siehe: Ausstellung) in ihren Schriften wiederfinden, wenn sie nicht zu denen gehörten, deren Werke in der Bibliothek von Alexandria vom aufgehetzten wütenden Mob zerstört wurden. Immer mehr Philosophinnen überwinden die Hürden der jahrtausendealten Misogynie, ein Umstand, den ich sehr gerne auch in der Auswahl der Lektüre im Fach Philosophie wiederfinden würde. Es wird höchste Zeit. Denn dann kommen wir vielleicht viel eher zu dem Zustand, bei dem im Auge manches Betrachters nicht gleich der Nutzwert des zu Betrachtenden steht, es sei denn, dieses ist der ausdrückliche Zweck, und wir erleben vielleicht nicht mehr, dass mancher Reformpädagoge und Theologe seine Schützlinge als dienstbare Objekte betrachtet. Es soll übrigens auch Väter geben, die ihre Mädchen zuhause am Tisch vor allen anderen anpfeifen, diese sollten gefälligst die Beine zusammenhalten. Würde ich offiziell von solch einem Fall erfahren, ich wüßte, was ich vor allen anderen auf der nächsten Elternversammlung dazu sagen würde.




Bild: Marit Rullmann, Sophias Weisheiten: 'Mit Zitaten von rund 100 Philosophinnen und einigen Schriftstellerinnen aus drei Jahrtau-senden zeigt Marit Rullmann, dass Frauen schon immer philosophiert haben. Ob über "Leib und Seele", "Geburt und Tod", "Liebe und Freundschaft", "Denken und Fühlen", "Freiheit und Verantwor-tung"., "Recht und Gerechtigkeit", "Frauen und Männer", "Sprache und Kommunikation", "Geschichte und Patriarchat" - quer durch alle Zeiten und zu allen Themen hat sie in diesem reichhaltigen Zitaten-Schatz Gedanken von Denkerinnen und Dichterinnen zusammen-getragen.'












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Freitag, 25. Dezember 2009

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"Wer sich selbst völlig erfasst hat,
verzweifelt völlig an sich selbst ...
Wer an sich selbst verzweifelt,
beginnt den zu erkennen, welcher ist."




Philo von Alexandria








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Freitag, 18. Dezember 2009

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Liebe Tarot-Blogger, die ich Euch seit ein paar Tagen nach längerer Zeit wieder besuche. Ich bewundere Eure Bibliothek voller Kulturgeschichte und den täglichen Blick. Auf geheimnisvoll Magisches beispielsweise. Oder auf deutsche Bloggerinnen mit abkühlender Begeisterung für nächtliche astronomische Lektüre. Vermittlerinnen allerdings, vermittelnde Wanderinnen zwischen den Welten seid Ihr keine. Ansonsten dieser bildungsbürgerliche Beitrag doch etwas anders ausgefallen wäre. Sicher, ein gewisses Prophetentum ist Eurer Blogger-Gemeinschaft natürlich immanent. Wie ich vor einiger Zeit feststellte. Hypathias Werke wurden in der Bibliothek von Alexandria zerstört, wie ein bloggender Netzwerker schrieb? Danke für soviel Vermittlung von Bildung, denn so wußten wir, dass ein paar Tage darauf von dieser antiken Denkerin jedenfalls kein Schriftgut mehr in Schutt und Schlamm versinken konnte. Ihr schickt doch sicher auch weiterhin gut geschulte Göttinnen mit Maske ins Haus? Ins Blog? Oder zum kleinen Bruder? Ich jedenfalls besuche Eure Seite gerne weiter. Denn Magie und Bildung wirkt manchmal Wunder. Frisches Fleisch und Fisch allerdings hole ich persönlich mir lieber auf dem Markt in meiner Nähe.









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Dienstag, 1. Dezember 2009

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(Grafik: Jahresrad) Sonntags ruhen, nicht einkaufen und zur Kirche gehen? Der Freitag ist in der Alten Religion der Feiertag der Venus, der Festtag der Frauen. Erinnert sei an den Namen Freya und den Miss-brauch der germanischen Mytho-logie unter den National-sozialisten: "Freyja soll im Innern des Berges Elbrus im Kaukasus wohnen. Hier hißten Soldaten der Waffen-SS 1942 die Fahne mit dem Hakenkreuz." Erinnert sei daran, dass Hitler mit seinen Geheimbündlern Mythologie, Sagen und Märchen für sich vereinnahmen wollte und deswegen auch Zigeuner ins Konzentrationslager geschickt worden. Es war eine Zigeunerin, die Hitler prophezeit hatte: "Dein Stern wird erbleichen und du wirst durch Feuer untergehen!" Zum Thema siehe auch Sergius Golowin. Aber: Nein, Leary kam nicht wegen LSD in den Knast.
Erinnert sei daran, dass Wikipedia eine teilweise arg verkommene Quelle ist, in der die Schreiberlinge wüten genauso wie auf manchen Kräuterseiten. Ich erinnere an das Beispiel Liebstöckl. Aus dem ISLA-Blog vom 25. Juli 2008: "Please, please don't ever trust anything Wikipedia does on women, women's issues, or anything Christians don't like (women, women's issues, homosexuality, Paganism, goddesses, Wicca, who burned down the Library at Alexandria [we all know it was Christians who probably did it, but try to get that one to stick on Wiki!])."
Der Freitag ist ein Festtag in der Alten Religion, und ich freue mich dann immer sehr auf die Märkte am Samstag und Sonntag. Sollten da in Zukunft häufiger Probleme auftauchen, einzelne Märkte in der Kölner Innenstadt wie die Frauenwelten wurden leider mit Auflagen belegt wie dem Verbot von Marktständen draußen, wird es eben mehr geschlossene Veranstaltungen geben für die, die mündig genug sind, ihren eigenen Jahreszeiten-Rhythmus zu leben unabhängig vom gebündelten Interessenpaket der patriarchal organisierten Religio-nen, Gewerkschaften und Großkonzerne.









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Montag, 2. März 2009

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"Hypatia of Alexandria, born c. 355 (?) and murdered by a Christian mob in 415, was a Neoplatonic philosopher and mathematician—math and philosophy were more intertwined then than they are today. Her life and death are part of the plot of Agora, a forthcoming movie directed by Alejandro Amenábar. You can see a trailer here (thanks to Jason Pitzl-Waters for the tip).



Her killers were fired up by one Cyril, a bishop of Alexandria and now a saint of the Eastern Orthodox and Roman Catholic churches. Hypatia, after all, was not a Christian, was upper-class, was an intellectual, and worst of all, was a female intellectual."




Remembering Hypatia: A Novel of Ancient Egypt





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Samstag, 22. November 2008

Digitale Bibliothek Europeana

"Im Altertum galt die Bibliothek von Alexandria, mit Zehntausenden von Einzelwerken, als Zentrum der Zivilisation – bis Krieg und Feuer sie und einen Großteil ihrer Schätze unwiederbringlich zerstörten. Am heutigen Tag kann Europa, dank einer Zeit historischen Friedens und nie dagewesenen Wohlstands, ein neues, umfassenderes und gegenüber den Zeitläufen robusteres Bibliotheksprojekt starten: Europeana.


Europeana ist Europas digitale Bibliothek, die ihre virtuellen Tore an diesem Donnerstag der Allgemeinheit öffnet. Sie ist ein vielsprachiges Internet-Portal, das an einer einzigen Stelle im World Wide Web all jene Kulturschätze zugänglich macht, die von den Nationalbibliotheken, Museen und Archiven der 27 EU-Mitgliedstaaten digitalisiert worden sind. Europeana hat das Potential, eine noch nachhaltigere Rolle zu spielen als einst die Bibliothek von Alexandria."



"Trotz aller Begeisterung für das Projekt stehen die Betreiber des digitalen Archivs noch am Anfang. Bislang ist nämlich erst ein Prozent der europäischen Archive digitalisiert. Frankreich hat dazu den mit Abstand größten Beitrag geleistet: 52 Prozent der Dokumente bei Europeana sind in französischen Sammlungen zu finden. Aus Deutschland kommen aufgrund "technischer Probleme", wie Jill Cousins, Programmdirektorin von Europeana erklärt, gerade mal ein Prozent der digitalisierten Objekte.



... Aber das sind längst nicht die einzigen Probleme, mit denen die neue digitale Bibliothek zu kämpfen hat. Es gibt schon längst privatwirtschaftliche Vorreiter, und manche Fragen der Urheberrechte sind auch noch nicht geklärt. Der Datenbank-Betreiber Google digitalisiert im Rahmen seines Projekts "Booksearch" ganze Bibliotheken. Europeana stehe dazu aber nicht in Konkurrenz, sondern sei eine Ergänzung, sagte Jill Cousins in Brüssel."



10.47 Uhr:

The Europeana site is temporarily not accessible due to overwhelming interest after its launch (10 million hits per hour). We are doing our utmost to reopen Europeana in a more robust version as soon as possible. We will be back by mid-December.
For a preview on Europeana and further information



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Freitag, 25. Juli 2008

Matriarchatsforschung

Please, please don't ever trust anything Wikipedia does on women, women's issues, or anything Christians don't like (women, women's issues, homosexuality, Paganism, goddesses, Wicca, who burned down the Library at Alexandria [we all know it was Christians who probably did it, but try to get that one to stick on Wiki!]).


Zum Thema siehe auch:


Eine Zusammenfassung des sehr lesenswerten Openbooks von Gabriele Uhlmann über Çatal Höyük habe ich hier gefunden. Welche Stilblüten die Kämpfe in der Forschung treiben, zeigt zum einen der Wikipedia-Artikel, in dem man es sich nicht hat nehmen lassen, das Wort "Kommunismus" wenigstens einmal zu erwähnen.