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Samstag, 15. August 2020

Kyrene

und Agora. Wieder vereinnahmt und verlassen. Eigentlich uralte Kultur - Geschichte, matriachale Kulturgeschichte, wirklich wohltuend an vielen Stellen. Doch, ich würde auch sämtliche Bezeichnungen "ISIS" am Screen weißwaschen bei Wikipedia, wäre ich ein luntegelegter Lappen autoritärer Pscychogruppen. Aber der Mythos lebt. Und Wäsche geht auch ganz im Gegenzug. Das ist dann eine wohltuende Wäsche. Wie ich finde. Und nun die nächsten Gefährder im Technikprotokoll. 

Donnerstag, 19. Dezember 2013





















Und noch ein Nachtrag zur guten Nacht, Herr VierLeser. Bitte verzeihen Sie meine doch sehr simple Sprache, die Ihnen vielleicht nicht so ganz geläufig ist, aber in meiner Tradition, in der schon mal ganze Abteilungen mit dem Hubschrauber abstürzen, nur weil ein Ortswechsel angekündigt wurde, in dieser Tradition gibt es eben doch sehr simple Botschaften:
Würde ich erfahren, dass da getarnte Faschisten meine Tochter versuchen zu führen, wäre der Weg sicher nicht, den lieben Gott um gutes Wetter zu bitten. Ich denke, wir haben uns verstanden?





Update heute morgen: So. Gute Führung ist doch was Feines. Auch auf dem Tisch. Diese Form von Führung allerdings wird immer seltener. Und was sollen dann die DienerInnen denken. Aufklärende Arbeit in allen Lebenslagen? Aber sie möchte doch nicht etwa als Nutte dienen? Und dann gleich 4 Tage? Aus Versehen gegen die eigene Mutter arbeiten, weil Faschisten unter falscher Flagge fahren? Nein, so sehr würde man ihr in Köln das Gehirn gewiss nicht waschen. Oder? Aber vielleicht noch etwas Affen karikieren vor lauter Wut? Wie dieser kleine Knirps zusammen mit den Jungs, die doch tatsächlich glaubten, den Erwachsenen einen Streich zu spielen? Bis man merkte, dass dieses Ding extra adressiert war? Ja, man muss manchmal etwas umständlich arbeiten, damit die Einstellungen dann doch preisgegeben werden. Na, noch mal neben einem Affen spielen? Für's Foto? Auch in Pulheim wartet man da schon. Denn Hans-Jürgen fährt dann wieder die Maschinen hoch. Die manchmal bis zum Himmel reichen. Bis an die dortigen Pforten. Wo Agora wartet.
Ach Köln. Deine Scheiss-Haufen kommen manchmal sogar von oben. Und manche stolpern dann so schnell. So eine matschige Unterlage ist eben zum Ficken für Volk und Vaterland gar nicht gut geeignet. Da braucht es besseres Wetter. Und vielen Dank für die Grafik heute. Eine hübsche Tüte. Aussen. Und diese Pflanze drinnen von "1818" ist wirklich was Nettes.






Und nun zu "Richard M." Dem Kommentator. Siehe oben: Missachtung? Ja. Ganz genau. Auch die KollegInnen sind sicher daran interessiert. Denn die Nebel lichten sich in Köln hin und wieder sehr schnell. Alles klar?

























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Donnerstag, 28. Juni 2012

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Agora - Die Säulen des Himmels
Website zum Film




Wikipedia: Der Film handelt von der historisch belegten Hypatia von Alexandria (griechisch Ὑπατία, * um 355 in Alexandria; † März 415 ebenda), die Mathematikerin, Astronomin, Ingenieurin und Philosophin war.




















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Dienstag, 1. November 2011

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Agora - Die Säulen des Himmels
Website zum Film



Wikipedia: Der Film handelt von der historisch belegten Hypatia von Alexandria (griechisch Ὑπατία, * um 355 in Alexandria; † März 415 ebenda), die Mathematikerin, Astronomin, Ingenieurin und Philosophin war.














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Sonntag, 25. April 2010

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Der Film "Agora - Die Säulen des Himmels"



Agora" erzählt, wie die Hochkultur im antiken Alexandria von christlichen Fundamentalisten zerstört wird. Im Zentrum: der Mord an der Philosophin Hypatia, deren Werk in der Bibliothek von Alexandria vernichtet wurde. Hier der Trailer zum Film. Und im Forum zum SPON-Interview mit einer polnischen Historikerin, die nicht nur die erotische Film-Rolle stört, eine kleine Kostprobe der Kämpfe. Schade, dass der Film nicht in allen Städten läuft, wie ich im Forum lese. Mag beispielsweise die Stadt Münster nicht? Dabei ist der Bildungsbedarf auch in dieser Stadt groß. Außerdem heute im SPIEGEL ein Artikel über den Wiederaufbau der Bibliothek von Alexandria. Trotz intensiver Suche im Artikel habe ich leider keinen einzigen Frauennamen gefunden.







Nicht nur für Münsteraner hier wieder ein Stück Kulturgeschichte:




"Die Steinbocksymbolik, die ursprünglich jene Lebenskraft bedeutete, die aus dem Dunkel wieder ans Licht führte, wurde mit dem Dunkel selbst identifiziert", schreibt Gerda Weiler. (Ebd., S. 39) Konsequenterweise wurde der Steinbock in der Bibel zum übelriechenden Ziegenbock verwandelt.
Beispielhaft analysiert Weiler eine künstlerische Darstellung im Freiburger Münster aus dem späten 13. Jahrhundert. Auf den ersten Blick zeigt sie die Himmelsgöttin und ihren Steinbock. Doch die schöne nackte Gestalt ist keine Göttin, sondern Voluptas, die Wollust, und das Steinbockfell um ihre Schultern symbolisiert Satan, den Hurenknecht.
Diese und ähnliche Darstellungen der Wollust mit dem Bock waren sehr gebräuchlich in der gotischen Kunst. Wer etwa die berühmte Kathedrale im französischen Auxerre besucht, wird dieses Motiv dort ebenso finden, wie an vielen anderen Orten.
Und wer kennt nicht das berühmte Dürer-Bild "Hexe auf Teufel reitend" (um 1500)? Auf diesem Bild ist alles ins Gegenteil verkehrt, Symbol für das teuflisch Böse im Gegensatz zu rechten Weltordnung des Christentums. Dürer hat das Motiv der Aphrodite - der ehemaligen Himmelskönigin Ischtar - vermutlich auf seiner Italien-Reise kennen gelernt.
Der nackte Körper der Göttin ist zum Symbol der Sünde geworden, der Steinbock - einst das Symbol männlicher Schöpferkraft - ist zum "Leibhaftigen" verkommen, dem eben nur noch der Leib anhaftet, als sichtbares Zeichen seiner Triebhaftigkeit.
"In keinem Begriff wird die Leibfeindlichkeit des Christentums so eindeutig auf den Punkt gebracht wie in dem Begriff "der Leibhaftige", schreibt Weiler. (Ebd., S. 60) Die symbolische Verschiebung von der Himmelsgöttin und ihrem Steinbock zur Hexe und ihrem teuflischen Hurenbock ist Ausdruck des patriarchalen Dominanzdenkens: Alle Macht liegt in den Händen weniger Männer, Andersgläubige, Juden, Muslime, Frauen werden diffamiert, sie können nur im Verborgenen (über-)leben." (Gerda Weiler)














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Montag, 2. März 2009

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"Hypatia of Alexandria, born c. 355 (?) and murdered by a Christian mob in 415, was a Neoplatonic philosopher and mathematician—math and philosophy were more intertwined then than they are today. Her life and death are part of the plot of Agora, a forthcoming movie directed by Alejandro Amenábar. You can see a trailer here (thanks to Jason Pitzl-Waters for the tip).



Her killers were fired up by one Cyril, a bishop of Alexandria and now a saint of the Eastern Orthodox and Roman Catholic churches. Hypatia, after all, was not a Christian, was upper-class, was an intellectual, and worst of all, was a female intellectual."




Remembering Hypatia: A Novel of Ancient Egypt





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