Donnerstag, 26. April 2012


















Es ist sehr schade, dass gerade eben beim Anklicken des Links ins Forum an diesem Bildschirm der aktuelle Kommentar von gestern 13.0? Uhr mit ca. 2100 Kommentaren angezeigt wird. Der letzte Stand gestern abend waren ca. 2300 Kommentare. Die Besuchsstatistik der Blogs stimmt ebenfalls nicht, dafür werden Links auf aufreizende Fotos von Ladies auf dem Klo angezeigt und markant triggernde Stichworte wie "Bobtail" eingeblendet. Die Technik hat da manch' merkwürdige Einfälle.
So, nächste Aktion! Der lebenslange Lernweg gilt nämlich für alle! Selbst für Wirtschaftsfaschisten und hilfsdienende Nazi-Nutten. Im übrigen sollte auch der SPIEGEL sich überlegen, ob er weiter Sympathien für billige und willige Arbeitssklavinnen im Auftrag von Wirtschaftsfaschisten erzeugen will und damit selbstverständlich sehr viele Frauen als LeserInnen verlieren könnte, die das religiös begründete Kopftuch und andere frauenverachtenden Symbole und Sprüche nicht als Bereicherung, sondern lediglich als Teil eines zu behandelnden Stockholm-Syndroms sehen. Obwohl das ideologische Urteil über die Frau ohne Kopftuch, also die Hure, ja eigentlich ein Kompliment ist.
Weshalb wird neben einer trauernden Türkin mit Kopftuch nicht auch eine Vietnamesin gezeigt, die beispielsweise beim professionell inszenierten Pogrom in Rostock-Lichtenhagen unter Todesangst fliehen musste? Ich selber habe jahrelang solch' ein SPIEGEL-Video als Schulungsmaterial eingesetzt. Dort war auch zu sehen der Neonazi-Aussteiger Bela Althans, der im Vernichtungslager vor entsetzten BesucherInnen von Lügen spricht, einen prägenden Teil seiner Erziehung erhielt er laut eigener Aussage in der Waldorf-Pädagogik. Der Mann hatte offenbar auch den sogenannten Leuchter-Report gelesen, den mir Teilnehmer meines Seminars aus ihrem Spind holten, da ich von ihnen keine Lippenbekenntnisse zur real existierenden Demokratie verlangte. Natürlich kann man das menschenvernichtende Zyklon B nicht in Wänden messen, die nicht im Lager standen. Die originalgetreue Restaurierung war an dieser Stelle eher nicht so gut gelungen. Das leuchtete auch meinen Teilnehmern ein. Insbesondere das damals angeblich schulungsresistente 1. Quartal der Bundeswehr, viele Schulabbrecher, Hauptschüler, ehemalige Knackis, fand eine Analyse des in der Nazi-Szene bekannten Leuchter-Reports ausgesprochen interessant.
Das Stichwort "Trimondi, Trimondis" erscheint übrigens leider nicht in der Datenbank des Blogs. Noch einmal dieser Beitrag:







Krieg ist Frieden. Kopftücher kennzeichnen die Freiheit der Frau. Alles ist gut und erlaubt, was dem Ausbau und der Erhaltung unseres Systems dient.
Die Umdeutung von Begriffen, die Schaffung eines eigenen Ethik-Codes ist ein Mittel faschistischer Systeme. Es gilt, diese Maskeraden zu verdeutlichen, die Masken zu entreissen. Nein, das bedeutet nicht, die Kopftücher von den Köpfen zu reissen. Diese Frauen haben sich unterworfen, sie sind professionell bearbeitet worden und stehen unter Bewusstseinskontrolle. Für sie sind alle anderen Frauen Huren, die entsprechend behandelt werden dürfen. Wobei das Wort Hure auch ein versteckter Ausdruck von Neid ist, beinhaltet er doch die freie Wahl über den eigenen Körper, die Fähigkeit zu selbstbestimmter Sexualität, die eine Wohltat für Körper und Seele bedeutet. Natürlich ist es da kein Wunder, dass so viele Männer eine Hure fürchten.
Manches Kontrollsystem, das Frauen unterwirft, hat auch die Form einer zweckdienlich aufbereiteten Ideologie, die sich unter dem Mantel der Esoterik und lieblich lächelnder Religion verbirgt. Gerne werden als massenmediale Propaganda-Massnahme Geschichten von angeblich befreiten Frauen gezeigt. Sogar afrikanische Friedensnobelpreisträgerinnen tragen das Kopftuch. Siehe dazu: Krieg ist Frieden. Und zu Risiken und Nebenwirkungen des Widerspruchs fragen Sie ihre örtlich agierende Drohne. Ob die Ihnen wohl auch etwas erzählen kann über Parteien wie "Die Freiheit"? Nun, sie schmecken jedenfalls sehr süss.
Wer profitiert von Frauen, die unter Bewusstseinskontrolle gehalten werden? Wer sind diejenigen, die diese psychisch und physisch krankmachenden Kontrollsysteme verbreitet haben? Die Profiteure dieser Kontrollsysteme werden enttarnt, benannt und öffentlich gemacht. Ebenso wie ihre StiefelträgerInnen. Die Mittel der Profiteure werden unschädlich gemacht.
Ein Mittel ist, die Dinge bei ihrem ursprünglichen Namen zu nennen. Die vor Jahren bereits geplante Konzernzentrale für Kolonialismus steht ebenfalls in Stuttgart und heisst Africom. Doch der internationale Wirtschaftsfaschismus trägt viele Namen, kennt viele Strategien. Genauso gibt es viele Menschen, informierte und verteidigungsbereite Frauen, die die sich diesen faschistischen Strategien nicht nur aktiv verweigern, sondern sie zerstören. Die soziale Marktwirtschaft mit matriarchalen Strukturen ist wehrhaft und wehrwillig.





















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