Montag, 27. Januar 2020
























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Verdammt. Leute. Ich habe vorhin die Gedenkfeier zum 27. Januar im Livestream besucht. Ich glaube es nicht, soeben rutscht vor dem Schreiben das kleine i hoch. Das lasse ich jetzt stehen. So. Dreamer. Zugangscode. Die Datenbank: "Christof ... dein Lappen". Ich hatte vorhin gedanklich einige Szenen erklärt, die ich hier nicht beschreiben wollte, und während ich das in Gedanken fasste, wurde mir mit Entsetzen noch einmal klar: Das ist Krieg. Das ist heute. Das sind die Geschichten von Männern und Frauen, von denen auch ich immer lese. Geschichten auf Gedenk-Veranstaltungen. So, das Bärchen. Zugangscode. Gelb Grün. Gatekeeper, die nächste im Netzwerk. Dreamer: Ja. Es ist dein kleiner. Du kleiner luntegelegter Lappen. Noch mal das kleine i hoch rutschen lassen? Das Niveau darf ruhig noch unterschritten werden. So. Ihr habt sie.
Und nun schreibe ich es: Wir haben im Keller gevögelt. Pseudo-gevögelt. Es war jemand mit medizinischen Kenntnissen. Ich hatte kurze Zeit vorher jemandem die Hand gegeben, den blutenden Verband habe ich zu spät gesehen. Ich wurde danach schwächer und schwächer. Und ja: Das ist konspirativ. Und das ist Krieg. Und da sind Soldaten, Mediziner und mehr. Mehr kopierte Männer auch wegen Todesfällen. Und mehrfachen Einsatzorten. Und mehr Frauen. Ja. Du kleiner luntegelegter Lappen. Und nun noch mal das kleine i vor dem Beginn des Satzes nach oben rutschen lassen? Ich habe nach dem Kopieren des Textes soeben das zweite i nicht gelöscht.