Samstag, 18. März 2017

























By the way: Als Co-Autorin des ersten deutschen Blogger-Buches und als Politologin, die fest daran glaubt, dass auch Medien-Konzerne sich den Spielregeln der Demokratie zu unterwerfen haben, bin ich tatsächlich der Ansicht, dass sich manches beschriebene Blatt wirklich nicht zum Abwischen des Arsches zweitverwerten lassen sollte. Selbst wenn es zum Sprach-Rohr mancher Partei gehört.
Und sehe ich mir die Headlines manches Gewerkschaftsblattes an, das hier in Haus flattert, so wird mir wirklich übel bei so viel Symbiose von großkapitalen Strukturen. Gepaart selbstverständlich mit dem Sündenbocksyndrom. Wieder einmal. Wer erinnert sich noch an das Motto: Sonntags gehört Papi noch wem? Der Familie? Für den gemeinsamen Kirchgang? Oder darf es vielleicht auch der Gang zum Sonntags-Markt sein, wo die Vielfalt wieder einziehen und sich langsam aber sicher wieder das soziale Zentrum einer Gemeinschaft entwickeln wird?
Wirklich. Das sind total versponnene und wirre Gedanken, die ich keinem erklären kann. Nicht wahr? Mein kleiner Drecksaccount G.Z.! Heute schon HilfsdienerIn gespielt? So. Und das zur einfallenden Technik, die sich nicht nur hier hin und wieder am Rechner blicken lässt. Sondern sich auch versucht am Wellenreiten mit kleinen Kindern. Und am Spalten von Familien, Freundeskreisen und vertrauten Beziehungen. Wenn diese denn noch vorhanden sind.







11 : 00 Uhr: Anruf beim Drecksaccount G.Z. Und weil es so schön ist, stehe ich dabei draussen am Fenster. Am Bildschirm bei Pinterest waren eben einige Bilder von Frauen mit roten Haaren, schräg gelegtem Kopf, (11 : 06 Uhr. Soeben Screen-Shot hier am Bildschirm) und geschlossenen Augen. Daneben ein Blondchen mit Fischschwanz, das eine Ziege mit rötlichem Fell an der Leine führt, die oben auf einem Brett steht. Dazu jetzt ein gefakter Bildschirm. Bei Pinterest. Ich mache keine Werbung für autoritäre Psychogruppen und deren Produkte. Und dort wo aufgeräumt werden muss, lasse ich die Türen eintreten.