Sonntag, 26. Februar 2017























Ja ja. Wie mache ich ein Projekt unbeliebt, damit Platz geschaffen werden kann für etwas neues? Ich entvölkere es, verschiebe es an andere Orte zur unattraktiven Zwischenlagerung solange, bis die Endlagerung kommt, engagiere SchreiberInnen, die mit Worten und Bildern den Igitt-Faktor so subtil unterstreichen, dass es fast niemandem auffällt, Gemüse wird auf der Erde gestapelt, der Matsch klebt am schönen Schühchen, beauftrage Soziologen und andere mit Studien ..., lasse mal eben das Licht ausgehen, im Dunkeln will dann keiner mehr hin, ja, jetzt spreche ich hier vom Park-Projekt, oder lege Licht wie auf einem vergammelten Bahnhofsklo. Lasse Bürger-Initativen von falschen Frontgruppen-Führern anleiten und die Unterschriften-Listen dann irgendwie ins Leere laufen ... Mehr davon immer mal wieder an dieser Stelle.
Wie ich jetzt darauf komme? Ich bin gerade dabei, mich intensiver mit den Les Halles in Paris zu befassen. Und dem Projekt, das an die Stelle gerutscht ist. Meine Laune sinkt unmittelbar, wenn ich das Ding da sehe. Wer will eine Stadt so zerstören? Und Supermärkte beispielsweise derart fördern? Es gibt genügend Beispiele für ansprechende Hallen-Strukturen. Ich bringe weitere Beispiele mit historischen und aktuellen Aufnahmen auf den Pinnwänden bei Pinterest.