Mittwoch, 28. Dezember 2016


























Wir wir alle wissen, sind Kinder und Jugendliche im Krieg ja tabu. Wie war das noch mit den Pfefferkuchen in der Nürnberger Weihnachtskiste, du kleine Nazifotze? Und so sollte dann wohl einer nach dem anderen dorthin gehen, wo der Pfeffer wächst. Wie das deutsche Sprichwort heißt, das im internen Sprachgebrauch die Insel Madagaskar meint, die Insel der Gewürze. Madagaskar war damals eine Kolonie von Frankreich. Ein idealer Ort für Franzmänner. Ein Zitat:
"Der so genannte Madagaskarplan (auch Madagaskar-Plan) war eine vom nationalsozialistischen Regime Deutschlands zu Beginn des Zweiten Weltkriegs kurzzeitig verfolgte Erwägung, vier Millionen europäische Juden auf die vor der Ostküste Afrikas gelegene Insel Madagaskar, damals eine französische Kolonie, zu vertreiben."






Moment. Und noch eine Ergänzung. Ein Zitat von Antje Schrupp: "Vorsicht, wenn Gruppen, die man nach ihrer Verbindung zu Neonazis fragt, mit einer Kritik an Hitler und der NSDAP antworten. In einem solchen Fall nach Himmler und der SS fragen. Nach dem Ende des Nationalsozialismus entstand im rechtsradikalen Milieu die Auffassung, die Hitler-Göring Gruppe und insbesondere die SA sei an dieser Niederlage schuld. Bis heute wird in entsprechenden rechtsradikalen Publikationen die SS als ordensähnlich organisierte Eliteeinheit als Gegenpol zur bürokratisierten NSDAP dargestellt. Nur die NSDAP sei untergegangen, die SS aber bestehe immer noch im Geheimen weiter, etwa indem sie durch Ufos ins Weltall geflogen sei oder in geheimer Mission in die Antarktis ausgewandert, wo sie bis heute den arischen Genpool reinhalten und pflegen. Dies zu wissen ist wichtig, wenn sich rechtsextreme Gruppen von Hitler und von der NSDAP distanzieren – sie distanzieren sich nicht vom Nationalsozialismus, sondern beziehen Position in einer nazi-internen Auseinandersetzung."