Donnerstag, 22. Dezember 2016




























Schick, diese zum Dreieck gefeilten und schwarz lackierten Fingernägel. Ich hoffe, die halten in alle Ewigkeit? Gerne genommen ist natürlich auch immer wieder die Nummer, in den schönsten Momenten am Telefon auf sich aufmerksam zu machen. Nein, wie überraschend. Wer da wacht, hat sicher auch ganz ungläubig den Kopf geschüttelt. Nun, wir haben hier gestern abend den Baum für sie geholt, der kleine künstliche Baum für Luca ist leider leider nicht pünktlich geliefert worden, Helen hat gekocht und Luca hat sich über sein neues Lego gefreut. Welches dann in Nacht-Arbeit in aller Ruhe von ihm zusammengesetzt wurde. Der Name allerdings war etwas merkwürdig, den er da nannte. Ich denke aber, die Technik wird wohl wissen, wer da wessen Spielzeug aussucht. Präsentiert. Und von mehr oder weniger ambitionierten Verkäufern kommentieren lässt. Ja. Das stimmt übrigens.





Die "Elven" sind in der Tat transparent. Und haben das Winterfest so gefeiert, wie es gute alte, ja, uralte matriarchale Tradition ist. Und das ist vor allem: Stressfrei. Denn die Grenzen zwischen gemeinsamen Feiern und Arbeiten sind fließend. Es gibt keine Trennung zwischen Vorbereitung und eigentlichem Fest. Auf Knopfdruck muss daher auch niemand fröhlich sein und funktionieren. Niemand braucht für teures Geld glanzvolle Feste feiern, um glücklich zu sein. Zu einer matriarchalen Art und Weise, Feste zu feiern gehörte dann auch, nach dem gemeinsamen Einkauf des Baumes abends am fast mythisch wirkenden Tor im Viertel noch die Sachen für das Abendessen zu holen. Und als Luca mit uns an der Kasse stand, fiel mir dann noch ein, dass die Haare ja frisch gewaschen waren. Und wir gemeinsam einen Besuch beim Friseur machen könnten. Was wir dann auch getan haben. Bei einer Tasse Kaffee für uns beide. Und viel Kinder-Fernsehen für Luca. Ja. So war er also. Unser gemeinsamer Tag. Der Tag der Wintersonnenwende. Und es war schön.